Murwillumbah – Surfers Paradise

ich komme recht früh an und der Hostel-Eigentümer erzählt mir noch ein bisschen von der Gegend. Unter anderem schwärmt er von der lokalen Kunstgalerie. Also verschiebe ich das Duschen und fahre da noch mal schnell hin.
Die Aussicht ist schick, man kann über diesen ganzen Krater schauen, der vor ein paar Millionen Jahren entstanden ist und der drittgrößte der Welt sein sollte.

Drinnen wurde dann noch das Haus von Margaret Olley nachgebaut, das ist wohl eine lokale und kommerziell erfolgreiche Künstlerin gewesen. So genau habe ich das aber alles gar nicht rausgefunden, weil ich etwas wenig Zeit hatte.
Dies Kunstwerk zeigt irgendwie alle Primzahlen in Pi, und das ist nur ein kleiner Ausschnitt davon.

Zurück im Hostel schaue ich voller Elan im Info-Ordner und kann sehen, dass der Ort von „Ich bin ein Star“ offenbar nicht allzu weit weg ist. Zu weit für heute, mal sehen, ob ich morgen daran vorbei fahre.

Abends dann noch gemütlich auf der Terrasse über dem Fluss sitzen – ich wundere mich zwar, dass überhaupt keine Mücken hier sind, beklage mich aber nicht darüber. Gegenüber in den Bäumen sitzen wieder jede Menge diese weißen Papagei-Scheihälse.

Am nächsten Morgen geht’s dann weiter. Es ist noch ein Markt im Ort, den ich mir kurz anschaue. Das einzige, was ich jedoch halbwegs interessant dort finde, ist diese „geschredderte Kuh-Scheiße“. Ich kannte bisher nur den Begriff der „gequirlten Scheiße“, aber geschreddert hört sich auch gut an. Ich denke, diese Bild kann ich ab und zu mal in entsprechenden Diskussionen anbringen. Gekauft habe ich davon natürlich nix.

Aus dem Krater muss ich heute auch wieder raus. Bis über 400m geht es heute, wieder mit Steigungen von gut über 10%.

Die Wolken haben mich zwar etwas eingeschüchtert und ich habe mir auch schon überlegt, wo meine Regensachen wohl sind. Aber geregnet hat es glücklicherweise dann doch nicht.


Ich bin an diese „Natural Bridge“ vorbei gekommen und dachte mir, dass ich da ja auch mal anhalten könnte. Was das andere Schild da macht, weiß ich gar nicht, hab mal auf die Website geschaut, aber nichts interessantes gefunden.



In dieser Höhle unter dem Wasserfall flogen jede Menge Fledermäuse rum, und das, obwohl es Tag war.

Nach dieser Pause geht es weiter. Ich komme an diesem Fluss vorbei, in dem jede Menge abgestorbener Bäume stehen. Ich denke mir noch nix und fahre einfach weiter.

Bis wieder ein Schild kommt, diesmal zu einem Damm. Also steht wohl die nächste Pause an (und ich hoffte auch, dass ich dort meine Wasserflasche auffüllen kann).
Dieser Damm wurde in drei Stufen gebaut, die letzte wurde erst vor wenigen Jahren fertig. Das erklärt, wieso selbst kilometerweit entfernt diese kaputten Bäume stehen.

Durch die Ausläufer der Metropol-Region Brisbane macht das Radfahren hier dann gleich wieder weniger Spaß. Und Wildlife habe ich auch keines gesehen.

Im Supermarkt gab es dann wieder ein paar „Reste“ und ich habe mir noch eine Bierdose in der Hostel-Happyhour gegönnt. Aufgrund der eben zuende gegangenen „Commonwealth Games“ (der Olympiade der Commonwealth Länder) genau hier an der Gold Coast, war darauf ein Rennrad-Fahrer – auch wenn ich mich heute nicht ganz so danach fühlte.

An dem „Ich bin ein Star“-Zeltplatz bin ich dann doch nicht vorbei gefahren. Der Platz wäre an einer anderen Straße gewesen und selbst dann hätte ich (vermutlich) noch einige Kilometer über eine Schotterstraße dorthin fahren müssen und dann die gleiche Straße wieder zurück. Das wollte ich dann doch nicht machen, dafür habe ich doch viel zu wenig Verbindung zu dieser (wie auch zu jeder anderen) Fernseh-Sendung. Ich hätte es höchstens kurz angeschaut, wenn ich ziemlich direkt daran vorbei gefahren wäre.

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