Tuatapere – Invercargill

endlich mal wieder am Wasser! Wie lange habe ich schon keinen Ozean mehr gesehen.

Zu Monkey Island bin ich nicht gefahren, da es mit Affen nix zu tun hat. Der Name soll wohl, nach den Geschichten, eher von einer Monkey wrench kommen, die dort im Einsatz war. Eine Monkey wrench ist ein „Engländer“/Universalschlüssel – keine Ahnung, was das eine mit dem anderen zu tun hat. Vielleicht hätte ich es herausgefunden, wenn ich dort hin gefahren wäre.

Dann noch McCrackens Rest. Nach Monkey Island nun auch noch eine Referenz an Zak McKraken? Ich fühle mich ein bisschen an die Computerspiele der 90er Jahre zurückversetzt.

Das Gefühl geht aber vorbei, die Strände überwiegen dann doch.


In dem einen Ort gibt es dann diese ziemlich dreidimensionale Skulptur eines Surfers.

Und auf diesen Aussichtspunkt bin ich nur gefahren, weil ich zwei überaus grell angezogene Radler dort gesehen habe. Dafür habe ich sogar einen Kilometer Schotterweg auf mich genommen. Sie haben aber nicht gewartet und ich habe dann beschlossen, dass es mir nicht so wichtig ist, dass ich noch länger auf diesem Schotterweg fahre. Also habe ich ein Bild gemacht und bin dann umgedreht um weiter auf der Straße zu fahren.

Was ich schon länger nicht mehr hatte: Ortschaften auf meinen Touren. In den letzten Tagen war es hauptsächlich so, dass ich morgens (oder so) in einem Ort losgefahren bin, den ganzen Tag außer Kühen und Schafen nichts gesehen habe und dann spätnachmittags im nächsten Ort angekommen bin. Heute ist schon nach 30km ein Ort mit einem Cafe auf der Strecke. Die Chance nutze ich sofort!

Damit nicht genug, noch ein paar Kilometer weiter kam schon wieder ein Ort. Hier sollte es sogar mit die besten dieser „Custard Squares“ geben. Also bestelle ich mir auch eines davon. Ob es das beste ist, kann ich nicht sagen, ich habe ja keinen Vergleich.

Was mir in dem Ort auch mal wieder aufgefallen ist: diese schwarz-weiß-rote Fahne. Ich bin ja relativ kritisch mit allen dieser Nazi-Symboliken, aber hier am anderen Ende der Welt glaube ich tatsächlich, dass es sich nur um die Fahne der Maori handelt, den Ureinwohnern Neuseelands.

Diese Hügelchen inmitten des Feldes haben mich auch etwas verwirrt. Sowas habe ich bisher noch nirgends gesehen. Ob das so gewollt ist?
Allerdings habe ich als Stadtkind ja auch wenig Ahnung davon, was auf dem Feld überhaupt angebaut wird. Ich bin mir aber sicher, dass es keine Äpfel sind.

Und jetzt bin ich kurz vor Invercargill. Es scheint eine größere Stadt zu sein, die sogar Kunstwerke in die Pampa stellt.

Die Stadt ist aber offenbar durch ihren berühmtesten Sohn bekannt: Burt Munro. Der hat damals einige Motorrad-Rekorde aufgestellt und seit vor ein paar Jahren ein Film über ihn gedreht wurde, will die Stadt Invercargill jetzt auch bei dem Reibach mitmachen. Es wird jährlich ein Motorrad-Festival abgehalten; und zwar genau jetzt! Das erklärt auch, wieso ich heute so viele Motorräder auf der Straße gesehen habe und wieso schon wieder die ganze Stadt ziemlich ausgebucht ist.

Und hier noch das Relive-Video:

Relive ‚bis Invercargill, schon fast ganz im Süden.‘


Falls ich das mal vergessen sollte, das zugehörige Video zu posten: jede/r der/die mir auf Strava folgt, kann sich das auch so anschauen. Einfach die ID der Strava-Aktivität kopieren (steht in der URL der Aktivität) und sie an diese relive-URL kopieren: https://www.relive.cc/view/<ID>
Normalerweise ist es das erste, was ich nach einer Radtour mache, die GPX-Aufzeichnung hochzuladen. Allerdings kann es etwas dauern, bis ich die zugehörigen Bilder über die App hochgeladen habe und das Video dann erstellt wird.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden .