solch‘ ein Stress

ich habe herausgefunden, dass es in Stuttgart einen Laufcup gibt. Dafür muss man lediglich fünf von sieben Läufen in und um Stuttgart herum absolvieren. Eine realistische Chance auf einen guten Platz dabei male ich mir nicht aus, aber als kleine Motivationsstütze hilft das schon.

Da gab es z.B. auch diesen Lauf in Degerloch. Nach etwas falschem Zeitmanagement habe ich es geschafft erst dann beim Start anzukommen als die Begrüßung nicht nur bereits im Gange war, sondern sich schon dem Ende zuneigte. Als ich voller Schwung über die Absperrung hüpfte startete gerade der Countdown.
Also ging das Rennen los. Das erste mal, dass ich schon ein- und warmgelaufen war. Schließlich musste ich ja schon bereits gute fünf Minuten zum Start sprinten. Angezogen habe ich mich auch im Auto. Das rächte sich aber, als mir ca. bei Km3 ein Schuhbändel aufging. Wäre mir noch eine rote Ampel dazwischengekommen, hätte ich zwar die Schuhe richtig binden können, wäre aber sicherlich zu spät angekommen.
Zwischendurch hatte es auf der Strecke auch zwei recht steile Anstiege. Einer über ca. 100 Höhenmeter. Schon beim Ersten habe ich meine ewige Wunschzeit von 45:oo abgeschrieben. Und kurz vor Schluss habe ich dann noch mein GPS-Empfänger verloren. Das Anhalten, Umdrehen, Aufheben und erneute Befestigen dauerte auch noch ein paar lange Sekunden.
Es ging sozusagen alles schief, was ich mir bisher so vorstellen konnte. Trotzdem kam noch eine recht passable Zeit heraus: 47min19sek
Zeitlich nicht bedeutend besser, aber von der insgesamten Platzierung her, war der Stuttgarter Zeitungslauf. Ich war der 217. Mann (von 2140) bzw. der 235. Platz von ca. 36oo Startern. Angemeldet waren sogar über 44oo! In Anbetracht der immense Hitze, die die gesamte Stadt schon tagelang aufkochte, und dass über 3oo Leute zusammengeklappt sind bin ich ganz zufrieden mit meiner Leistung.
Danken möchte ich den enttäuschend wenigen Zuschauern an der Strecke für die Anfeuerungen. Und einen besonderen Dank an die zwei/drei Familien, die die Läufer mit Gartensprengern und -Schläuchen abkühlte. Das tat wirklich gut!
Ich schaue jetzt guten Mutes auf den Ulmer Einstein Lauf im September, bei dem ich endlich mal meine Wunschzeit laufen will!

Ein Gedanke zu „solch‘ ein Stress

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden .