Archiv für den Tag: 12. Juli 2017

Agassiz – Lytton

In diesem Haus, nur wenige Meter von der US-Grenze entfernt (früher konnte man hier ab und zu mal (Drogen-) Schmuggler beobachten, das hat sich aber gelegt), wir um halbacht gefrühstückt. Davor wurde noch schnell der lokale Fernsehsender geschaut, denn aktuell wüten weiter im Norden ziemlich viele Waldbrände, deshalb sind auch einige Straßen gesperrt.
Danach packen wir alles zusammen, mein Rad und die Taschen, dazu noch ein Zelt, Schlafsack und diverse Karten. Meine Überlegungen, ob ich vielleicht eine Hängematte statt ein Zelt besorge, sind damit hinfällig.
Wendy und Berry haben ihre Räder auch noch auf den Pickup geladen und noch zwei weitere Freunde eingeladen. Zusammen fahren wir drei im Auto wieder zurück zum gestrigen Rad-Laden und noch etwas weiter über die „schlimmste Brücke“. Sie hat sehr viel Verkehr und ist dazu noch viel zu schmal. Da wollten sie mich nicht alleine radeln lassen. Auf der anderen Seite treffen wir die anderen beiden und zusammen radeln wir gute 15km in „meine“ Richtung. Dann drehen sie um und ich bin vorerst mal wieder alleine. Die Landschaft sieht in etwa so aus.

Das war in der Nähe von Hope, einem kleinen Städtchen, mit lediglich ein paar Hundert, vielleicht tausend Einwohnern. Aber ein Tesla Supercharger ist auch da!

Und – endlich, ich habe ja schon drauf gewartet: Jetzt bin ich wohl im „Bear Country“; mit Zelt. Das wollte ich ja von Anfang an eigentlich überhaupt nicht. Nagut, ist halt so – und ich muss ja auch nicht zwingend zelten….

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