offener Brief

zur Zeit kursieren zwei verschiedene offene Briefe im Internet. Einer ist von Wissenschaftlern verfasst, die sich (zurecht) gegen die Bagatellisierung des zu Guttenbergschen Doktorarbeit-Kopierens aussprechen. Im anderen spricht Judith Holofernes von der Band ‚Wir sind Helden‘ klare Worte gegen eine Werbeagentur.
Dann mache ich doch auch mal mit. Ich habe eine eMail an einen privaten Parkplatz-Betreiber verfasst. Diese haben es nicht geschafft, meine erfolgte Bezahlung eines Strafzettels zuzuordnen und mir stattdessen eine Mahnung geschickt. Das lasse ich mir natürlich nicht gefallen:

Sehr geehrte Damen und Herren,
ich finde es eine Sauerei, dass Sie lediglich eine teure Telefonnummer anbieten!
Es geht um die Mahnung, die Sie mir geschickt haben. Diese ist hinfällig. Ich habe den „Strafzettel“ schon lange bezahlt.
Ihre erfundenen Sonder-Märchen-Gebühren werde ich selbstverständlich nicht begleichen.
Achja, hier ist ein Screenshot des Aktenzeichens:
(den veröffentliche ich hier nicht, weil er echt von miserabler Qualität ist)
Viele Grüße
Christoph Hoyer

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