Timaru – Geraldine

ich schaue mich noch kurz in Timaru um und entdecke dieses Schild.
Es reduziert die Geschwindigkeit vor dieser Schule von 50 auf 40, aber nur für kurze Zeit und sogar Minuten-genau an Schultagen. Und ich dachte schon, dass die deutsche Verkehrsplanung sehr Auto-fixiert sei. Die hier haben wohl noch mehr Abgase eingeatmet, an einer Lobby kann es wohl nicht liegen, da es hier keine Autohersteller gibt (soweit ich weiß).

Dann geht es auf die Straße und ich wähle wieder einen kleineren Umweg, um nicht auf dem vermutlich noch langweiligeren Highway fahren zu müssen.

In Pleasant Point kommt mir dann das „world’s only Model-T Railcar“ entgegen – wäre ich fünf Minuten früher hier gewesen, hätte ich vielleicht sogar eine Fahrt damit machen können.
Tja, wieder was verpasst, so habe ich nur dieses sehr spontan geschossene Foto davon.
Ansonsten passiert auch wieder nicht viel, dieses Kunstwerk von angenagelten Schuhen auf einem Baumstumpf war dann schon die größte Sensation. Nicht mal die Eisdiele auf dem Weg hatte offen.

In Geraldine komme ich an diesem Schild vorbei und denke mir: Hm?
Allerdings bin ich kein großer Freund von solchen Ess-Wettbewerben und versuche außerdem auch ohne solche Fleischbatzen zu leben. Realistisch betrachtet sollte es aber kein großes Problem sein. Wenn ich sonst am Abend 500g Nudeln mit 500g Sauce verspeise und dazu auch noch immer irgend etwas anderes habe (Brot, Früchte, etc.), dann sind diese 2kg auch nicht mehr weit weg. Mal abgesehen von heute, da ich mit nicht mal 60km nur recht wenig Rad gefahren bin und bis Mittags noch jede Menge Reste im Hostel verspeist habe.

Davon erzähle ich auch den drei schlanken Mädels, die hier wandern und jede von ihnen hat einen riesigen Teller voll Salat vor sich stehen (nagut, Salat zählt ja nicht). Und auf dem Herd kocht noch ein großer Topf mit einer Art Nudelpfanne. Ich bin tatsächlich beeindruckt davon, wie viel sie offenbar essen können/müssen. Als ich später wieder in die Küche komme, haben sie alles verputzt und sitzen gerade an einem Bananenbrot. Wow – so ähnlich muss das wohl auf andere Menschen wirken, wenn ich meine abendlichen Portionen esse. ;~)
Ich hoffe nur, dass ich nach der Radtour wieder auf normale Essgewohnheiten komme….

Relive ‚Timaru – Geraldine‘

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