Kaffeepause

Montag abend, ca 22.oo – an einer Aral-Tankstelle in Karlsruhe.
Ich tanke, während auf dem Geh- und Radweg davor ein Polizeiauto parkt. Die Insassen sind in der Tankstelle und trinken einen Kaffee.
Natürlich gehe ich erstmal an ihren Tisch (mit der aktuellen FHM unter dem Arm – ich wollte unbedingt diese Zählmaschine von Axe). Nachdem sie mich erfolglos ignoriert haben, frage ich sie:
„Was ist denn der Grund, dass sie hier verkehrswidrig auf dem Gehweg parken?“
Mir wird erwiedert, dass es um diese Uhrzeit ja „egal“ wäre und sowieso noch jede Frau selbst mit drei Kinderwägen vorbei käme.
Dieses Argument kann ich ganz gut verstehen, ich würde nämlich genauso argumentieren. Das sage ich ihnen auch, nicht ohne noch anzuhängen, dass ich bei ihnen, wenn die Rollen getauscht wären, mit dieser Argumentation bestimmt auf Granit beißen würde.
„Neeeeeeeeeeein – bestimmt nicht! Wir sind da ganz anders! Wir entscheiden immer einzelfallabhängig!“
Mit einem ungläubigen „na klar“ gehe ich zur Kasse und bezahle.

Auf dem Weg nach draussen kommt einer von den beiden nochmal auf mich zu und teilt mir mit, dass ich durchaus recht hätte, und sie dort falsch stehen würden. Und dann haben wir bestimmt noch eine viertel Stunde über dies und das diskutiert, allerdings habe ich keine wirklichen Antworten mehr bekommen. Er hat sich immer mit „einzelfallabhängig“ rausgeredet. Ich hätte den Klicker auspacken sollen, und das mal mitzählen sollen. ;~)

(hui – ist das mit den vielen Nebensätzen und Konjuktiven noch halbwegs lesbar?)

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