Whangarei – Paihia

Kurve links….
Kurve rechts….

Nicht, dass da noch Klagen kommen, dass es hier zu wenig Asphalt-Bilder gibt.
Und wenn man mal die Augen von der Straße nimmt, sieht es gerne mal so aus.

Oder auf der anderen Seite eben so, im Hintergrund wieder das Meer.

Irgendwo an der Straße habe ich auch ein zerstörtes Smartphone gesehen, mit SIM- und Speicherkarte drin. Der Rest war im Eimer. Kurz darauf lag dann der Akku an der Straße und noch ein paar Meter weiter die zugehörige Hülle mit jeder Menge Plastik-Karten drin, auf denen ein Name drauf stand. Das habe ich alles mal aufgesammelt und wollte es im nächsten Ort bei der Polizei abgeben. Was besseres ist mir nicht eingefallen. Zuerst war dort aber eine Feuerwache, bei der gerade offenbar irgend eine Feier vorbereitet wurde, also habe ich dort den gefundenen Schrott und die Karten abgegeben und der Typ, dem es gehört, ist wohl tatsächlich Mitglied dieser Feuerwehr, allerdings gerade im Einsatz. Also genug gute Taten für heute.

Dieses Café / Galerie hat mir ein anderer Radler empfohlen, dem ich begegnet bin. Es war ein Neuseeländer, der jedoch perfekt Deutsch gesprochen hat. Hier und da fehlten ihm zwar mal ein paar Worte, aber die Grammatik und auch die Artikel waren alle korrekt. So etwas habe ich von einem Nicht-Muttersprachler noch nicht erlebt; gelernt hat er es in einem Schüleraustausch.

Hier muss ich mich entscheiden: 26km über eine Schotterstraße oder 36km über die Küste. Ohne weitere Infos nehme ich natürlich die Küstenstraße.
Die Straße geht zwar nicht direkt an der Küste entlang, aber hier und da scheint immer mal wieder etwas Wasser hervor.

Was es hier auch gibt: sehr schmale Brücken. Da wird die Straße auf einmal einspurig und es kann halt nur ein Auto drüber. Bei den größeren Straßen können zwar zwei Autos fahren, aber es ist dort auch sehr eng. Wenn da noch ein Radler mitspielen will, wird das alles zu eng. D.h. ich muss mir wohl angewöhnen, bei solchen Engstellen nicht nur den Verkehr vor mir zu beobachten, sondern auch mal nach hinten zu schauen, ob da nicht ein überforderter Auto- oder LKW-Fahrer hinter mir ist.

Ehrlich gesagt schaue ich aber lieber zur Seite, als nach hinten und sehe dann gerne mal sowas.

Oder halt nach vorne, wenn mal wieder eine Kurve kommt.

So langsam muss ich mir auch etwas gegen den Sonnenbrand überlegen. Der wird gerade täglich etwas mehr. Entweder sollten hier mal Wolken kommen oder ich muss mit langen Sachen unterwegs sein. Meine Sonnencreme mit LSF60 reicht nicht aus, um mich den ganzen Tag vor der brennenden Sonne hier zu schützen.

Ein Gedanke zu „Whangarei – Paihia

  1. Holger

    Echt hart: Was wir von dem bisschen Neuseeland gesehen haben, sieht soviel schöner aus als alles von Kanada. Und in den richtig spektakulären Ecken warst du ja noch gar nicht… 😉

    Antworten

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