Wellington – Havelock (Südinsel)

morgens noch ein bisschen beim Sonnenschein entlang der Strandpromenade entlang geradelt, und mittags dann auf die Fähre einchecken. Komisch, dass der eine Fähren-Anbieter teurer ist (das Fahrrad kostet dort extra) und dazu noch weiter weg ist. Aber gut, ist mir jetzt egal – beim Einchecken kriege ich einen „Boarding Pass“, der eher an einen Staffelstab erinnert. Ziemlich nachhaltig, ob das wohl die Idee dahinter war? Wie passt dann das ausgedruckte e-Ticket dazu?

Vom Schiff aus sehe ich noch die großen Jungs mit ihrem Container-Lego spielen und werde ein bisschen neidisch.

Und auf der anderen Seite sehe ich noch zum letzten Mal die Hauptstadt.

Als ich auf der Cook-Straße, weit weg von der Küste, mal übers Schiff wanderte, wunderte ich mich über den Gestank. Aber ich habe dann doch noch recht fix diesen Kuhtransport als Übeltäter ausgemacht.
Während der dreinhalb Stunden hatte ich bei der Anfahrt nach Picton etwa eine Stunde Zeit, diese Aussicht zu genießen. Auf hoher See habe ich eher noch einen Mittagsschlaf gemacht.

Dann kommt die Fähre kurz nach fünf Uhr nachmittags an, ich schmeiße mich noch schnell in die Radklamotten und fahre noch etwa 35km weiter.

Die Straße ist richtig kurvig und ist auch ein kleinerer Berg dabei, aber nicht besonders steil, ziemlich gut zu fahren. Die Foto-Pausen hätte ich nicht zwingend gebraucht, habe sie mir aber doch genommen.

Und auch hier stehen wieder Schilder, die die Autofahrer daran erinnern, den Radfahrern vernünftig Platz beim Überholen zu geben. Wobei ich nicht weiß, ob alle Autofahrer diese doch eher versteckte Nachricht verstehen können/wollen.

In Havelock angekommen ist inzwischen wieder alles zu (es gibt sowieso nur einen Laden und selbst die Restaurants/Kiosks) und im Hostel gibt es auch keine Essensreste. Also muss die vorletzte Banane daran glauben, die letzte hebe ich mir für morgen früh auf.
Und – Überraschung – ich habe sogar noch eine Tafel Weihnachtsschokolade gefunden, die ich vor kurzem im Ausverkauf irgendwo gekauft habe. Nicht unbedingt super-gesund, aber dafür genügend Kalorien.

 

Relive ‚die ersten paar Kilometer auf der Südinsel nach der Fähre‘

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