Fairlie – Timaru

das Wetter ist wieder besser geworden, zum Glück. Ich kann jetzt sogar wieder die Berge sehen, meist jedoch nur hinter mir, denn ich verlasse das Gebirge jetzt und fahre in den eher flacheren Ost-Teil der Südinsel.

Hier und da hängen noch ein paar tiefe Wolken vor den Bergen rum, das war es aber auch schon; sonst ist überwiegend blauer Himmel.



Als ich in Cove angekommen bin, standen zwei Wegweiser in Richtung Timaru. Da meine angedachte Strecke heute nicht besonders lang ist, nehme ich noch den Umweg, der sogar noch ein paar kleinere Hügel beinhaltet.

Es ging auf einer sehr ruhigen Straße teilweise an dieser Schlucht entlang. Das war vermutlich etwas schöner zu fahren, als auf dem eher langweiligen Highway.


Dann komme ich noch an diesem „Recyclinghof“ vorbei. Wozu der gehört, lässt sich nicht so einfach rausfinden, denn hier ist weit und breit keine Ortschaft in der Nähe. Aber ein „Video-überwacht“-Schild ist angebracht, wo die Kamera sein soll, ist mir aber auch nicht klar.

In Timaru finde ich ein Hostel, wo der „Manager“ das WLAN-Passwort nur gegen 2$ rausrückt. Da ich das nicht besonders gut finde, habe ich das Passwort beim Verlassen dann den nächsten einfach so verraten. Der Zugang zum Internet sollte für alle und immer frei sein (dass man u.U. gewissen Streaming-Seiten, o.ä. sperrt oder stark verlangsamt, wäre für mich jedoch in Ordnung).

Abends geht eine Gruppe aus dem Hostel zum Strand, um zu Pinguine anzuschauen. Es sind aber keine da. Seit dem Zyklon letzte Woche sind kaum noch welche zu sehen gewesen. Die ehrenamtlichen, die sich hier um die Tiere (und die nervigen Touristen) kümmern, können es sich auch nicht so recht erklären. Dass manche von der Gruppe die ganze Zeit nur in ihr Handy starrten anstatt auf dem Wasser nach den Tierchen Ausschau zu halten, sind dann wohl die negativen Auswirkungen des „ständig-online-seins“.

Relive ‚Fairlie – Timaru‘

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