Palmerston North – Masterton

am Pausentag ist nicht besonders viel passiert. Ich habe bisschen am Rechner rumgespielt und war auch beim Friseur. Vancouver, Toronto, Palmerston North – genau die Städte, die man sich für Friseur-Besuche halt so aussucht.
Und ich habe jetzt ein ziemlich gutes Rad, das definitiv für Touren geeignet ist. Ich hoffe jetzt noch, dass es von der Geometrie zu mir passt, so dass ich auch wochenlang längere Touren damit fahren kann, ich habe es ja nicht mal probegefahren.

Was mich beim Rumfahren in der Stadt noch gewundert hat, ist diese christlich-wissenschaftliche Vereinigung. Die zwei Dinge, die sich komplett widersprechen unter einen Hut bringen – wie das wohl gehen kann?

Und ich habe mir mal wieder ein ordentliches Abendessen gekocht. Die Spirali sind nur eine halbe, übrige Packung, daher musste ich etwas mehr besorgen. Im grünen Teller ist eine Dose von schon fertigen Cheese-Macaroni aus der Dose (ähnlich wie die Spaghetti letztens), weil ich das einfach mal ausprobieren wollte. Sind bestimmt auch, laut Angaben, zwei-vier Personen (ich habe nicht auf die Dose geschaut). Dazu noch ein paar Oliven und dieses Brot mit Spinat und Feta – das wäre zwar nicht mehr unbedingt nötig gewesen, aber so ist das halt, wenn man hungrig einkauft und man davon angelacht wird.

Beim Bier „so good, it’s almost a crime“ bin ich dann beinahe zum Verbrecher geworden.

Das Hostel war ziemlich seltsam, überall hingen kleine Zettel und Schilder, was man zu tun und zu lassen hat; u.a. dass man um 10:00 auschecken und damit dann auch das Hostel zu verlassen hat. Ziemlich unüblich, sonst kann man problemlos noch den ganzen Tag dort seine Zeit totschlagen. Ich brauchte noch etwas Zeit um das ganze Rad abreisebereit zu machen und habe damit die Geduld der Hostel-Eigentümer etwas auf die Folter gespannt. Naja, ich würde sagen, ich habe mich so verhalten, wie es von mir als eher unerwünschter Gast erwartet wurde.

Zuerst ging es einen Berg hoch. Hier merke ich, dass ich doch nicht ganz so fit geworden bin, wie ich es mir erhoffte. Das Moutain-Bike hatte ja sehr klein untersetzte Gänge, die mich zwar einfach aber dafür sehr langsam die Berge hoch gebracht haben. Jetzt muss ich mit mehr Kraft treten, weil ich keine so kleinen Gänge mehr habe. Ich musste ganz schön schnaufen und dachte miram Gipfel: „Yo Fuck“.

Auf der Rückseite eine Kritzelei, wie sie überall anders auf der Welt auch zu finden ist. 
Das Wetter wurde dann zum Glück noch besser. Hier mal wieder kurz vor einem kleinen Hügelchen, man sieht im Hintergrund die Straße schon langsam wieder ansteigen.

Aber überwiegend ging es heute doch recht eben in diesem Tal entlang.

Vielleicht mache ich ja doch noch irgendwie bei dieser Tour Aotearoa mit, was ich mit Fotos beweisen müsste. Dieser Kiwi ist auf jeden Fall ein weiteres erforderliches Bild dafür.

Direkt gegenüber, auf der anderen Straßenseite ist dann jedoch ein deutlich größerer Kiwi, allerdings nur in 2D und nicht in 3D, wie der hellgraue.

Danach würde die Tour wieder über Schotterstraßen führen. Ich ignoriere das und fahre auf dem deutlich besseren State Highway 2. Mit leichtem Rückenwind und vernünftigem Rad kann ich damit auch endlich wieder ordentlich radeln! 🙂

Etwas abseits vom Highway ist das ChemTrails-Team unterwegs. Es ist ein Flieger, der irgendwelche Sachen verteilt. Ich bin recht froh, dass er das nicht direkt über mir macht, denn gesund ist das bestimmt nicht.

Kurz bevor ich am Zeltplatz ankomme, ist noch ein kleinerer Bauernhof, der u.a. auch Eis verkauft. Da muss ich natürlich eine Pause machen!

Während ich am Zeltplatz im Gras sitze und mich noch nicht aufraffen kann, das Zelt aufzubauen, werde ich von diesem Viech besucht. Die Flügel sind doch tatsächlich durchsichtig – oder wirklich durchlässig? Aber wie kann es dann fliegen?

Abends wieder Essen kaufen und im Alkoholgeschäft sehe ich diese Preisschilder in der Kinder-Schriftart Comic Sans. Ich habe gleich wieder umgedreht und da natürlich nichts gekauft.

Da es auf dem Zeltplatz kein WLAN gab, bin ich abends noch mal kurz in die Stadt und habe einen freien WLAN Hotspot gesucht. Da mein Rad jetzt sogar eine gute Lichtanlage hat, kann ich damit ja auch abends rumfahren.
Dabei bin ich am Rathaus und diesem LED-Blinkbaum vorbei gekommen.

Der erste Tag mit den neuen Rad war vielversprechend, es fährt sich gut und scheint gut zu mir zu passen. Das werden jetzt wohl doch noch gute sieben Rest-Urlaubswochen hier in Neuseeland!

Auch hier wieder eines dieser relive-Videos mit Bildern!

Relive ‚GEIL – endlich wieder vernünftig Rad fahren!‘

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