Archiv für den Monat: Februar 2011

offener Brief

zur Zeit kursieren zwei verschiedene offene Briefe im Internet. Einer ist von Wissenschaftlern verfasst, die sich (zurecht) gegen die Bagatellisierung des zu Guttenbergschen Doktorarbeit-Kopierens aussprechen. Im anderen spricht Judith Holofernes von der Band ‚Wir sind Helden‘ klare Worte gegen eine Werbeagentur.
Dann mache ich doch auch mal mit. Ich habe eine eMail an einen privaten Parkplatz-Betreiber verfasst. Diese haben es nicht geschafft, meine erfolgte Bezahlung eines Strafzettels zuzuordnen und mir stattdessen eine Mahnung geschickt. Das lasse ich mir natürlich nicht gefallen:

Sehr geehrte Damen und Herren,
ich finde es eine Sauerei, dass Sie lediglich eine teure Telefonnummer anbieten!
Es geht um die Mahnung, die Sie mir geschickt haben. Diese ist hinfällig. Ich habe den „Strafzettel“ schon lange bezahlt.
Ihre erfundenen Sonder-Märchen-Gebühren werde ich selbstverständlich nicht begleichen.
Achja, hier ist ein Screenshot des Aktenzeichens:
(den veröffentliche ich hier nicht, weil er echt von miserabler Qualität ist)
Viele Grüße
Christoph Hoyer

Wasserzähler

in unserer Hausgemeinschaft wird immer wieder darüber gestritten, wer daran Schuld sein könnte, dass jährlich ca. 100m³ Wasser „verschwinden“ – und wer diese Kosten tragen muss. Jede Wohnung hat seinen eigenen Wasserzähler. Meiner wurde 1993 eingebaut und – da die Eichzeit lediglich sechs Jahre beträgt – war 1999 somit schon abgelaufen.

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neue Telefonnummern

mein Telefonanbieter hat mir einen Brief geschrieben. Ab Mai habe ich eine neue Telefonnummer; bzw. eine erweiterte. Die Bundesnetzagentur hat beschlossen, dass Stuttgarter Telefonnummern elfstellig sein müssen. Abzüglich der drei Stellen für die Vorwahl (o)711 bleiben noch acht Stellen übrig. Meine Nummern hatten aber nur sieben Stellen. Somit wird an jede Nummer noch eine -o angehängt.
Jeder, der mich in Zukunft anrufen möchte, sollte sich diese Nummer speichern:
o7 11 – 91 48 88 4o
Wer sich das nicht merken will oder kann, kann auch jederzeit hier unter ‚über mich‚ nachschauen.

Ulmer Münster

es ist kein Dom und auch keine Kathedrale. Es ist ganz einfach nur das Ulmer Münster. Und man kann es über 700 enge Steinstufen (natürlich ohne Aufzug) bis fast unter die Spitze besteigen. Dann ist man ca. 140m über dem Boden.

Mehrere Jahrhunderte alt. Damals wurde sicherlich noch nichts berechnet. Einfach Stein auf Stein – und der Turm hält bis heute. Schon faszinierend!