Archiv für den Monat: Juli 2011

deutsche Sprache

wurdet ihr auch schon mal etwas gefrägt?
Meines Erachtens nach ist dieses Wort falsch. Also nicht das „fragen“ an sich, sondern dieses Beugung ins „er/sie/es frägt“.
Und weil ich mir so sicher war, dass dies absolut vollkommen falsch ist, habe ich mal einen Google-Fight bemüht. Und was kommt heraus?
Oha – jetzt bin ich überrascht: 4,4Mio Fräger zu 2,6Mio Fragern!
Da muss wohl eine vernünftige Recherche her. Vernünftig in meinen Augen bzgl. der deutschen Sprache ist auf jeden Fall der Duden.
Jetzt ist alles klar: „frägt“ ist offensichtlich „landschaftlich“. Des Weiteren kann man daraus schließen: Im deutschsprachigen Internet überwiegen offensichtlich die „landschaftlichen“ Sprecher.
Wenn ich jetzt noch wüsste, was „landschaftlich“ bedeutet….
Eine weitere Recherche (wieder im online Duden) bringt dies zu Tage: „Lässt sich ein nur regional verwendetes Wort bzw. eine Wendung nicht eindeutig einer bestimmten Region zuordnen, wird die Markierung landschaftlich verwendet.“
Nagut – war mein Wissen mal wieder falsch. Oder zumindest veraltet. Aus einer Zeit, als die „richtig“ sprechenden Leute noch in der Mehrzahl waren.

Wo war mein Schein?

in diesem Internet gibt es eine Seite, auf der man seine Geldschein-Nummern eintragen kann. Und dann – wenn der Schein irgendwo gefunden wird – bekommt man eine Nachricht und man sieht, wo der Schein schon war und wie lange er für die Reise gebraucht hat. Mittlerweile habe ich schon gute 1.ooo Scheine eingetragen und ich hatte jetzt doch tatsächlich schon meinen vierten Treffer. Wenn viel mehr Leute mitmachen würden, dann hätte ich vermutlich auch mehr Treffer.
–> http://de.eurobilltracker.com

Frauen WM

wie bei der letzten Fussball WM der Männer ist es einfach nicht möglich ein „Sommermärchen“ herzureden. Damals im Jahr 2006 hat irgendwie alles gepasst und auf einmal war überall eine sehr gute Stimmung. 2010 und 2011 hat man viel vom Sommermärchen geschrieben, gelesen, gesendet und geschaut. So lässt es sich aber nicht hinter dem Ofen hervor locken.
Ich behaupte mal, dass es an mir diesmal sicherlich nicht gelegen hat. Ich habe mir extra ein 4:0 T-Shirt gemacht und einen „Weltmeister-Schal“ habe ich auch. Der jetzt aber wieder in den Schrank wandert. Oder in näherer Zukunft sogar auf irgendeinen Gabentisch….

Cocktail-Special

der Gurkenwasser-Cocktail war nicht so der Hit. Also habe ich kurz darauf in einer „richtigen“ Cocktailbar einen Tweet-Tail bestellt. Laut Beschreibung einen Cocktail in der Twitter-Farbe. Darauf war ich ganz neugierig und habe mir diesen – in der Happy Hour – doch gleich mal bestellt.
Er war tatsächlich ziemlich hellblau:

unerwartete Party

wenn sich ein Gast bei mir „mal wieder eine Cocktail-Party“ wünscht, dann ist dieser Wunsch natürlich mein Befehl. Dann ist es auch egal, dass es Mittwoch Abend ist.

Das Gurkenwasser ist auf den Bild nicht zu sehen. Das haben wir, nach ein paar Versuchen, doch lieber weggekippt. Essig und Öl stehen auch nur zur Deko auf dem Tisch….

Ossi-Brötchen

beim Durchsehen eines alten Bilder-Archivs habe ich dies gefunden.
Ossi-Brötchen sind mir gänzlich unbekannt. Und ich weiß auch nicht mehr, wo ich dieses Bild aufgenommen habe.

Als Bonus bekommt man sogar noch einen Ossi gratis, wenn man sich zehn Stück davon zulegt….

Pearls before Breakfast

Die „Washington Post“ hat mal einen Versuch gestartet. Einen der besten Geiger unserer Zeit mit einer schweine-teuren (und somit vermutlich schweine-guten) Geige, der herausragende Klassik-Stücke spielt. Der Trick dabei: Nicht in einem Konzertsaal, sondern einer Washingtoner U-Bahn-Station; um Geld bettelnd.
Die Frage war nun: Würden die Leute die gute, gut gespielte und auf gutem Instrument vorgetragene Musik würdigen?
Die Antwort: Nein – tun sie nicht. Schade.
Mehr auf einem schon etwas älteren Artikel bei der Washington Post.