Matamata – Mangakino

die Speiche ist repariert; wenn man das richtige Werkzeug hat, dauert das auch nur 10min.
Aber ich lasse es im Hostel noch gemütlich angehen, bevor ich mich wieder auf den Weg mache.

Kurz drauf dann dieses Schild – und wir alle wissen ja, dass die geplanten Partys die besten sind. Dieses Schild soll aber vermutlich eher auf Alkohol am Steuer hinweisen, vermute ich mal.

Und kurz vor dem Aufbruch sehe ich aber noch diese Hummeln, die hier bestimmt 50% größer als bei uns sind.

Dann geht es noch an dieser Farm vorbei, an der gerade alle Kühe in einer ordentlichen Schlange von der linken auf die rechte Seite wandern.

Und unter blauem Himmel bei bestem Wetter geht es immer weiter.

Irgendwann soll ich dann die Straße verlassen und einen Radweg nehmen. Der ist geschottert aber noch halbwegs gut zu fahren.

Bisschen störend sind jedoch die Begrenzer an Ein- und Ausfahrten für diesen Trail. Es hilft bestimmt, dass keine Autos, Motorräder, etc. hier drauf fahren. Aber mein Rad passt da auch nicht durch. Erst am Ende des Tages habe ich herausgefunden, dass ich das Rad da nicht drüber heben muss, sondern es auch geht, wenn ich einfach das Vorderrad über das Hinterrad nehme und die Taschen somit um 90° gedreht werden und weiter am Boden sind. Dann kann ich es problemlos durchschieben. Ob das wohl so gedacht ist – zumindest stand es nirgendwo und mit Schutzblech geht das auch schon nicht mehr.

Teilweise gibt es sogar einen eigenen Holzpfad, wenn der Untergrund gar nicht fahrbar ist.

Und wenn auch das nicht weiter hilft, wird halt eine Hängebrücke hingebaut.

Der Weg ist aber auch mal vorbei und es geht auf der Straße weiter.

Hier sind die Wiesen sogar meist leer, es sind keine Kühe oder Schafe drauf. Dafür alles voller Gesteinsbrocken.

Und Autos habe ich heute auch fast keine gesehen. Dabei war das hier nur die Alternative für den Trail, den ich eigentlich fahren sollte. Ich muss sagen, dass mir das aber deutlich besser gefällt, als das Gehoppel auf dem engen Schotterweg.

Und dann probiere ich doch nochmal den Trail für den letzten Abschnitt; das ist mutig, denn wenn ich da einmal drauf bin, komme ich nicht mehr runter. Und die Strafe kommt prompt: es ist miserabel zu fahren. Serpentinen, die so eng sind, dass man nicht fahren kann, Schlaglöcher und kindskopfgroße Wackersteine überall auf dem Weg, steile Stellen, die auf dem Untergrund nicht fahrbar sind und bestimmt 20 umgestürzte Bäume, die auf jeder Höhe über dem Weg liegen. Über manche muss ich drüber, über andere drunter. Für diese 16km habe ich fast 2h gebraucht.

Da hilft dann auch eine solche Aussicht von Zeit zu Zeit nichts. Meist sehe ich aber gar nichts, da ich zum einen im tiefen Wald bin und zum anderen die Augen keine Sekunde von dem Weg nehmen kann, ohne größere Schäden zu riskieren.

Warum man so weit oben sei muss, wenn der Weg doch eigentlich am Fluss entlang geht, ist mir schleierhaft.

Am Ende komme ich in Mangakino an. Es hat zwar einen „geduldeten“, freien Zeltplatz in diesem Dorf, was aber nicht viel mehr als ein Parkplatz am See ist. Duschen gibt es keine und da ich mich heute beim Fahren ein bisschen verletzt habe, will ich mit den offenen Wunden nicht in den See springen. Dann verschiebe ich das halt auf morgen….

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