two nights in Bangkok

neben dem falschen Song-Zitat habe ich auch sonst nicht viel mehr über Bangkok zu sagen. Ich komme morgens um halb sechs an und fange jetzt erst mal an, mir zu überlegen, wo ich denn wohl die nächsten beiden Nächte bleiben könnte. Ich finde ein Hostel, nicht allzu weit entfernt und laufe über die Khao San Road dort hin. Das ist die große Party-Straße hier und es ist großes Aufräumen angesagt.

Leider gibt es um mein Hostel herum fast keine der ofo-Mieträder, keine Ahnung, warum. Daher muss ich eher rumlaufen, was meinen Radius ziemlich einschränkt. Die große Schaukel – wohl eine Attraktion – ist gerade wegen Renovierungen geschlossen.

Und was diese Fische in dem Baum machen, weiß ich auch nicht. Ob das ein alter Brauch für oder gegen irgendetwas ist oder sie einfach zum trocknen in die dreckige Stadtluft gehängt werden – wer weiß.


Ein Spielplatz unter einer Autobahn-Brücke, ziemlich trostlos das alles.

Ich habe dann doch mal Räder gefunden und mir meinen eigenen Fuhrpark vor meinem Hostel angelegt. Die Idee ist es, am Abflugtag morgens um sechs damit die 4km zur Bahn-Haltestelle zu fahren.

Im Hostel dann ein gutes Beispiel für „Beton statt Schrauben“. 😉

Nachts dann natürlich noch über diese Khao San Road schlendern, wenn man schon ein Hostel fast direkt dort hat. Irgendwie habe ich Gefühl, dass es bei meinem letzten Besuch vor zwei Jahren sehr viel wilder dort zuging und auch viel voller war. Aber vielleicht bin ich das jetzt einfach schon gewöhnt, beim letzten Mal war es ja mein allererster Besuch in Asien und alles war neu.

Bei diesem Polizei-Auto werde ich etwas neidisch, meine kleine Musik-Anlage auf dem Lastenrad kann da nicht mithalten. Würde mich mal interessieren, wozu das benötigt wird – ich denke nicht, dass sie es nutzen, um damit Musik in die Straßen zu bringen.

In den Straßenküchen versuche ich dann noch mein letztes Geld auszugeben. Leider kriege ich erst zu spät mit, dass hier irgendwo eine diese Straßenköchinnen gerade einen Michelin-Stern bekommen hat.

Das letzte Essen war dann in einem „richtigen“ Restaurant und somit auch das teuerste Essen, das ich hier überhaupt hatte. 220 Baht, also vielleicht 5-6€. Trotzdem habe ich noch fast 1000Baht übrig, mal sehen, ob es dafür noch einen Verwendungszweck gibt.

Dieses „abgeschlossene“ Fahrrad musste ich auch noch fotografieren. Das Schloss bringt hier halt einfach gar nix. Entweder schiebe ich es auf der einen Seite über den Sattel, oder ich breche halt schnell dieses Gestrüpp ab – und schon ist das Rad frei.
Leider sieht man immer wieder, wie Leute ihre Fahrräder nicht vernünftig abschließen – was jedoch immer noch kein Grund dafür ist, sie zu klauen.

Meine gelben Räder vor dem Hostel sind weg, als ich zum Flughafen will. Aber ein Russe aus dem Hostel muss ebenfalls zum Flughafen, somit teilen wir uns ein Taxi (150Baht für 4km, die Bahn für die nächsten 25km kostet 45Baht) und mein Kapitel Asien ist erstmal vorbei. Nächstes Ziel: Auckland, Neuseeland!

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