Langzeit-EKG

mit diesen überall verfügbaren Pulsmessern kommt man auf allerhand Ideen. Ich habe auch mal probiert, mich neben einer sportlichen Aktivität zu vermessen. Dabei habe ich herausgefunden, dass mein Puls abhängig vom Atmen ist. Je nachdem ob ich ein- oder ausatme ändert sich mein Puls bis zu 12 Schläge pro Minute. Da ich sowieso mal wieder beim Arzt war, habe ich das mal angesprochen und daraufhin wurde mir gleich eine Langzeit-EKG Messung verordnet.

Langzeit-EKG Folgen

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Also bin ich einen Tag mit diesem Automaten rumgelaufen. Im Gegensatz zu einer Blutdruck-Messung ist diese Messung aber still. Das einzige, was hierbei auffällt, ist ein kleine Kästchen, das man um den Hals tragend mitschleppen muss.
Beim Entfernen der drei Mess-Sensoren am nächsten Tag hat mir die Arzthelferin noch gesagt, dass ich diese Klebe-Reste mit Baby-Öl entfernen könnte. Ich hab einfach mal „Ok, Danke“ gesagt, mir aber gedacht: „Um Himmels Willen – wo soll ich denn jemals ein solches Baby-Öl herbekommen?! Wenns beim Duschen nicht irgendwann abgeht, werde ich mir in ein paar Tagen mal was überlegen….“
Rausgekommen ist dabei nichts bedenkliches, nur dass ich einen vernünftigen Puls habe. Der Minimalpuls war nachts sogar mal bei nur 34 Schlägen pro Minute (oder 42, je nachdem, auf welche Seite der Auswertung man gerade schaut). Der Durchschnitt, inkl. der Rad-Strecken ins Büro und wieder zurück über den Killesberg, war bei 66 Schlägen/min über die kompletten 24h.
In der Wikipedia habe ich dann noch gelesen, dass es eine „Respiratorische Sinusarrhythmie“ gibt, die genau meine Beobachtung beschreibt. Es ist aber keine Krankheit, sondern eine „körpereigene Vorgabe eines gesunden Organismus“.

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