Leipzig – Dresden

in Leipzig schreit mir Sonntag Abend auf dem Weg ins Hostel noch jemand hinterher. Normalerweise ignoriere ich sowas immer, diesmal drehe ich mich um, schaue und fahre sogar zu ihm. Er meint, dass er mich kennt und so langsam dämmert es mir auch: ja, den Mensch habe ich schon mal gesehen, wir einigen uns auf Neuseeland, allerdings fällt uns beiden gerade nicht ein, wo wir uns getroffen haben.
Er ist im gleichen Hostel, wie ich und wir gehen gemeinsam dort hin. Dabei fällt ihm ein: Lake Hawea! Das stimmt (und ich finde gerade den Beitrag nicht, den ich dazu bestimmt mal geschrieben habe). Aber vielleicht taucht unsere Begegnung ja auf seiner Webseite irgendwann mal auf. ;~)

Das wars dann fürs erste Mal mit Leipzig, ich ziehe weiter nach Dresden. 120km auf der Bundesstraße, um dort dann im Deutschen Hygiene-Museum zu landen. Dass es überhaupt so ein Museum gibt, wusste ich nicht mal, geschweige denn, dass man dort ein Thermografie-Bild von sich machen lassen kann und es sich dann direkt per eMail schicken kann.

Sonst halt so Sachen, die man (leider) eher selten aus Ostdeutschland mitbekommt: „Weltoffenes Dresden: eine Stadt für Menschen und Ideen aus aller Welt!“

Auch im Hygiene-Museum: diese Ausstellung über Rassismus. Leider hatte ich nicht mehr den Kopf dafür, mich damit auch noch auseinander zu setzen. In meinem kleinen Hirn ist auf jeden Fall (auch schon davor) abgespeichert: jede Form von Rassismus ist scheiße und es gibt keinerlei Rechtfertigung dafür!

Auch scheiße, aber bei weitem nicht so schlimm wie Rassismus: in dem Stempelkasten, bei dem sich jedes Kind einen Tierstempel (die dritte Ausstellung ist über Haustiere) mit seinem Anfangsbuchstaben machen konnte, fehlte ausgerechnet das X! Ich musste erst den ganzen Kasten sortieren, bis ich das sicher rausgefunden habe. Bei meiner Erkenntnis zum Rassismus war ich deutlich schneller.

Und für den Winter habe ich mir noch einen weiteren Ausflug nach Dresden eingeplant. Dann wird es ohne Fahrrad hoffentlich deutlich schneller mit dem Zug gehen und ich schaue mir die Ausstellung „Geliebt, Gebraucht. Gehasst. – Die Deutschen und ihre Autos“ an.

Ich habe schon ein Weilchen kein #Selfie mehr gepostet, aber ihr könnt mir glauben: ich müsste mal wieder zum Friseur. Zu dem gehe ich allerdings nicht, selbst wenn es der einzige in 1000km Umkreis wäre und meine Haare noch fünfmal so lang wären. Eine Deutschland-Fahne gehört einfach nicht in einen Friseur-Salon, sie gehört so gut wie nirgends hin; außer in Geschäfte, die mir mitteilen wollen, dass sie ohne mich klar kommen.

Dieses ehrliche Fastfood Restaurant habe ich auch nicht besucht, trotz fehlender Deutschland-Fahne.

Auf meiner Liste der Dinge, die ich mal basteln will, steht ja auch schon lange eine Lampe aus Glasflasche(n). Ich habe mir sogar schon mal einen Glasbohrer gekauft, weiß aber immer noch nicht, wie man Glas vernünftig schneiden kann. Hier kamen sie ohne schneiden aus, sieht aber halt auch nicht so super aus.

Und dann noch eine Werbung, die es gut zu meiner Allzeit-Lieblings-Werbung schaffen könnte: Die Opel SUV-Familie sei endlich komplett. Da freuen wir Großstädter uns aber riesig drüber! Und es passt auch super zum Opel-Slogan #dieZukunftgehörtallen – ich füge mal #Volldeppen dazu.

Ansonsten gibt es wohl noch einen Zug mit dem Namen „wilder Robert“.

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