Archiv der Kategorie: Italien

in den Alpen bis Sterzing

allzu einladend ist der Blick aus dem Hotelfenster nicht gerade. Aber draußen ist es wenigstens trocken. Das kann ich von meinen Radklamotten nicht behaupten, in dem nicht allzu warmen Zimmer sind die Sachen kaum getrocknet. Ich habe jedoch keine große Lust, lange in den Taschen zu wühlen, um etwas anderes zu finden (Radtaschen sind so in etwa die unpraktischsten Taschen, die es gibt) und hoffe einfach darauf, dass es bald etwas wärmer wird und ich dann vom Fahrtwind trockne.

Es geht heute morgen leider nicht mehr bergab, das Pulver habe ich gestern schon verschossen. Heute steht wieder ein Pass auf dem Programm und es geht eigentlich gleich damit los.

Bei der Aussicht frage ich mich, wie das wohl bei gutem Wetter aussehen würde. So schleppe ich meine – wenn auch angebrochene – Sonnencreme einfach nutzlos mit mir rum.

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in die Alpen

dieses Spielchen kenne ich ja schon. Schickes Wetterchen am Morgen, das aber vermutlich nicht halten wird.
Ich muss heute noch ein paar Kilometer fahren, um an meinen Endpunkt von gestern zu kommen. Im Radladen, in dem ich nach einem Hostel fragte, stellte man fest, dass alle Übernachtungsmöglichkeiten im Ort ausgebucht sind. Das liegt wohl am Giro, der genau dieses Wochenende hier in der Gegend ist. Sie finden allerdings noch ein recht günstiges Hotel 12km in die falsche Richtung, d.h. dort wo ich hergekommen bin. Ich denke mir, dass ich selbst wohl nichts besseres finden werde und draußen fing es sowieso schon wieder zum Regnen an. Sie fuhren mich dann sogar mit einem (Hybrid-) Auto zu diesem Hotel, welch Luxus.
Heute früh habe ich halt das Problem, dass ich diese 12km erstmal nochmal abstrampeln muss, bevor ich überhaupt weiter komme.

Dieser türkisfarbene Fluss erinnerte mich doch sehr an Neuseeland, auch mit den Bergen im Hintergrund. Jetzt weiß ich also, dass ich die Landschaft vom anderen Ende der Welt quasi auch „vor der Haustüre“ hätte haben können.

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Triest – Buja

trotz dieser recht großen Stadt komme ich ganz gut voran und dort raus, hier und da zwar mal eine Ampel und das ein oder andere Schlagloch – aber nichts, was mich besonders aufhält.
Dann geht es endlich mal schön flach weiter in Richtung Alpen. Bisher weiß ich immer noch gar nicht so recht, wie ich da durch (besser „drüber“) fahren soll.
Das Wetter ist, wie eigentlich jeden Morgen, ganz passabel.

Es gibt jede Menge kleinere und größere Flüsse, über die ich hier fahre, so ein Brücken-Kunstwerk habe ich allerdings heute nur dies eine Mal gesehen.

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Crikvenica – Trieste

und wieder das gleiche Bild, wie bereits in den letzten Tagen immer. Stark bewölkter Himmel mit grauen Regenwolken. Wie immer packe ich die Regenklamotten halbwegs griffbereit in die Radtaschen (wenn das in diesen absolut unpraktischen Taschen überhaupt geht) und fahre dann halt mal langsam los. So gut wie gestern, angetrieben durch die Nudel-Power, geht es heute nicht, aber das ist ja auch ganz egal – ich erwarte aufgrund des Regens sowieso keine lange Tour.

Und nach wenigen Kilometern kommt das Unheil auch schon an. Ich fotografiere den Regen noch, hoffe jedoch, dass er irgendwo anders hin zieht. Das ist aber nicht so, kurz darauf bin ich mitten drin und nichts zum Unterstellen in der Nähe, außer ein paar Bäume. Also warte ich dort, als es schlimmer wird, ziehe ich die Regenklamotten an und als ich dann sowieso schon nass bin und es noch schlimmer wird, entschließe ich mich, dann doch etwas weiter zu fahren und auf eine besser Unterstell-Möglichkeit zu hoffen.

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