ein Experiment

und zwar schon zum dritten Mal, für mich allerdings ganz neu. Das Konzept: sieben Bühnen – jede bestückt mit ein paar Musikern und jede hatte einen Videokünstler zugewiesen, der den Bühnenhintergrund gestaltete. Die Musiker hatten nichts geprobt und auch nichts abgesprochen. Es wurde einfach losgelegt. Die ganze Show bestand aus zwei geplanten Durchläufen und einer noch ungeplanteren Zugabe am Ende.
In Runde eins steuerte eine ca. 6-7m große Figur die Bands. Sie bewegte/ging/tanzte vor die Bühnen, damit die Musiker wussten, dass sie dran sind. Dann reagierten die Musiker auf die Puppe und die Puppe auf die Musiker. Sehr beeindruckend!
Nach der kleinen Pause wurde in Runde zwei die Riesen-Puppe mit einem „alten Mann“ ausgetauscht, der „Gedichte“ auf den einzelnen Bühnen vortrug, die mit eben diesen Musikern untermalt wurden. Natürlich sehr „Stuttgart 21“-kritisch. Schließlich wird dieses ganze Künstler-Areal, auf dem auch der Veranstaltungsort (Wagenhallen) liegt, dem Bagger zum Opfer fallen.
Etwas negativ fand ich, dass sich das Publikum keinesfalls an das Rauchverbot hielt.

So, bevor ich noch mehr Text schreibe, schaut euch lieber die Bilder an!

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