Zwölf Apostel

abgesehen von der beeindruckenden Küste, sind die sog. zwölf Apostel sicherlich das Highlight auf der Great Ocean Road. Sie waren nur etwa zehn Kilometer von meinem Startort entfernt – und mal wieder zu naiv – dachte ich, dass diese Great Ocean Road ganz in diesem Stil weiterführt.
Falsch gedacht! Nicht viel später biegt sie ins Hinterland ab und führt durch den Regenwald auf jeden Berg und Hügel. So eine Scheisse! Am Ende hatte ich dann über 1400 Höhenmeter zusammen (das ist mehr als bei einer Alb-Überquerung von Stuttgart nach Ulm!). Und das auf einer Küstenstrasse. Ich vermute einfach mal stark, dass die meisten Australier einfach viel zu viel Sonne abbekommen und dann auf solche Schnapsideen kommen.
Um wenigstens den größten Berg (und damit leider auch die einzige Ortschaft auf dem Weg) zu vermeiden, versuchte ich mich an einer „Abkürzung“; dummerweise wurde das irgendwann zu einem Wanderweg. Diesen zu fahren machte auch kein Spass – war aber zumindest etwas interessanter, als noch weiter diesen Berg hoch zu fahren. Und: Hej! Wozu habe ich denn dieses Cross-Bike?
no through road
(und jetzt weiß ich auch, was dieses Schild „no through road“ [keine Durchgangsstrasse] bedeutet)

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