Surfers Paradise – Brisbane

so richtig motiviert bin ich gerade nicht mehr. Australien neigt sich dem Ende entgegen. Die kurzen Tage hier sind echt nicht mein Ding, es beginnt schon um 17:20 dunkel zu werden und vor sechs ist es dann stockfinster. Also habe ich mich dazu entschlossen, zurück nach Europa zu fliegen; meine erste Idee war Athen – und es gibt tatsächlich einen Billigflieger (Scoot, noch nie davon gehört), der vom kleinen Flughafen Gold Coast über Singapur nach Athen fliegt.
Dabei hab ich festgestellt, dass ich sogar noch Geld habe, das mir noch egaler, als meine Kreditkarte ist: PayPal. Eigentlich nur immer als ungewollte (Zwangs-) Option bei eBay angeboten, aber dort hat sich halt auch schon ein bisschen was angesammelt (dafür habe ich keine Kameras mehr).

Aber soweit ist es noch nicht, erst mal fahre ich noch ein bisschen Rad. Dieses Schild der V1 mit einem Fahrrad sagt mir zwar nichts, ist aber vielleicht die „Velo-Route 1“ – also fahre ich der hinterher.

Ja, der Himmel sieht nicht toll aus, ich musste auch mehrmals eine kurze Pause vor den Schauern einlegen. Gestern sah es auch schon nicht besonders gut aus.

Diese Fahrbahn-Bemalung ist interessant. Der schmale Radstreifen hilft natürlich nicht viel weiter – aber diese zusätzliche blaue Markierung haben fast alle überholenden Autofahrer eingehalten! Ich war sehr überrascht, vor allem, da „der Australier“ es mit dem Überhol-Abstand sonst nicht so drauf hat.

Ob diese blauen Streifen zu dem „Black Spot“ Programm gehören, weiß ich nicht. Aber dieses gelbe X auf schwarzem Hintergrund kommt mir doch irgendwie bekannt vor. Dabei meine ich nicht das Bild, das ich beim letzten Urlaub schon mal davon geschossen habe (und ich jetzt gerade nicht mehr finde), sondern eher meine andere – gerade etwas tote – Homepage https://x-tof.de.

Diese „Ziegenfusz“ Straße musste ich natürlich auch fotografieren (und nebenbei hat sich noch ein etwas gescheiterer Radweg aufs Bild geschlichen).

Ich habe mal nicht downtown Brisbane als Ziel, sondern die Vorstadt Manly Harbour (an der Küste, Nomen est Omen). Dabei komme ich auch an diesem Schwerlastregal voller Boote (direkt am Wasser) vorbei. Es scheinen wohl viel zu viele Menschen hier ein kaum genutztes Boot zu haben.

Diese Gemeinde hat auch etwas für Radfahrer übrig und einen komplett eigenen Fuß- und Radweg überwiegend direkt an der Küste angelegt. War ganz schick, dort zu fahren.

Ich habe mal wieder nicht mit einem Feiertag gerechnet, es ist Anzac Day (wieder mal so eine spinnige Veteranen-Verehrung) und alles hat zu, außer dieser Alkohol-Laden. Und so sehr mich dieser Wein doch anspricht, lasse ich das doch lieber sein. Ein ganzer Tag geradelt, nix vernünftiges gegessen und dann eine Flasche Wein, nene….
Im Hostel-Fernsehen läuft natürlich Quatsch mit Werbung (die haben echt viel Werbung hier). Überrascht war ich dann doch von diesem Werbeclip.

Und diese Plüsch-Würfel, die ich heute auf der Straße gefunden habe, schenke ich in meiner Großzügigkeit dem Hostel hier. Ich hatte sie heute am Rad, aber ich denke, da kommen sie nicht so recht zur Geltung.

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