Musikmarathon Ulm

von der ein oder anderen Stuttgarter Band habe ich mitbekommen, dass sie beim Musikmarathon im Ulmer Roxy spielt. Jede Band hat dort 15min Zeit, bevor sie die Bühne für die nächste Band wieder räumen müssen. Das sind so drei bis vier (kurze) Songs und ziemlich viele Umbau-Pausen. Dafür werden die kompletten Einnahmen „guten Zwecken“ gespendet.
Impression vom Musikmarathon in Ulm
Hm, ob ich nächstes Jahr nochmal hingehe, muss ich mir gut überlegen.
Und das hat nichts damit zu tun, dass ich im Zug auf der Hinfahrt dem schlimmen Stammtisch-Geschwätz zweier Rentner-Pärchen ausgesetzt war. Sie waren auf der Demo der Bildungsplan-Gegner und haben alles aus der untersten Schublade der Idiotie ausgepackt. Dazu passte ganz gut, dass sie nicht mal in der Lage waren, „homosexuell“ fehlerfrei auszusprechen. Natürlich kam auch das Thema „Lügenpresse“ auf den Tisch, sinngemäß erzählten sie, dass die Presse viel weniger Menschen auf der Demo zählte/berichtete, als „wirklich“ vor Ort gewesen sein sollen. Ihre „Textaufgabe“ habe ich nicht mehr verstanden – auch nicht, was hierbei ein Dreisatz sein soll:
Fritz und Franz heiraten. Berechne mit einem Dreisatz, wieviel Kuchen sie brauchen!
Da war es dann höchste Zeit, mir Ohrstöpsel einzustecken und mich von Musik berieseln zu lassen.
Auf der Rückfahrt hat mich natürlich wieder der Fahrkarten-Automat verarscht. Und da es der letzte Zug war, den ich kriegen musste, konnte ich die Bahn-Mitarbeiter nicht mal zur Rede stellen. So ein Mist-Laden!
der berüchtigte Ticketautomat am Ulmer Hbf

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