Archiv für den Monat: Juni 2013

Alb-Extrem

letztes Jahr war ich schonmal dabei, beim „berüchtigten“ Radmarathon Alb-Extrem. Die Fakten: 210km über die Schwäbische Alb und dabei wird jeder Berg und Hügel mitgenommen. Das macht dann auf dieser Tour insgesamt etwa 3500 Höhenmeter.
Morgens, kurz nach dem Start um ca. 6:30, sah es alles noch sehr idyllisch aus. Die Nebelschwaden hängen noch in den Tälern.
die idyllische Schwäbische Alb
So nach 150km war ich mal ziemlich fertig und es hätte – gerade so früh morgens – gerne noch das ein oder andere Grad wärmer sein können. Aber ansonsten war es mal wieder eine super organisierte Veranstaltung, bei der es Spaß gemacht hat, mitzufahren.
Irgendwann schaffe ich es vielleicht auch mal, soweit zu trainieren, dass ich auch die lange Strecke (260km, 4500 Höhenmeter) problemlos schaffen kann.
Für alle, die es mal nachfahren wollen, hier der Track bei Endomondo.

Hyundai i40

ich wollte am letzten Wochenende nach Münster. Leider etwas kurzfristig, daher konnte ich nicht mehr die Sparpreise der Bahn nutzen. Also dachte ich, dass ich einfach meine BahnBonusPunkte für diese Fahrt benutze. Allerdings muss man dafür erstmal einen Antrag an die Bahn schicken und bekommt dann einen Gutschein per Post zugeschickt (was auch nicht kurzfristig geht). Bei den l’tur Bahntickets hatte ich auch kein Glück und stand nun vor der Wahl, etwa 170€ für diese Reise zu zahlen. Also habe ich mich nach Alternativen umgesehen und habe dann diesen Kombi (wenn möglich, wollte ich nämlich auch das Rad mitnehmen) ausgeliehen, für lediglich 93€. Klar kommt hier noch Sprit dazu, aber eben auch die völlige Freiheit und noch je ein Mitfahrer auf der Hin- und Rückfahrt.
Hyundai i40 - ein ziemlich cooles Auto
Ein ziemlich cooles und sehr großes Auto auf dem aktuellen Stand der Technik, inkl. Rückfahr-Kamera, automatischem Einparkassistent (habe ich leider nicht ausprobiert), eingebauter Multimedia-Station mit Freisprech-Einrichtung und Navi, ….
Ich glaube, das mache ich jetzt öfters um mal die neusten Trends im automobilen Umfeld in echt kennen zu lernen.

Thrombozyten-Spende

ich bin offensichtlich einer der wenigen Menschen, die Thrombozyten spenden dürfen – das wurde mir zumindest damals bei dem „Einstellungstest“ mitgeteilt. Also mache ich das jetzt eben so oft ich darf (alle drei Wochen) und so oft Termine frei sind (das nächste Mal erst wieder im November).
Diese Thrombozyten sind ein Teil des Blutes, sie werden aus dem Blut heraus-zentrifugiert und dann kommt der Rest wieder zurück in den Körper. So unspektakulär sieht diese Maschine aus:
beim Thrombozyten-Spenden
Das ganze dauert etwa 75min und wird zur Zeit mit 50€ vergütet (obwohl man mir am Anfang auch etwas von 70€ erzählt hat, soviel dazu).

Lindsey Stirling

ich war mal wieder für den gig-blog unterwegs. Diesmal bei einer Lindsey Stirling.
Völlig unvorbereitet kam ich ins LKA als ein Rapper die Vorband gab. Und danach kam diese Geigen-Spielerin auf die Bühne. Nur bei einem Song Gesang, sonst alles instrumental, mit Geige eben. Und was die auf der Bühne rumgefetzt ist; sie hat während ihrem Konzert vermutlich mehr Kilometer gemacht, als jeder normale Fussballspieler.
Ich glaube, ich war der älteste „Gast“ (wenn man mal die ganzen Väter mit ihren Kindern abzieht).
Lindsey Stirling im LKA

