Newcastle – Anna Bay

mit dem neuen Hinterrad geht es dann gleich los. Es ist jetzt zwar schon wieder kurz nach drei, aber ich fahre einfach nicht mehr weit. Auf der Fähre erhasche ich noch einen letzten Blick auf Newcastle.

Kurz davor bin ich auf diesem Railtrail auch noch durch einen Tunnel.
Und auch der Blick aus der kleinen Fähre fühlt sich ein bisschen wie ein „Tunnel-Blick“ an, der auf eines dieser riesen-Schiffe ging, welches gerade in den Hafen vorbeigeschleppt wurde.

Ein anderes riesen-Schiff liegt hier noch im Hafen, sogar hier in Newcastle scheinen Kreuzfahrtschiffe anzulegen. Naja, immerhin ist es die sechstgrößte Stadt in Australien und nach dem Zusammenbruch der lokalen Kohle-Industrie musste man sich eben andere Einnahmequellen suchen. Tourismus funktioniert in Australien immer.

Bisschen weiter sehe ich dann diese Pelikan-Familie. Die Kleinen waren schwierig aufs Bild zu kriegen, weil die mehr unter, als über Wasser waren.

Dann fahre ich mehr oder weniger genau die Strecke, die ich schon vor ein paar Tagen gefahren bin. Nicht sehr spannend, dafür halte ich mal an dieser eierlegenden Wollmilchsau vorbei. Die können scheinbar alles: Bier brauen, Wein keltern und Spirituosen destillieren.

Im Hostel komme ich noch mit den letzten Sonnenstrahlen an, werde ich erkannt und herzlich begrüßt.

Es fühlt sich durchaus besser an, mit einem Fahrrad in Top-Zustand unterwegs zu sein, als mit einem halb kaputten. Und dann hatte ich, trotz etwas Gegenwind (während ich beim letzten Mal eher Rückenwind hatte) sogar noch überwiegend bessere Zeiten.

Relive ‚Newcastle – Anna Bay‘

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