Dubrovnik – Makarska

es ist doch alles recht „deutsch“ hier. Im Hostel ist noch ein Müller, gegenüber ein Deichmann und ein DM, sonst habe ich noch Lidl, Kaufland und Bauhaus gesehen (und bestimmt ein paar andere, die ich schon wieder vergessen habe). Manche Produkte in den Läden hier sind auch offenbar aus Deutschland oder Österreich und haben lediglich einen Aufkleber mit der Zutatenliste (?) auf Kroatisch bekommen. Ich probiere aus Dubrovnik wieder raus zu kommen und habe prompt die falsche Straße erwischt, so muss ich eine kleine Schleife unter dieser Brücke durch drehen und dann die Rampe dort rauf nehmen.

Auch so ein Schild, das ich in Deutschland noch nie gesehen habe. Mich wundert allerdings ein bisschen, dass Wildschweine auf Straßenschildern nach rechts, Kühe und Rehe jedoch nach links schauen. Gibt es dafür einen Grund?

Auch wenn die Läden hier teilweise „deutsch“ sind und auch deutsch beschriebene Produkte haben, muss ich in Kuna zahlen. Also habe ich mir mal ein paar von so einem Automaten geholt. Der Automat kann auch ein bisschen Deutsch, auch wenn diese Ja/Nein Auswahl hier bestimmt nicht die beste Übersetzung ist (und „doch“ fehlt ja sowieso).

Ich weiß schon gar nicht mehr, welches Örtchen das hier ist, aber grundsätzlich sehen hier alle mehr oder weniger so aus. Helle Häuser, die sich am Hang ans Meer drängen. Bisschen Postkarten-haft, das Ganze.

Dann verlasse ich mal die viel befahrene Bundesstraße und nehme einen kaum längeren (aber etwas hügeligeren) Umweg durch die Pampa. Dort begegnen mir auf den guten 20km kaum ein Auto.

Während ich in den letzten Monaten kaum Ländergrenzen überquert habe, passiert es hier jetzt fast schon täglich. Heute bin ich kurz nach Bosnien-Herzegowina eingereist und keine 10km später auch schon wieder raus; beides Mal mit Passkontrolle. Die wollen wohl unbedingt einen eigenen Zugang zur Adria.
Kurz drauf bin ich dann scheinbar auf eine Kraftfahrstraße gekommen. Ich habe keine Schild gesehen, welches diese angezeigt hatte, aber diese breite und sehr gut ausgebaute Straße kam mir durchaus komisch vor. Es waren jedoch nur wenige Kilometer und dabei ist mir seltsamerweise auch gar kein Auto begegnet.

Und so geht es weiter, immer an der Küste entlang, links das Wasser und rechts gehts in die Berge. Meist sind da im Wasser auch noch irgendwelche Inseln, die man mit Fähren erreichen könnte. Andere Radler, die ich getroffen habe, haben den Plan „Insel-Hopping“ zu machen – mir ist das jedoch zu eingeschränkt, ich will nicht stundenlang auf eine Fähre warten müssen.

Auch wenn es nie so richtig hoch geht (ich komme kaum über 200m über NN), habe ich am Ende des Tages mit den ganzen kleinen Hügelchen dann doch 2700 Höhenmeter auf knapp 160km gesammelt (Strava).

Relive ‚Dubrovnik – Makarska‘

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