ich habe mich noch durch den Riesenflughafen London Heathrow gequält (natürlich war mein Gate das am weitesten entfernte) und bin im nächsten Flieger gelandet. Wieder kein Fensterplatz, letzte Reihe, Mitte. Inzwischen bin ich so kaputt, dass das mit dem Schlafen doch ab und zu mal klappt. Nur unterbrochen von kurzen Essenspausen. Ich bin immer noch so fertig, dass ich nicht mal Wein zum Essen nehme. Das Essen scheint ein bisschen zu helfen – die Spucktüte kann wieder aus meinem Blickfeld weggeräumt werden. Ab und zu werde ich von starken Turbulenzen wild im Sitz hin und her geschüttelt. Ob sie wirklich so wild waren, oder ob es an der letzten Reihe gelegen hat vermag ich nicht zu sagen.
Beim Landen in Toronto ist der Muskelkater natürlich immer noch allgegenwärtig, aber ich kann wieder halbwegs normal laufen.
Also ab in die Stadt zu dem Hostel, wo ich die letzten beiden Male schon untergekommen bin. Natürlich per Bahn und Bus, ich laufe heute nix mehr! Als ich davor stehe, muss ich feststellen: das Hostel gibt es nicht mehr – so ein Mist. Mein SmartPhone hat aber zum Glück die offline-Karte von Ontario drauf und damit finde ich ein anderes Hostel, nur 1,7km entfernt. Dort fahre ich – vermutlich halb schwarz – mit meinem ÖPNV Ticket noch hin.
Hier liege ich jetzt auf dem Bett und schreibe diese Zeilen – mal sehen, wie der Muskelkater morgen sein wird….
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