Matueka – Glenhope

es geht heute wieder nicht allzu früh los. Aber dafür nur Straßen.

Davor kriege ich im Hostel noch mit, wie ein Mädel (natürlich deutsch) offenbar per Skype zum Geburtstag gratuliert wurde. Sie ist entsetzt (vielleicht gespielt), dass sie jetzt stark auf die 20 zugeht.
Ich denke mir, dass es wohl spannender ist, mir diesen Kiwi-Baum/Strauch anzuschauen; ich habe mir bisher noch nie Gedanken darüber gemacht, wo die Dinger eigentlich herkommen.

Heute sind wieder 30°C angesagt. Aber ich will gar nicht klagen, das ist immer noch deutlich besser als Regen!

Bei dieser Farm ist ein Schild „No Job Vacancies“. Bei Hotels kenne ich das ja, aber auf den Farmen hier habe ich das noch nicht gesehen. Ganz so, als ob es Leute gibt, die so rumfahren und sich denken: och, heute habe ich mal Lust, stundenlang Beeren zu pflücken, lass mal auf der Farm fragen, ob sie nicht einen Job haben.

Ich halte es da eher so: in einem Cafe einfach einen Blaubeer-Muffin bestellen.
Danach noch die Wasserflasche auffüllen lassen und weiterfahren.

Natürlich auf der Straße. Ich musste hier nirgends lange warten, bis ich solche Bilder ohne Auto drauf machen konnte. Das ist hier der Standard, Autos sind selten. Aber das kann vielleicht am Wochenende liegen, das werde ich in naher Zukunft noch sehen.

Auf dieser kleinen Brücke konnte ich dann von dieser „gefährlichen, vielbefahrenen“ Straße auf die andere Seite des Flusses wechseln und dort auf einer kleineren Nebenstraße weiterfahren.

Da sah es dann so aus. Prinzipiell war es heute eher flach, da die meiste Strecke in einem Flusslauf verlief,

Über den Schatten hier freute ich mich. Endlich mal aus der brennenden Sonne raus kommen, auch wenn es nur für ein paar Sekunden sind. Und welchen großen Unterschied es doch machte, dort im Schatten war es echt angenehm, während es in der Sonne eine unglaubliche Hitze war.

In einem Ort dann mal wieder ein Fahrrad-Kunstwerk, diesmal ein Zaun aus alten Fahrrädern.

Und dort gab es auch einen Schaf-scher-Wettkampf. Allerdings ist in den 15min, die ich dort war, nichts passiert, außer, dass sie die Bühne aufgeräumt haben. Und ich habe keine Anzeichen erkennen können, dass es irgendwie in naher Zukunft weitergeht. Da ich noch 40km vor mir hatte, es schon 16:15 war und ich noch einen größeren Berg erwartete, habe ich mir das potentielle Erlebnis dann doch entgehen lassen und bin weiter gefahren. Es waren zwar zig Wohnmobile hier geparkt, aber ich habe kein einziges Zelt gesehen, um hier vielleicht die Nacht zu verbringen.

Hier habe ich auch erst das Schild gesehen „La half a Bull“, bevor ich mich mal genauer umschaute, und dieses Kunstwerk in der Pampa stehen sah. Auf der anderen Seite der Straße war noch so eine Skulptur, wie ich sie in der Galerie in Nelson gesehen habe. Oha, jetzt (er-) kenne ich sogar schon einen Teil der neuseeländischen Kunst-Szene!

Und wieder: Schatten!

Oben auf dem Berg dann eine schicke Aussicht, und ich muss jetzt nur noch 4km bis zum Hostel rollen. Ich habe gesehen, dass sie nur zehn Betten haben und hoffe, dass noch eines für mich frei ist, danach kommt nämlich länger nix mehr. Aber mit dem Zelt-Joker fühle ich mich doch immer ganz entspannt.

Im Hostel hats noch Platz, es ist nur noch eine Schweizerin da. Ich habe mir ein Brot mit Hummus fürs Abendessen mitgebracht und gehofft, dass es noch etwas mehr zum Essen hier gibt. Ist aber nicht so, also esse ich halt nur das, neben einer Banane und einer ziemlich zusammengeschmolzenen halben Pfefferminz-Schokolade.
Dabei schaue ich mir draußen die Schafe an.

Und dann grabe ich mich mal durch die Plattenkiste hier und entscheide mich dafür, dass ich mir diese Platten heute Abend mal ein bisschen anhöre. Bei machen musste ich abbrechen, weil sie zu sehr zerkratzt waren. Aber sonst war es mal wieder ein etwas anderer Abend, als sonst immer….

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