Archiv für den Monat: März 2006

Weltstars spielen Welthits

in diesem Falle war es Eric Burdon, der mit seinen Animals einen Besuch in Karlsruhe abstattete.
Angefangen hat er sein Konzert mit einem der besten Lieder überhaupt: „Don’t let me be misunderstood“. Es ging dann weiter mit weiteren Hits wie „Baby let me take you home“ um dann, kurz vor der Zugabe nochmal das „House of the rising Sun“ anzustimmen. Wirklich empfehlenswert!
Und die Vorband „Tripdavon“ sollte ich mir auch merken.

Bisschen verwundert war ich darüber, als ich während des Konzertes den Gedanken ausgegraben habe: „wie soll ich diesen Eintrag nur betiteln?“ Wie gesagt, dieser Einfall war nur kurz, deswegen ist hier auch nix besonderes – lediglich ein Zitat von J.B.O.. (müssen da jetzt zwei Punkte hin?) Die haben, wenn ich es mal überlege, auch schon länger nix Neues mehr gemacht.

auf der Autobahn

nachdem ich jetzt weiß, wieviele Schilder stehen, konnte ich meine Zeit auf der A8 etwas anders verbringen.
Nämlich damit, einen Erlkönig zu jagen. Erlkönige sind Autos, die noch nicht in Serie sind, aber von den Herstellern schon mal in Realität getestet werden. Mir ist so einer von Mercedes über den Weg gelaufen:
Mercedes Erlkönig
Man beachte die Disko-Kugel! ;~)
In der Endgeschwindigkeit war er jetzt nicht schneller als ich, aber beim Beschleunigen musste ich den Abstand größer werden lassen. Kurz nach diesem Bild stand auch eine Radarfalle, da war ich dann wieder vor dem Schwarzen, und es hat auch geblitzt. Aber eigentlich war ich zu weit weg, als dass der Blitz mir gegolten haben könnte. Tja, ich kann jetzt nur warten, ob ein Ticket kommt….

Und dann habe ich kurz darauf (sprich auf der Rückfahrt) noch ein bemerkenswertes Auto gesehen:
Bundesgrenzschutz Nissan
Der deutsche Bundesgrenzschutz fährt mit japanischen Autos rum? Ich dachte, dass es eine ungeschriebene Regel gibt, dass deutsche Behörden – wenn die Möglichkeit besteht – auch deutsche Autos kaufen. Da werde ich wohl noch etwas recherchieren müssen.
Was mir auch gleich wieder aufgefallen ist, war diese „Arroganz der staatlichen Stellen“. In diesem Auto waren nur zwei von drei Insassen angeschnallt. Aber „die“ dürfen das ja – denken sie. Genauso wie sie (fälschlicherweise) der Meinung sind überall blitzen zu dürfen und immer und überall Parktickets zu verteilen….

Kaffeepause

Montag abend, ca 22.oo – an einer Aral-Tankstelle in Karlsruhe.
Ich tanke, während auf dem Geh- und Radweg davor ein Polizeiauto parkt. Die Insassen sind in der Tankstelle und trinken einen Kaffee.
Natürlich gehe ich erstmal an ihren Tisch (mit der aktuellen FHM unter dem Arm – ich wollte unbedingt diese Zählmaschine von Axe). Nachdem sie mich erfolglos ignoriert haben, frage ich sie:
„Was ist denn der Grund, dass sie hier verkehrswidrig auf dem Gehweg parken?“
Mir wird erwiedert, dass es um diese Uhrzeit ja „egal“ wäre und sowieso noch jede Frau selbst mit drei Kinderwägen vorbei käme.
Dieses Argument kann ich ganz gut verstehen, ich würde nämlich genauso argumentieren. Das sage ich ihnen auch, nicht ohne noch anzuhängen, dass ich bei ihnen, wenn die Rollen getauscht wären, mit dieser Argumentation bestimmt auf Granit beißen würde.
„Neeeeeeeeeeein – bestimmt nicht! Wir sind da ganz anders! Wir entscheiden immer einzelfallabhängig!“
Mit einem ungläubigen „na klar“ gehe ich zur Kasse und bezahle.

Auf dem Weg nach draussen kommt einer von den beiden nochmal auf mich zu und teilt mir mit, dass ich durchaus recht hätte, und sie dort falsch stehen würden. Und dann haben wir bestimmt noch eine viertel Stunde über dies und das diskutiert, allerdings habe ich keine wirklichen Antworten mehr bekommen. Er hat sich immer mit „einzelfallabhängig“ rausgeredet. Ich hätte den Klicker auspacken sollen, und das mal mitzählen sollen. ;~)

(hui – ist das mit den vielen Nebensätzen und Konjuktiven noch halbwegs lesbar?)