blauer Teppich

hier in Stuttgart wird alle zwei Jahre der MARS verliehen. Dies ist der Musik Award Region Stuttgart. Und diese Jahr war ich auch dabei. Natürlich nicht bei den Gewinnern und auch nicht mal bei den Nominierten. Aber zumindest mal als Gast.
Am Eingang lag ein Teppich aus, blau – und nicht rot, wie man es von den anderen Einheits-Veranstaltungen kennt. Und ich finde, fürs erste Mal habe ich eine ganz gute Figur darauf gemacht.
auf dem blauen Teppich beim MARS
Aber ich kann mich auch mal an einer „Dankesrede“ versuchen:
Vielen Dank an das Popbüro Stuttgart fürs Organisieren dieser Veranstaltung, danke an das Team vom Kulturzentrum Merlin, die mich mitgenommen haben (der Partnerlook ist zufällig) und auch einen lieben Dank an die Fotografin Martina Wörz. Glückwunsch an alle Nominierten und natürlich erst recht an alle Gewinner; vor allem die, die ich inzwischen auch kennenlernen durfte.
Bis zum nächsten Mal!

Critical Mass

fahrradfahren in einer Stadt macht keinen großen Spaß. Die normale Stadt ist auf den Autoverkehr ausgelegt. Allerdings verträgt sich der immer stärker steigende Autoverkehr mit den wenigsten Städten. Hier in Stuttgart ist im täglichen Berufsverkehr kein normales Durchkommen mehr möglich, man steht einfach nur viel zu lang viel zu sinnlos in irgendwelchen Staus.
Die Lösung wäre, den Fahrrad-Verkehr deutlich attraktiver zu gestalten, damit weniger Autos in der Stadt unterwegs sind und alle diese Vorteile genießen können. Dummerweise haben die wenigsten Städte ein Radfahr-freundliches Konzept – und Stuttgart, als heimliche deutsche Autohauptstadt, schon gar nicht.
Daher muss man sich eben wieder dafür einsetzen, damit sich hier in Zukunft hoffentlich mal etwas ändert. Die Bewegung dahinter heißt „Critical Mass“ – es gibt sie weltweit und eben auch in Stuttgart. Man fährt dabei eine Runde durch die Stadt, u.a. auch auf den Straßen, die sonst für Radfahrer verboten sind oder gemieden werden, weil deren Benutzung einfach zu gefährlich/ungemütlich ist.
In Stuttgart ist es natürlich nicht so „anarchisch“ wie in anderen Städten – hier wird man von mehreren Polizei-Motorrädern mit Blaulicht begleitet.
Critical Mass Stuttgart, Juni 2013
In Stuttgart jeden ersten Freitag im Monat. Während es im Mai noch aus Kübeln schüttete, habe ich es jetzt doch mal geschafft, dort als einer von ca. 60 Teilnehmern, dabei zu sein.
Beim nächsten Mal bin ich wieder dabei – wer kommt mit?

Solidaritäts-Demo

von den furchtbaren Ereignissen in Istanbul hat man anfangs hier nicht besonders viel mitbekommen. Aber durch den „Druck des Volkes“ sind diese Ereignisse rund um den Gezi Park doch noch in die deutschen Nachrichten gekommen. Innerhalb weniger Stunden wurde für Stuttgart eine „Solidaritäts-Demo“ angekündigt und veranstaltet. Trotz Mistwetter waren bestimmt über 1ooo Menschen vor Ort.
Solidaritäts-Demo in Stuttgart
Ich habe zwar kein Wort verstanden, denn die primäre Sprache dieser Demo war wohl Türkisch. Allerdings war ich mir sicher, trotzdem am richtigen Ort gewesen zu sein!
Dass am gleichen Wochenende eine Demonstration Frankfurt mit ähnlichen Mitteln (wenn auch weit weniger brutal) beendet wurde, stellt unsere deutsche Polizei auf die gleiche Stufe. Leider.