Segeln

nach den ganzen Fähr-Fahrten habe ich doch noch Lust auf segeln bekommen. Also flugs noch per eMail einen Tages-Trip gebucht und heute früh war tatsächlich der Taxi-Fahrer zur angegebenen Zeit am Hostel. Noch eine weitere knappe Stunde Fahrzeit und wir (im Taxi sassen bereits zwei US-Amerikaner, Vater und Sohn) sind am Pier angekommen.
Hier lerne ich: mehr werden es auch nicht mehr. Nach einem kurzen Frühstück gehts aufs Segelschiff.

Und diese Insel dort wird unser Ziel sein. Die Hinfahrt müssten wir – angeblich wegen des „falsch kommenden“ Windes – ohne Segel fahren. Hm, ich bin kein Segelprofi, habe aber schon mal etwas von „kreuzen“ gehört.

An dieser Stelle werden dann irgendwelche Raubvögel gefüttert, was sicherlich auch nicht so ganz zur postulierten eco-friendly Devise des Unternehmens passt.
An der Insel gehts in das Beiboot (engl. dingy) und wir fahren an einem Strand mit Krabben- und Muscheln-fressenden Affen vorbei.
Ein Blick vom Mittagessens-Strand zurück, ob das Segelboot noch da ist – ja.
Auf der Rückfahrt (nachdem noch eine Höhle von ehemaligen chinesischen Piraten besucht wurde) konnte man in der Ferne Regen sehen. Das war die Ausrede, warum der Kapitän auch jetzt nicht segelte.
Nachdem die Amis ein bisschen jammerten, hat die Crew etwas lustlos das „Vordersegel“ (heißt das so?) gesetzt und fixiert.

Naja, ich schreibe diesen Ausflug einfach ab. Es war zwar ganz nett, aber halt kein segeln – und das wollte ich eigentlich machen. Vermutlich muss ich mir doch mal ein TripAdvisor-Konto anlegen um solche Veranstalter entsprechend bewerten zu können.

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