Zeit zum Berühmtsein?

„morgens“ nach dem Aufstehen mal wieder keine richtige Lust auf nix. Also nochmal rumdrehen und nochmal und nochmal. Ändert alles nichts. Also doch mal die Laufschuhe (und drei paar Socken) angezogen und per S-Bahn raus aus der Stadt. Dabei spiele ich noch am Pulsgurt rum und stelle fest, dass mein Puls, abhängig von der Atmung, so zwischen 59 und 71 liegt. Muss wohl mal einen Arzt fragen, ob das so normal ist.
Die Strecke sieht, da ich sie das ersten Mal nach ca. anderthalb Jahren mal wieder laufe und sie komplett eingeschneit ist, ziemlich ungewohnt aus. Daher war auch ein bisschen verlaufen dabei – was solls. Der Blick nach unten auf die 5-20cm Neuschnee sah ungefähr so aus.
drei paar Socken in einer Langlauf-Spur
Der Langläufer hat sich bestimmt auch gefreut, dass er dieses Jahr wenigstens einmal seine Ski auspacken konnte. Und wieder nach oben geschaut, sah es dann so aus. Ästhetisch schon nicht schlecht, aber der Winter ist trotzdem nicht meine Jahreszeit – und das ändert sich heute auch nicht mehr.
verschneiter Wald zw. Sindelfingen und Stuttgart
Als ich dann kurz vor zuhause bei 19km bin, laufe ich halt noch einen kleinen Umweg und mache den Halbmarathon voll. Warum? Tja, warum nicht?
Nachmittags war ich dann noch bei einer Führung im Württembergischen Kunstverein, habe dabei aber, je länger sie dauerte, öfters gedacht: „Lieber würde ich jetzt sitzen – oder gar liegen!“
Draußen hat mich dann dieser, doch recht treffenden Spruch, verabschiedet: „zum Berühmtsein eigentlich keine Zeit“.
Berühmtsein? Koi Zeit!Und damit ging’s dann wieder zurück ins Bett, genug für heute.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden .