Archiv für den Monat: Februar 2009

Schreibblockade

irgendwie habe ich gerade eine Schreibblockade. Und mein Vorrat an „sonderbaren“ Bildern und erzählbaren Geschichten ist auch aufgebraucht. Als ich vor vielen, vielen Jahren meine Homepage mal angefangen habe, habe ich mir damals auch Gedanken gemacht, was ich hier denn wohl schreibe. Und vor allem auch, was hier nix zu suchen hat. Und mein Leben spielt sich gerade hauptsächlich in den nicht zu veröffentlichenden Bereichen ab. Schade….
Dennoch bin ich noch manchmal im Internet unterwegs. Z.B. bei Franks Twitter oder seinem neusten Projekt fickr.org
Aber keine Sorge – ich fange nicht schon wieder was Neues an. Mit meinen laufenden Projekten habe ich schon genug zu tun. Vor allem mit der Konzertfoto-Seite. Diese ist ja hoffentlich ein kleiner Ausgleich dafür, dass hier gerade nicht so viel passiert. Wer dagegen gerne viel liest, findet auf der cover’d. Seite genügend Stoff. Viel Spaß – ich hoffe, dass ich bald wieder fleißiger in die Tasten hauen werde!

Metropolis

Fritz Lang hat 1927 einen Science Fiction Stummfilm gedreht: Metropolis
Dieser wurde heute in einer Kirche im Stuttgarter Süden gezeigt. Kein Beamer-Digital-Kino. Nein – drei original 35mm Filmrollen mit dem typischen Rattern beim Abspielen. 137 Minuten lang. Mit zwei Pausen dazwischen. Die Rollen müssen ja gewechselt werden.
Dazu noch ein Improvisations-Musiker, der den ganzen Film an der Kirchenorgel begleitet hat.
Der Film war natürlich schwarz-weiß, hat in manchen Punkten unser aktuelles Leben ziemlich gut getroffen. In vielen anderen aber (leider) nicht. Und leider sind so Kirchenbänke auch nicht unbedingt dafür ausgelegt ca. 2.5h bequem darauf zu sitzen.
Es ist aber auf jeden Fall sehr interessant gewesen. Mal was anderes, wenn die Schauspieler im Film ähnlich wie die im Theater spielen müssen, nicht jede Szene im Nachhinein digital perfektioniert wurde und den Leuten das Wasser nicht bis über den Kopf stehen muss, um zu zeigen , dass sie erst in allerletzter Sekunde gerettet wurden.

Bedeutung von „kennen“

am internationalen Tag der Muttersprache darf man sich schon mal so ein paar Gedanken über die selbige machen. Gerade ich, der ja zwangsweise andere ständig korrigieren muss. Im aktuellen Fall geht es um das Wort kennen. Irgendwie fehlt dem Wort noch einiges an Ausdruck. Wenn man sagt, dass man jemand kennt, könnte das vieles heißen.
Z.B. dass ich eine prominente Person kenne. Zumindest dem Namen nach und evtl. auch weiß, was sie so macht.
Oder ich kenne jemanden „aus dem Internet“. In irgendwelchen Foren diskutiere ich u.U. mit dieser Person schon jahrelang und könnte sie ziemlich gut einschätzen. Würde sie aber nie im wahren Leben erkennen.
Oder ich kenne eine Band. Zumindest ein paar Songs von denen. Deswegen kenne ich noch lange nicht die Personen dahinter.
Oder ich kenne einen Arbeitskollegen. Dazu habe ich dann zwar ein Gesicht und weiß auch ein paar Details. Aber ich kenne ihn evtl. nicht so gut – oder viel besser – als eben angesprochene Internet-Foren-Person.
Ich kenne natürlich auch meine Familie und meine Freunde. Aber das sind natürlich Welten zu dem „Kennen“ von abstrakten Internet-Personen.

Und so kann man sich noch ein paar Fälle zusammenbasteln, die alle auf eine unvollständige Bedeutung des Wortes kennen hinauslaufen. Wie auch immer man es macht, man muss dieses „kennen“ immer genauer beschreiben, um keine Missverständisse zu riskieren.

ein Glückstag

wenn nur jeder Tag so wäre wie der Heutige!
Zuerst per eMail die Benachrichtigung über die „Pop Freaks“ Konzertreihe bekommen. Alles Bands, die ich ziemlich gut finde. Viele davon waren auch schon auf meinem Winter-Mixtape drauf. Das Beste daran: Es ist im Merlin, nur ein paar Straßen von mir weg. Ich liebe die Großstadt!
Dann zuhause angekommen und einen Brief im Kasten gefunden. Darin war die erste Abrechnung für die Bilder, die ich für die Tastenwelt gemacht habe.
Und dann nochmal die eMails gecheckt und gewonnen! Von diesem HowTo Magazin habe ich irgendwo im Netz gelesen und blind mal das Abo bestellt. Und nach der ersten Ausgabe habe ich es auch ganz und gar nicht bereut.
Beim Jubel-Joggen mit wenig Training fast noch meine Bestzeit gelaufen und ein paar Gedanken sehr positiv fertiggedacht.

last.FM

über last.FM habe ich hier schon mal geschrieben. Das ist ein Dienst, bei dem man sich kostenfrei Musik anhören kann. Das gute daran ist, dass man nicht von irgendwas berieselt wird, sondern man sich ziemlich genau entscheiden kann, was man hören möchte. Zusätzlich ist es aber auch noch eines dieser „web2.o social networks“. Man kann u.a. auch Konzerte von Bands eintragen, sich diese in den eigenen Kalender schreiben und schauen, welcher last.FM User noch dort hin geht. Da last.FM alles aufzeichnet was man hört (zumindest wenn man das will), kann es auch Empfehlungen geben, welche Bands mit gefallen könnten und welche Konzerte in meiner Nähe für mich interessant sein könnten. Alles eine super Sache und nach eMail mein Lieblings-Internet-Angebot!
Dass dabei manchmal ein paar kleine Fehler passieren und Neuseeland als „in meiner Nähe“ eingeordnet wird sollte in Zukunft bestimmt auch mal behoben werden.
es gibt keinen Ort auf der Welt der weiter weg ist!

Roller Derby!

Stuttgart Valley Rollergirlz!
die Stuttgart Valley Rollergirlz haben zum Bout eingeladen! Und ich war gerne dabei. Ich kann euch die Regeln jetzt zwar nicht genau erklären – aber es macht einfach Spaß, dabei zuzuschauen! Und es kommt durchaus vor, dass die ganze Halle tobt – obwohl die Stuttgarter Mädels leider immer hinten lagen. Auch mal was ganz neues zum Fotografieren. Mal sehen, was ich aus den Bildern so machen kann….

Bei jeder Sportart die ich mir anschaue, muss ich mich erneut fragen, wieso so viele Menschen Fussball-Fans sind. Ich habe noch keine Sportart gesehen, die langweiliger ist als Fussball – außer vielleicht noch Baseball oder Golf.

Update: Die Bilder sind online.