Athen – Loutraki

wenn man schon mal in Athen ist, bleibt einem wohl nix anderes übrig, als sich auch mal die Akropolis anzuschauen. Wie alle alten Gebäude, ist an ihr natürlich auch ein Gerüst angebracht, weil da einfach immer was gemacht werden muss. Und obwohl überall steht, dass man doch bitte nichts anfassen soll, muss jede/r zweite seine Patschehände an den Marmor klatschen. Auch im Akropolis-Museum ist das genauso, und die Schilder mit „nicht fotografieren“ werden auch ständig ignoriert.

Was mich ja auch beeindruckt hat, war der Boden hier. Es ist alles ein Gestein, allerdings ziemlich glatt durch die Bearbeitung mithilfe der Schuhe von Millionen von Touristen seit 2500 Jahren. Nebenbei ist der Asphalt in Athen auch sehr glatt, beim Anfahren ist es mir schon passiert, dass das Hinterrad durchdrehte und auch beim Bremsen blockieren die Räder sehr viel schneller, als überall anders.

Das Akropolis-Museum kostet übrigens 5€ Eintritt, diese Akropolis-Ausgrabungsstätte 20€. Nur falls ihr mal beim Jauch auf dem Stuhl sitzt (oder sonstwo) und diese Frage beantworten müsst.

Info-Tafeln gibt es wenige, daher weiß ich auch nichts genaueres über dieses Amphitheater. Muss ich wohl mal bei der Wikipedia irgendwann nachlesen.

Hier ist auch gerade das Onassis Fast Forward Festival. Diese Ausstellung davon habe ich mir mal angeschaut.

Und eine andere mit einer angeblichen, wissenschaftlichen „Dilemma“ Situation in den 60er Jahren im Museum of Contemporary Arts ebenfalls; das war dort übrigens die einzige Ausstellung, es gibt dort (noch?) gar keine richtige Ausstellung.
Dann geht es los. Mit dem Verkehr und den schlechten Straßen ist es durchaus eine kleine Herausforderung, aber wenigstens habe ich keine Probleme mit der Straßenseite. Dass ich nach Monaten wieder rechts fahren muss, habe ich sofort drin (nur beim Laufen habe ich da noch Probleme). Dieser Radweg war dann doch einfacher, als sich durch die Großstadt-Straßen zu schlängeln. Er ging zwar nicht ganz in die richtige Richtung, aber das habe ich mal in Kauf genommen.

Von diesem Schild habe ich ein paar auf der Strecke gesehen, ohne zu wissen, was es eigentlich sein soll. Irgendwas mit Fahrrad, ja – aber was wohl? Und wieso wird der Metallica-Schriftzug für irgendwas verwendet?

Es geht etwa 100km mehr oder weniger am Wasser und meist flach in Richtung Korinth.

Kurz vorher, in Loutraki, habe ich ein Hotelzimmer gefunden, das nicht viel teurer als die Hostels und Zeltplätze in den bisherigen Ländern war.

Also mache ich eben mal was neues und gehe ins Hotel. Wenn das so weitergeht, werde ich das Zelt und den Schlafsack einfach nur noch als „Bremsklotz“ mitschleppen.

Abends kann ich dann sogar um halb acht bei Helligkeit noch am Strand sitzen, Eis essen und ein Radler trinken. Ja, dieses Leben gefällt mir so doch deutlich besser, als wenn um 17:20 schon die Dunkelheit einsetzt.

 

Relive ‚Athen – Loutraki‘

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