Saiten statt Gage

mit dieser Forderung wäre Olli Schulz wohl ganz gut gefahren. Ich habe noch nie ein Konzert gesehen, in dem an einer Gitarre vier Saiten gerissen sind. Das erste mal fand er es noch lustig und hat sich ein Zuhörer auf die Bühne als Roadie geholt. Die anderen Male hat diesen Job dann Gisbert zu Knyphausen übernommen. Der hat an diesem Abend die Funktion der Vorband ausgeführt.
Saiten statt Gage!
Dadurch dass Manu (der Saitenaufzieher) nicht mehr vor mir stand, war ich plötzlich in der ersten Reihe. Und dort konnte ich dann sogar mit dem Star auf der Bühne kommunizieren. Er ist ja nicht nur Musiker, sondern auch in einem gewissen Grad Komiker auf den Brettern die die Welt bedeuten. Zum Beispiel: Er wollte herausfinden, ob wir Stuttgarter eher Kina oder Schina sagen. Dann hat er noch etwas darüber rumphilosophiert und die ein oder andere Anekdote rausgehauen. Etwas später kam dann in einem Song das Wort „Kemie“ vor. Da ließ ich es mir nicht nehmen, „Schemie“ reinzubrüllen. Und schon wurde der Song unterbrochen und die Überlegungen von vorher weitergesponnen und ein weiteres Geschicht’chen erzählt. Alles äußerst lustig und sehr unterhaltsam!
Gisbert zu Knyphausen ist kein Komiker – dafür ein sehr beeindruckender Musiker und Songschreiber. Mein „neuer Held 2008“ ;~)

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