bisschen Urlaub

ich bin ja der Typ, der nie so recht weiß, was los ist. Wie oft ich schon literweise getrunken habe, bis ich feststellte, dass ich eigentlich Hunger habe und anders rum genauso.
Mit dem Urlaub ist es ähnlich. Ich war jetzt schon überall und dachte, dass ich eigentlich noch ganz ausgeruht wäre. Aber als der – nur mal so prophylaktisch eingetragene – Urlaub näher kam, merkte ich doch, dass es mir wohl ganz gut tun könnte.
Ich bin allerdings auch der Typ, der keine richtige Lust hat, irgendwas zu planen. Gut, dass ich mir schon lange vorgenommen habe, nicht mehr zu fliegen. Das macht die Auswahl einfacher. Da ich nur wenige Tage habe, dachte ich eben, dass ich mit dem Zug in die Nähe der Schweiz fahre und dann dort etwas rumradle. Auf langweiliges, flaches Norddeutschland mit schlechten Radwegen habe ich keine Lust.

Der erste Versuch, bereits am Samstag aufzubrechen, ist irgendwie gescheitert. Das Wetter war miserable und ich hatte noch einen Termin zum Throbozyten-Spenden (und noch x andere Sachen zu tun). Gepackt sowieso nicht.
Montag Mittag war es dann soweit, ich habe meine Fensterbank-Blumen zum Gießen gegeben, in 20min alles zusammengepackt (hoffentlich an alles gedacht) und bin dann mit dem Zug bis Weil am Rhein gefahren. Von dort am Montag Abend noch eine kleine „Dreiländer-Radtour“ über Schweiz und Frankreich nach Lörrach; dort übernachtet. Schon die zweite Jugendherberge/Hostel hatte ein Bett frei.

Am nächsten Morgen hab ich noch Fahrradkettenöl (vergessen und natürlich nicht vor Abfahrt gepflegt) und neue Bremsklötze besorgt (die hören sich auch ziemlich verbraucht an). Und los geht’s. Wohin? Hm, irgendwie nach Biel? Oder noch weiter nach Bern? Mal sehen, wie es bei der Hitze läuft. An zwei Trinkflaschen habe ich wenigstens gedacht. Und auch ganz mutig (naja, bei der Wettervorhersage eher nicht) gar keine langen Sachen und auch keine Regenklamotten eingepackt.

Bilder gibt es erstmal keine. Mein Telefon ist eigentlich gerade Schrott und nicht im Zustand für eine Reise. Ich habe es gerade noch so hinbekommen, dass ich meine Touren aufzeichnen kann – aber das wars dann auch schon. Ob die Bilder, die ich jetzt sehr selten schieße, was werden oder wie ich drankommen könnte, werde ich wohl ausprobieren, wenn ich wieder zuhause bin und Zeit für sowas finde.

Bon Vojage!

Ein Gedanke zu „bisschen Urlaub

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