globales Wetter

diese Tage bin ich auf einen Tweet gestoßen, der eine Grafik beinhaltete, die die Größe der Eisfläche/Eismasse an den beiden Polen aufzeigt. Die rote Kurve für dieses Jahr fällt erschreckend auf:


In den Kommentaren kann ich einen weiteren Link zu einem US-Wetterblog finden, der ebenfalls eine solche Grafik hat, außerdem noch ein paar weitere Grafiken und Zusammenhänge, leider alles auf englisch.
Die durchaus als seriös zu bezeichnende Washington Post hat ebenfalls einen Artikel zu diesem Phänomen erstellt, in dem diese Fakten zum Teil genannt werden. Ich denke, dass mit der dort vorherrschenden journalistischen Sorgfalt diese Grafiken durchaus als „real“ angesehen werden können und keine billigen Bildbearbeitungen oder sonstige „Fake News“ sind. Alleine die Zahl, dass am Nordpol aktuell 20°C mehr als der jahrelange Durchschnitt gemessen wird, ist bestimmt kein gutes Zeichen – auch wenn „wenige Kilometer weiter“ in Sibirien 20°C weniger gemessen werden. 🙁

Irgendwie wussten wir doch schon immer, dass unser globales Wetter kaputt ist. Diese Analysen lassen vermuten, dass wir inzwischen am „Point of no return“ vorbeigerauscht sind. Welche (negativen) Auswirkungen das alles haben wird, werden wir in den nächsten Jahren wohl am eigenen Körper miterleben müssen. Mit viel Glück wird es uns in Mitteleuropa erst mal nur wenig treffen; indirekte Auswirkungen, wie Bienensterben, (Klima-)Flüchtlinge, wochenlange Inversionswetterlagen, etc. haben wir jetzt schon.

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