Koblenz – Trier

während ich so über die Felder aus Koblenz raus fahre, sehe ich das große Canyon Gebäude und entschließe mich, dort noch kurz vorbei zu fahren. Es stehen gerade mal eine gute Handvoll Fahrräder vor dem Eingang, der KFZ-Parkplatz ist ziemlich voll und eine benachbarte Wiese wurde auch noch für diese Autos aufgeschottert. Dabei ist diese Strecke nicht besonders anspruchsvoll, es waren gute 5km von meinem Hotel und nur 100 Höhenmeter – das mache ich in Stuttgart auch jeden Tag, wobei ich auf Hin- und Rückfahrt über den Berg muss. Die Canyon-MitarbeiterInnen müssten nur auf dem HInweg den Berg rauf, zurück in die Stadt ginge es dann nur noch abwärts.
Naja, ich denke mir noch, dass ich mir mal deren Räder anschaue, aber das ist scheinbar nur das Werk, der Ausstellungsraum ist in der Stadt – und wenn ich das im Hinterkopf gehabt hätte, hätte ich mich dort mal umgeschaut. Schließlich will ich mir ja in naher Zukunft noch ein Carbon-Rennrad besorgen, und diese Canyon-Dinger sind grundsätzlich gar nicht so schlecht (außer dass es halt Massenware von der Stange ist und mir die Lackierungen nicht besonders gefallen). Deswegen bin ich aber dennoch nicht mehr zurück gefahren.

Mir bleibt dann nichts anderes übrig, als einfach weiter zu fahren. Den Mosel-Radweg habe ich extra nicht genommen. Das wäre vermutlich deutlich länger gewesen, weil der Radweg immer dem Flusslauf folgt – und außerdem habe ich ja noch die katastrophale Radweg-Führung am Rhein im Kopf. Das mache ich nicht mehr mit – da fahre ich lieber auf normalen Straßen und über Berge.
Irgendwo dort habe ich auch mal eine tote Wildsau im Straßengraben liegen sehen. In der nächsten Stadt bin ich dann fast direkt an einer Polizeidienststelle vorbei gekommen und dachte mir: Sag ich denen doch mal darüber Bescheid. Hat sie aber nicht interessiert, sie wären nur zuständig gewesen, wenn der Kadaver auf der Straße gelegen wäre oder den Verkehr sonstwie behindert hätte. Na gut….Aber auch hier gibt es seltsame Schilder-Konstellationen. Man muss bedenken, dass solch ein Schild einen sog. „benutzungspflichtigen Radweg“ anweist. Ich muss also dort fahren, gleichzeitig steht das Zusatzschild „Befahren auf eigene Gefahr“. Das gilt natürlich grundsätzlich mal überall im Straßenverkehr, aber wenn es nochmal explizit ausgeschildert ist, frage ich mich schon, was da jetzt wieder los ist.

Genauso dieser Quatsch hier.
Wieso soll ich denn absteigen, wenn nebenan eine gute Straße ist? Über das „Deppenleerzeichen“ vor den Ausrufezeichen sehe ich einfach hinweg und fahre – natürlich – auf der Straße weiter.
Abends dann mal wieder was zum Essen. Da es gestern schon nichts gab, habe ich heute einfach mal wieder etwas mehr besorgt.
Und das Bitburger zählt hier ja quasi als lokales Bier, außerdem war es das einzige, das im Supermarkt gekühlt war; es gibt aber echt besseres….

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