wenn einer ein Reise tut (Teil 2)

nachdem ich jetzt tatsächlich alles zusammen hatte, bin ich endlich am Flughafen in München angekommen und war bereit für den Abflug.
An diesen Check-In-Automaten hatte ich allerdings keinen Erfolg. Er meldete, ich sollte zum Schalter gehen. Am Schalter hatte ich auch keinen Erfolg, mein Name war dort nicht bekannt. Ich sollte an einen anderen Schalter gehen. An dieser dritten Eincheck-Möglichkeit wurde mir nun mitgeteilt, dass mein Name zwar im System steht, man mich aber nicht mitnehmen könne, weil der Flug angeblich nicht bezahlt sei. Dabei ist es der Dame am Schalter auch völlig egal, dass ich eine Buchungsbestätigung habe in der auch steht, dass ich ein elektronisches Lastschriftverfahren angegeben habe. Und ich bin mir recht sicher, dass das Geld auch von meinem Konto abgegangen ist. Beweise können ich das aber gerade nicht. Aber sie könne mir den selben Flug nochmal für 1430€ (statt der bereits bezahlten 510€) verkaufen. Morgen wäre günstiger, „nur“ ca. 960€.
Da ich gerade keine 1400€ irgendwo griffbereit rumliegen hatte, musste ich eben für den nächsten Tag umbuchen – und somit auch einen Urlaubstag in Toronto streichen.
Vom Flughafen bin ich dann zur Bank und habe mir nochmal den Kontoauszug vom 22.12.2011 ausdrucken lassen (inkl. dieser Buchung, aber für zusätzliche Gebühren). Und dann wieder zum Flughafen.
Dort waren an dem Schalter nun andere Personen. Denen war meine Geschichte allerdings ziemlich egal, sie haben mich einfach auf das rumstehende Telefon mit dem direkten Draht zur Hotline der Fluglinie verwiesen. Dort war das Problem auch sofort geklärt. Das Geld sei eingetroffen. Weiterhelfen konnte (oder wollte) man mir dort allerdings auch nicht. Ich könne ja versuchen, nach der Reise über ein Internet-Formular mein Geld wieder zurück zu bekommen.

Mein Fazit: Nie wieder KLM!
Wie kann ich einer Fluglinie mein Leben anvertrauen, wenn sie sogar mit so trivialen Sachen wie „Buchungen“ überfordert sind?!

Ein Gedanke zu „wenn einer ein Reise tut (Teil 2)

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