Archiv für den Monat: Dezember 2010

Todesanzeigen

irgendwie ist der Teil, der mich an den aktuellen Tageszeitungen am meisten interessiert, der mit den Todesanzeigen. Woher diese Anziehungskraft kommt, weiß ich nicht so genau. Vielleicht liegt es an solchen Sprüche wie „Wenn die Kraft zu Ende geht, ist Erlösung Gnade.„.
Oder dass es auch manchmal sonderbare Konstellationen gibt, wie z.B. mehrmals ein gleicher und nicht allzu gewöhnlicher Nachname – aber offensichtlich dennoch drei verschiedene Familien. Oder die Todesanzeige einer Mutter für ihren Sohn, der vier Wochen vor seiner Mutter gestorben ist. Aber beide Anzeigen am selben Tag in der Zeitung standen.
Oder dieser doch recht seltene Zufall, dass der Geburtsname sich nur in einem Buchstaben vom angeheirateten Namen unterscheidet.

ohne Internet

es ist natürlich immer so, dass genau dann, wenn man das Internet (und das Telefon) gerade mal etwas dringender braucht, dies nicht funktioniert.

Und dann erreicht man bei der Hotline dummerweise auch Stunden-/Tagelang niemanden. Und dann niemanden mit Kompetenz.
Irgendwann trifft man doch mal eine vernünftige Person, die allerdings auch nur einen weiteren Termin mit dem nächsten Ansprechpartner ausmachen kann.
Dieser schafft es allerdings auch nur, dass wieder ein paar Tage später mal ein Termin mit einem Techniker vor Ort ausgemacht wird.
Und dann – eine Woche später – funktioniert alles wieder. Endlich!

dieses Teufels-Linux!

bei einer letzten Umräum-Aktion habe ich irgendwie so stark am Kabel zur Stereoanlage gezogen, dass die Buchse an der onboard-Soundkarte kaputt gegangen ist. Das große Problem dabei ist, dass ich keinen Platz mehr für eine neue Karte im Rechner habe.
Meine erste Idee war es, eine externe USB-Karte zu besorgen.
Die Zweite: „Ich habe doch noch ein externes Mehrkanal-Aufnahmegerät.“
Und der dritte Gedanke war dann: „Das wird mit meinem Linux bestimmt nicht funktionieren.“ (Zumindest habe ich keine Lust dazu, wieder stundenlang an irgendwelchen Konfigurationsdateien rumzufummeln, um es doch irgendwie hinzubekommen.)
Dennoch habe ich den Versuch gewagt und es einfach mal angeschlossen.
Wie erstaunt war ich doch, als das Gerät (im Bild links) ganz ohne jegliche Treiberinstallation richtig erkannt wurde und auf Anhieb funktionierte!


Das geht so nicht mal unter Windows. Da brauche ich zwingend eine aufwändige Treiberinstallation. Das Mikrofon funktioniert mit meiner ubuntu-Version auch. Und sogar die Fernbedienung funktioniert bei einigen Programmen!
Dieses Teufels-Linux wird einfach immer besser.

Vielleicht schaffe ich es irgendwann einmal, dieses Aufnahmegerät auch dazu zu verwenden, wozu es eigentlich gebaut ist: Nämlich selbst gemachte Musik aufzunehmen….