{"id":7457,"date":"2017-11-06T11:30:44","date_gmt":"2017-11-06T10:30:44","guid":{"rendered":"https:\/\/mega-stoffel.de\/weblog\/?p=7457"},"modified":"2017-11-12T06:18:07","modified_gmt":"2017-11-12T05:18:07","slug":"in-ottawa","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/mega-stoffel.de\/weblog\/2017\/11\/06\/in-ottawa\/","title":{"rendered":"in Ottawa"},"content":{"rendered":"<p>auf der Liste der St\u00e4dte, die ich noch besuchen will, steht Ottawa als n\u00e4chstes an. Die Hauptstadt Kanadas, nur knapp zwei Stunden per Bus von Montr\u00e9al entfernt.<br \/>\nDer Busbahnhof ist wieder mal irgendwo au\u00dferhalb, ohne guten Anschluss an die Stadtmitte. Also laufe ich von dort zur n\u00e4chsten Bushaltestelle &#8211; zumindest in die Richtung, in der ich den Bus vermute. Und da fahren auch ein paar Busse entlang. Allerdings greift auch hier wieder die typische kanadische Art, den Bus bezahlen zu m\u00fcssen: bar und passend. An den Haltestellen gibt es auch keine Automaten, die hier helfen k\u00f6nnten. Also laufe ich noch etwas weiter, um ein Ticket in einem Laden zu kaufen. Der erste Laden hat keine mehr, im zweiten muss ich etwas anstehen und als ich dran komme und meinen Wunsch \u00e4u\u00dfere, bietet mir mein Hintermann ein solches Ticket an, das er gefunden hat und nicht braucht, da er eine Zeitkarte hat. Damit kann ich dann noch die letzten zwei Kilometer bis kurz vor dem Hostel fahren.<\/p>\n<p>Hier im Hostel war ich auf der Radtour schon mal. Es gibt, soweit ich wei\u00df, nur drei Hostels hier in Ottawa. Dieses, wo ich gerade bin, eines in einem ehemaligen Gef\u00e4ngnis, was aber etwa 50% teurer ist und eines nur f\u00fcr Frauen. Es sind teilweise immer noch die gleichen &#8222;Mitarbeiter&#8220; hier, z.T. Deutsche &#8211; ich frage mich, wieso man an diesem Ort in diesem recht chaotischen Hostel den kanadischen Winter verbringen will?<br \/>\nUnd wie bereits in Montr\u00e9al gibt es hier auch wieder einen alten Mann, der allen G\u00e4sten ungefragt seine nicht besonders interessanten und immer wieder gleichen Geschichten erz\u00e4hlt.<\/p>\n<p>Naja &#8211; ich versuche einfach mal, ein bisschen durch die Stadt zu wandern und komme dabei nat\u00fcrlich am Parlament vorbei. Es gibt dort st\u00e4ndig F\u00fchrungen, die aber nicht super interessant sind.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"wp-image-1181 alignnone size-full\" src=\"https:\/\/mega-stoffel.de\/weblog\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/wp-1510338410649..jpg\" \/><\/p>\n<p><!--more-->Gl\u00fccklicherweise ist gerade Wochenende, daher kann man diesen Sitzungssaal anschauen. Unter der Woche tagt hier das Parlament (oder der Senat, das habe ich jetzt vergessen, der andere Raum ist auf jeden Fall gr\u00fcn).<br \/>\nDanach kann man noch auf den Turm des Geb\u00e4udes, der Peace Tower genannt wird und einen um 9\u00b0 geneigten Aufzug hat und dann \u00fcber die &#8222;Memorial Chamber&#8220;, in der in diversen B\u00fcchern alle kanadischen Gefallenen der Kriege genannt werden, dieses Geb\u00e4ude wieder verlassen.<\/p>\n<p>An einem anderen Tag besuche ich die Nationale Kunstgalerie. Sonntags ist dort Familientag, weshalb hier jede Menge junge Familien mit kleinen Kindern rumspringen. Im Hintergrund ist durch den Regen \u00fcbrigens das Parlamentsgeb\u00e4ude zu sehen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"wp-image-1184 alignnone size-full\" src=\"https:\/\/mega-stoffel.de\/weblog\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/wp-1510338670935..jpg\" \/><\/p>\n<p>Dieses Kunstwerk soll zwei der beiden gro\u00dfen Seen darstellen, die \u00fcber die Niagaraf\u00e4lle verbunden sind.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"wp-image-1183 alignnone size-full\" src=\"https:\/\/mega-stoffel.de\/weblog\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/wp-1510338533541..jpg\" \/><\/p>\n<p>Neben der typischen englischen und franz\u00f6sischen Beschriftung der Kunstwerke (und allem anderen hier in Ottawa), ist bei manchen Kunstwerken von indigenen K\u00fcnstlern noch eine Beschriftung in ihrer nativen Sprache angebracht. Manche V\u00f6lker scheinen das lateinische Alphabet zu nutzen (oder es wurde ihnen aufgezw\u00e4ngt), andere scheinen sogar komplett eigene Schriftzeichen zu haben.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"wp-image-1185 alignnone size-full\" src=\"https:\/\/mega-stoffel.de\/weblog\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/wp-1510338762831..jpg\" \/><\/p>\n<p>Auf weiteren Streifz\u00fcgen durch die Stadt komme ich an einer B\u00e4ckerei vorbei, die Obama-Cookies verkauft &#8211; auf denen ausgestellten ist aber der aktuelle Premierminister zu sehen. Im Hintergrund ist jedoch ein Bild mit Obama zu sehen, wie er diese Cookies isst.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"wp-image-1182 alignnone size-full\" src=\"https:\/\/mega-stoffel.de\/weblog\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/wp-1510338469702..jpg\" \/><\/p>\n<p>Mir f\u00e4llt auch noch eine kurze Anekdote aus Montr\u00e9al ein. Dort habe ich mal einem M\u00e4del der Vortritt in die Bahn gelassen und auf einem der Sitze genau an dieser T\u00fcr lagen zwei Dollar M\u00fcnzen. Diese hat sie genommen und mir, als ich ihr den anerkennenden &#8222;Daumen hoch&#8220; gezeigt habe, eine davon gegeben. Da habe ich mal kurz komisch geschaut, aber mich ordentlich bedankt.<br \/>\nAm Busbahnhof, als ich mein Ticket f\u00fcr den n\u00e4chsten Tag abgeholt habe, hat mir dann jemand eine wilde Geschichte erz\u00e4hlt, warum ihm $13irgendwas fehlen. War vermutlich eine R\u00e4ubergeschichte, aber dennoch relativ gut vorgetragen und daher habe ich ihm dann diesen Dollar gegeben.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>auf der Liste der St\u00e4dte, die ich noch besuchen will, steht Ottawa als n\u00e4chstes an. Die Hauptstadt Kanadas, nur knapp zwei Stunden per Bus von Montr\u00e9al entfernt. Der Busbahnhof ist wieder mal irgendwo au\u00dferhalb, ohne guten Anschluss an die Stadtmitte. 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