zur Messe, zweiter Tag

wir haben ja nicht nur so ein grünes Rapid von der Radkutsche im Lastenrad-Verleih, sondern auch ein Curve-E von Babboe. Das Rapid habe ich gestern mit Anhänger zur Messe gefahren, heute wäre das dreirädrige von Babboe dran. Allerdings will ich nicht schon wieder im Feierabend-Verkehr durch die ganze Stadt im Stau stehen, außerdem machen längere Strecken mit diesem Rad auch nicht soviel Spaß und ich will lieber so schnell wie möglich auf der Messe sein. Daher hole ich es ab und will es in die S-Bahn nehmen. In der Station Stadtmitte habe ich das Problem, dass viele Menschen dort sind und der Aufzug ewig langsam ist. Außerdem steht da schon ein Kinderwagen an und mir sieht der Aufzug auch zu klein (sprich: zu kurz) für das Rad aus. Etwas verzweifelt überlege ich, was ich nun tun könnte. Aber außer der Rolltreppe bleibt ja nichts anderes übrig. Um wenige Zentimeter passt das Fahrrad dort auch drauf und ich halte es gut fest, damit es nicht unkontrolliert runterfällt.
Das war ja einfacher als gedacht! ;~)

Zwei Stationen vor meinem Ziel „Flughafen/Messe“, sehe ich, dass es eine ebenerdige Station ist und überlege mir kurz, ob ich hier nicht aussteigen sollte, entscheide mich aber dagegen. Wird schon klappen. Aus der S-Bahn Station am Flughafen/Messe komme ich auch – mal wieder per Rolltreppe – eine Ebene weiter hoch, dort ist aber noch kein Ausgang. Dazu muss ich noch eine weitere Ebene überwinden. Aber jetzt ist Schluss: die Poller, die verhindern sollen, dass die Leute die Gepäckwagen überall hin mitnehmen, stehen mir als ziemlich unüberwindbares Hindernis im Weg. Ich denke mir noch, dass ich lieber doch vorher mal ausgestiegen und ein paar Kilometer hierher gefahren wäre. Bevor ich den Gedanken zuende denken kann, sehe ich einen Aufzug hinter mir, der auch gerade groß genug ist, dass ich mit diesem Rad rein und zum Ausgang komme. Voilá somit ist das zweite Rad auf dem Messestand….

Endstation irgendwo mittendrin im Flughafen/Messe

Der Weg in die Messe gestaltet sich ähnlich hindernisreich, aber auch machbar.
Man kommt mit diesen Rädern also (fast) überall hin, nur muss man hier und da mal etwas überlegen und einen anderen Weg, als den sonst gewohnten/einfachen/direkten nehmen. Vielleicht fühlen sich junge Familien mit Kinderwagen oder RollstuhlfahrerInnen ähnlich – und auf einmal sieht man seine Stadt mit etwas anderen Augen.

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