Ankunft!

inzwischen ist es 24h später und ich bin angekommen. Also „angekommen“ im Sinne von „jetzt geht die Reise los!“. Sechs Züge und eine Fähre, und die Züge haben sogar funktioniert. Der eine hatte zwar eine Verspätung, allerdings hat der andere zum Glück gewartet. Und ich habe gelernt, dass die Fähre vor Ort eine Buchungs-Gebühr von 20€ kostet. Solche Halsabschneider! Das sollte ich beim nächsten Mal auf jeden Fall im Voraus per Internet buchen….
In Flensburg hatte ich morgens um zehn eine Stunde Aufenthalt und habe mich auf die Suche nach einem Bäcker gemacht. Gefunden habe ich einen Friseur und musste mal wieder lernen, dass man diesen Leuten mindestens dreimal sagen muss, dass sie am Bart nix machen sollen. Wenn man’s nur einmal macht, kriegt man eben solch einen, im „orientalischen“ Stil; wächst ja zum Glück in ein paar Tagen wieder raus. Woher diese Obsession immer kommt, am Bart rumzuschneiden würde ich schon gerne mal wissen. Dafür hat er an der Tolle kaum was abgeschnitten – interessanter Anblick, den ich gerade abgebe (die Fitness kommt morgen nach dem Ausschlafen hoffentlich wieder).
meine neue Tolle mit orientalischem Bart
Einen Bäcker habe ich nicht mehr gefunden, dafür hatte ich nach dem Termin keine Zeit mehr. Aber dafür solche Schuhe, die überall in der Stadt rumhängen.
RSF in Flensburg
Beim nächsten Umsteigen, dann schon irgendwo in Dänemark, ist ein Güterzug voller VWs vorbei gefahren, die meisten waren Passats. Sozusagen eine ganze Ladung voller Dreckschleudern, was ganz gut dorthin passte, denn dort fahren die Regionalzüge noch mit Diesel, was zur Folge hat, dass die Bahnhöfe dort ziemlich stinken.
Dreckschleudern-Transport
Und dann geht’s schon auf die Fähre. Zum Glück habe ich ein Rad dabei, sonst hätte ich es zeitlich wohl nicht geschafft, die Strecke bis zum richtigen Terminal zurück zu legen. Offenbar ist gerade keine Saison, daher war der Parkplatz ziemlich leer.
Fährenparkplatz
Auf der Fähre habe ich mir das Buffet gegönnt, allerdings konnte ich vor der Radtour natürlich noch nicht allzu viel essen. Es gab sogar Kaviar – da weiß ich gar nicht, was der Vegetarier-Kodex dazu sagt. Ich habe es mal kurz probiert und dann entschieden, dass ich es nicht mehr essen muss. Vegetarier hin oder her. ;~)
Kristiansand

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