Byron Bay – Murwillumbah

ich genieße hier in Byron Bay also noch ein bisschen das Wetter und den Strand.

Den „berühmten Leuchtturm“, der östlichste auf dem Australischen Festland, schaue ich mir auch noch kurz an. Hier kommt wieder ein Fahrrad-Bonus ins Spiel. Autofahrer müssen 8$ pro Stunde Parkgebühren zahlen, Motorradfahrer 4$; von Radfahrern steht hier nix und keiner der Parkwächter macht irgendwelche Anstalten, mich abzukassieren.

Aber ich muss ja auch nicht mal parken, ich kann mit dem Rad direkt an den Leuchtturm fahren.

Von dort oben sieht die Byron Bay Bucht dann in etwa so aus.

Genauso wenig, wie das Hostel vernünftige Waschbedingungen schaffen kann, kann es auch eine „Pizza-Party“ veranstalten. Nagut, es waren nur 4$ „Eintritt“ und ich bin heute gar kein Rad gefahren. Aber von dem bisschen wäre ich sicherlich nicht satt geworden (auch wenn ich mehrmals nachgeholt habe, bis das „Buffet“ eben ratzeputz leer war).

Ich entscheide mich also dafür, das Hostel zu wechseln und checke in einem anderen ein, dort auf dem Zeltplatz. Und obwohl überall dransteht, dass Zero Tolerance gegenüber Drogen ist, nimmt das hier der Großteil nicht ernst. Entsprechend sieht es hier auch aus. Mir eher egal, solche zugekifften Leute sind mir immer noch lieber, als diese Verschwörungstheoretiker, die sich alle für potentielle Nobelpreisträger halten.

Echsen gibts hier auch – aber eine, die alle Viere so von sich streckt, habe ich noch nicht gesehen.


ich habe meine Waschmaschine ja noch vernünftig beladen. Als ich das sah, musste ich doch mal eine Foto machen. Und im Fach für das Waschpulver war immer noch etwa soviel übrig, wie ich für meine ganze Wäsche gebraucht habe. Viel hilft viel.

Über Nacht ging ein tropisches Gewitter runter. Das mit dem Zeltplatz war also eine schlechte Entscheidung. Zum Glück ist das Zelt in meiner aktuellen Aufbau-Weise wasserdichter, als ich es befürchtet habe. Ich entscheide mich trotzdem zur „Vogel-Strauß-Taktik“: einfach hinlegen und hoffen, dass morgen früh alles besser wird. Tatsächlich, und ich habe es sogar geschafft, das Zelt wieder beinahe komplett trocken zu bekommen, bevor ich weiter gefahren bin.

Inzwischen habe ich gelernt, dass Byron Bay nicht mal die Hippie-Hochburg in Australien ist; das soll wohl Nimbin sein, nur wenige Kilometer entfernt.
Solche Love und Peace Zeichen sind dann natürlich keine Besonderheit. Wobei ich mich eher darüber freuen würde, wenn man diesen blöden Poller da mitten auf dem Radweg entfernen würde.

Achja, das ist übrigens der Radweg nur wenige Meter weiter.

Stay Gold!

Auf dem Weg komme ich in einem kleinen Ort vorbei, in dem offenbar so eine Art „Floh- und Ramschmarkt“ ist. Ich schlendere kurz drüber, entscheide mich aber sehr schnell dafür, dass ich nichts brauche.
Und dann fahre ich weiter. Ich muss über einen sehr verwitterten Kraterrand fahren. Mein heutiges Ziel ist im drittgrößten Krater der Welt, der allerdings schon vor einigen Millionen Jahren durch Erosion entstanden ist.

Und es geht auch hier und da mal durch den Regenwald. Alles schicker, als nur auf der Autobahn zu fahren, wie ich es noch vor ein paar Wochen machte.

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