1.950

ich habe gezählt! Ganz genau. Und zwar jedes einzelne Schild. Strassenschild.
Und als ich fertig war, bin ich bei 1.950 stehengeblieben. Ich möchte jetzt nicht sagen, dass dies Ergebnis exakt ist, ich habe mich bestimmt mal verzählt. Aber die Größenordnung stimmt zumindest: 1.950
Es sind 1.950 Strassenschilder auf der A8 zwischen dem Kreuz Ulm/Elchingen und dem Autobahnende in Karlsruhe. Die Strecke ist ca. 155km lang. 1.950 Schilder!
eintausend neunhundert fuffzig!
Und dabei habe ich noch nichtmal die Warnschilder in den Baustellen mitgezählt, die Leitpfosten natürlich auch nicht.
Ich hatte es schon recht früh bereut, diesen Plan umsetzen zu wollen. Nach 8.8km waren die 100 schon voll!
Am Ende dann 1.950 – achso, das hatte hier ich schon erwähnt….

Bananenrepublik D

*sing* eine geht noch – eine geht noch rein *sing*
mit ‚eine‘ könnte hier gemeint sein:
– Mülltüte, die halt nicht mehr in die über-über-übervolle Mülltonne reinpasst.
– Woche – als kleine Aufforderung an Ver.di, doch noch eine weitere Woche die Müllabfuhren in Baden-Württembergs Großstädten zu bestreiken.

Willkommen in Deutschland
Das „besondere“ an diesem Bild ist, dass diese Mülldeponie mitten in der Stadt angewachsen ist. Direkt neben dem Friedhof. Und so – oder zumindest so ähnlich – sieht es hier überall aus.

vom Eise befreit

vom Eise befreit
Vom Eise befreit sind Strom und Bäche
durch des Frühlings holden belebenden Blick,
im Tale grünet Hoffnungsglück;
der alte Winter, in seiner Schwäche,
zog sich in rauhe Berge zurück.
Von dort her sendet er, fliehend, nur
ohnmächtige Schauer körnigen Eises
in Streifen über die grünende Flur.
Aber die Sonne duldet kein Weißes,
überall regt sich Bildung und Streben,
alles will sie mit Farben beleben;
doch an Blumen fehlt’s im Revier,
sie nimmt geputzte Menschen dafür.

Kehre dich um, von diesen Höhen
nach der Stadt zurückzusehen!
Aus dem hohlen, finstern Tor
dringt ein buntes Gewimmel hervor.
Jeder sonnt sich heute so gern.
Sie feiern die Auferstehung des Herrn,
denn sie sind selber auferstanden:
aus niedriger Häuser dumpfen Gemächern,
aus Handwerks- und Gewerbesbanden,
aus dem Druck von Giebeln und Dächern,
aus den Straßen quetschender Enge,
aus der Kirchen ehrwürdiger Nacht
sind sie alle ans Licht gebracht.

Sieh nur, sieh! wie behend sich die Menge
durch die Gärten und Felder zerschlägt,
wie der Fluß in Breit und Länge
so manchen lustigen Nachen bewegt,
und, bis zum Sinken überladen,
entfernt sich dieser letzte Kahn.
Selbst von des Berges fernen Pfaden
blinken uns farbige Kleider an.
Ich höre schon des Dorfs Getümmel,
hier ist des Volkes wahrer Himmel,
zufrieden jauchzet groß und klein:
hier bin ich Mensch, hier darf ich’s sein!

..i.,

du fragst dich, was diese Anhäufung von Zeichen soll?
Das ist mal wieder ein neues Icon, welches ich erfunden habe.

..i.,

Es soll einen ausgestreckten Mittelfinger darstellen. Ein solches Symbol braucht man in Foren oder Chats manchmal sehr dringend!
Zur Erklärung: Das Komma ist der Daumen, das i natürlich der Mittelfinger. Die Punkte repräsentieren dabei die restlichen Finger.
Die Eingeklappten?
Die nicht Ausgestreckten?
Wie heißt denn wohl das korrekte Adjektiv hierzu?

691

es gibt, laut Schätzungen von Forbes, 691 Menschen auf der Welt, die ein Vermögen von einer Milliarde Dollar oder mehr besitzen. Auf der Liste stehen auch ein paar Deutsche, von denen ich es zumindest nicht so erwartet hätte:
Herr (Schuhe) Deichmann
Herr (A.T.) Unger
Die Herren HA RIegel BO
….
Etwas klarer war es bei den Gründern von SAP, der Familie von Thurn und Taxis, den Quandts, ….

Und wenn gerade schon rumgesurft wird, ist es natürlich auch eure Pflicht auf dieser Seite vorbeizuschauen und mit „10“ für mich abzustimmen!
Ich gebe alles, um von der letztgenannten Seite auf die darüber beschriebene zu kommen! ;~)