Tübingen lauscht

so nannte sich ein „Singer-Songwriter“ Festival in – richtig – Tübingen. Da ich gerade keine bessere Musik als von Gisbert zu Knyphausen kenne und auch Olli Schulz als super Entertainer kennengelernt habe war es fast schon ein Pflichttermin. Leider waren meine beiden Highlights nur die „Vorbands“ und durften nur entsprechend kurz spielen. Dafür wollte ich dann auch keine 35€ ausgeben, also fuhr ich mit dem festen Plan dort hin, keinen Eintritt zu zahlen. Beim ersten Umrunden des Geländes habe ich sogar zufällig genau diesen Gisbert zu Knyphausen – ebenfalls noch vor dem Zaun – getroffen und kurz „Hallo“ gesagt. Etwas weiter gelaufen und schon stand ich im Backstage-Bereich. Jetzt hätte ich nur noch über die Bühne ins noch sehr spärliche Publikum gehen müssen. Das habe ich mich aber nicht getraut. Also weiter nach einem „Eingang“ suchen.
Auch die zweite Runde um das Gelände brachte kein Schlupfloch zu Tage. Nagut, dann beobachte ich das Geschehen eben mal im Kassen-/Eingangsbereich. Und da hat sich dann tatsächlich noch etwas ergeben. Einer der Security-Mitarbeiter, der am Eingang die typischen Festival-Bändchen um die Handgelenke klebte, war mit dieser Aufgabe ziemlich überfordert. Ständig hat er diese Bändchen verloren. Eines davon habe ich mir dann genommen, habe es mir selbst drangemacht und bin dann ganz „legal“ auf das Gelände gekommen.

Nicht so schön war es, dass es gerade beim Auftritt von Gisbert zu Knyphausen (Fotos) geregnet hat und Olli Schulz (Fotos)  wirklich sehr kurz gespielt hat. Ansonsten kann ich jedem diese beiden Bands empfehlen! Lloyd Cole (Fotos) war musikalisch auch sehr gut, hat meiner Meinung nach allerdings nicht auf diese große Bühne gepasst. In einer persönlichereren Atmosphäre kommt der bestimmt sehr gut an. Für mich die große Überraschung des Abends war Ezio (Fotos). Die kannte ich vorher noch überhaupt nicht – aber die beiden haben mich überzeugt! Am Schluss kamen noch Nada Surf (Fotos). Ich habe schon öfters etwas über die gehört und die Musik ist auch gut, aber irgendwie fehlt da noch etwas, dass ich Fan von den Jungs werde.
Wie auch immer: Ein Abend mit viel guter Musik aber schlechtem Wetter.

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