auf der Strasse

wie ist es denn wohl, in Thailand Rad zu fahren? Eine Frage, die ich mir – vor allem nach dem Verkehrschaos in Bangkok – mit etwas Besorgnis stellte. Der Rad-Verleiher meinte „kein Problem, fahr halt links“, und auch zwei Jungs auf vollbepackten Reiserädern, die ich kurz nach dem Rad-Abholen traf, machten mir Mut.
Der erste Tag lief tatsächlich ohne Probleme. Mal abgesehen von einer Polizei-Kontrolle; der wollte in gebrochenem English Führerschein und Helm sehen. Hat nach einer Weile in besserem Englisch dann gesagt, dass er nur Spaß machte und wünschte mir eine gute Reise. Haha – gar nicht lustig.

Aber eines muss man ihnen lassen: Die imposanteren Ortsschilder haben sie auf jeden Fall!

Ansonsten hatte ich heute nur die Wahl zwischen einer nicht besonders gut ausgebauten Strasse (die aber trotzdem noch deutlich besser als so manche Strasse im Kreis Ludwigsburg ist)

und dem Asean Highway, eine zwei x zweispurige Strasse mit Pannen-/Schutz-/Seiten-Streifen auf beiden Seiten; hier im Bild gerade mit Baustelle, da die linken Spuren neu gemacht werden (vielleicht sind die vielen Baustellen eine Antwort auf die Frage, wo all die Männer sind?).

Es ist hier auch absolut nichts besonderes, wenn man auf dem eigenen Seitenstreifen plötzlich Gegenverkehr bekommt, normalerweise sind es „nur“ diese kleinen Mopeds, es kann aber auch mal ein „richtiger“ LKW sein.

Heute war wieder eine „Polizei-Kontrolle“, dort musste sich jede/r mit Name, Uhrzeit, Gefährt und Ziel in eine Liste eintragen. Was auch immer das wieder sollte.

Abgesehen davon (und natürlich dem absolut Rad-unfreundlichen Wetter) ist es tatsächlich überhaupt kein Problem hier zu fahren. Man darf nur nicht nach (Orts-) Schildern fahren müssen, die sind alle in Thai geschrieben und für mich definitiv unlesbar! Ohne GPS und offline Karten wäre ich hier verloren.

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