Hawera – Whanganui

bevor mein Wecker klingelt werde ich noch von einem mir nur zu gut bekannten Zeltstangen-Geklapper geweckt. Das muss wohl Jeff sein, der sein Zelt gerade abbaut. Die Chance für dieses gewünschte Foto ist somit vertan und ich denke mir wieder: „verschiebe nie die Chance, ein Foto zu machen, sie kommt nicht wieder!“ und bis ich mich wenige Minuten später aus dem Zelt geschält habe, ist er tatsächlich schon weggefahren. Ich gehe das alles etwas gemütlicher an und fahre erst so in der prallen Mittagssonne los.
Ich habe hier bisher deutlich mehr Kühe (und auch Schafe) gesehen, als Menschen. Es ist klar, dass diesem Tier dann auch ein „Denkmal“ gebaut wird.

Sonst geht es über weitgehend flaches Gelände weiter. So sehr ich die steilen Anstiege sonst auch verflucht habe, so waren die Ausblicke von dort doch meist interessant, wenn nicht sogar imposant. Heute habe ich dagegen überwiegend so etwas gesehen. Nicht sehr spannend, aber ich bin mir sicher, dass es nicht allzu lange so weitergehen wird, es ist ja nicht Kanada.

Irgendwo auf der Strecke war dann dieses Pferd, vom Aussehen her völlig anders, als die anderen Pferde und als ich vorbeifuhr, hatte es seinen Dödel noch runterhängen gehabt. Bis ich umgedreht habe, um das zu fotografieren, war es schon wieder zu spät.
Ich habe es trotzdem mal „Berlin“ getauft.

In Whanganui angekommen, checke ich im Hostel ein und kurz drauf beginnt es leicht zu regnen. Hier und da scheint aber noch die Sonne durch die Wolken, was dazu führt, dass es einen Mini-Regenbogen oder besser gesagt einen Teil-Regenbogen gibt.

Beim Einkaufen dann etwas neues: Man kann sich bei diesem Discounter wohl irgendwie registrieren und beim Einkaufen dann selbst seine Waren scannen. Dazu kann man sich an diesem Terminal mit seiner Mitgliedskarte anmelden und bekommt so einen Scanner. Die Einkaufswagen sind aber ganz normal, d.h. es wird nicht überprüft, was man dort reinlegt. Ich denke, dass beim Verlassen des Marktes (was man ja nun ohne Kasse machen kann), eine Person mal kurz den virtuellen Einkauf mit dem realen überprüft.

Es gibt hier auch Hass-Avocados, habe ich natürlich links liegen gelassen.

Zum Abendessen dann mal etwas neues ausprobiert: Es gibt hier fertige Nudelgerichte in Dosen, die man lediglich aufwärmen muss. Das hat sogar 3,5 von 5 möglichen Sternen auf dem „Health Index“. Als bekennender Gourmet habe ich das noch mit einer Dose Pilzen verfeinert. Da ich nicht weiß, ob man solche Pilze auch in der Mikrowelle mit aufwärmen kann/soll, habe ich sie halt kalt dazu geschmissen. Und es gab ein „Ball Beer“ dazu, was in einer un-etikettierten, Football-förmigen Plastikflasche abgefüllt war.

Zum Thema Verletzungen noch ein kleiner Nachtrag: als das am kleinen Finger passierte, schürfte ich mich auch am rechten Bein auf. Das ist aber quasi gar nix und eigentlich auch nicht der Rede wert.

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