Archiv für den Monat: Juni 2017

Parkett-Carpaccio

letztens hatte ich noch einen neuen Parkett-Boden in meiner Wohnung verlegt. Zum Zersägen hatte ich so eine Mini-Handkreissäge, mit der man problemlos noch sehr dünne Streifen absägen konnte. Auch wenn andere gerne über dieses Werkzeug’le lachen, finde ich es für solche Zwecke durchaus nützlich.
Und als ich einen solchen Streifen beim Aufräumen mal gegen das Licht gehalten habe, ist mir aufgefallen, dass es dort sogar durchscheint. Vielleicht könnte man es als „Parkett-Carpaccio“ bezeichnen.
Parkett-Carpaccio

Wohnung frei

ich bin mal gespannt, ob es noch klappt meine Wohnung zu vermieten. Im Nachhinein hätte ich das alles mal ein bisschen früher anfangen müssen. Aber diese Erkenntnis bringt jetzt halt auch nix mehr.
Ich habe heute früh so gegen zehn Uhr diese Anzeige geschaltet und bin jetzt mal gespannt, was passiert.
Etwa 12h später habe ich schon über 60 Anfragen bekommen. Und da ist mein Entscheidungsproblem wieder. Wie soll ich jetzt den/die richtige/n MieterInnen finden? Einfach war es, die Anschreiben auf arabisch (2x) auszusortieren. Alle anderen, die nur den Standard-Satz „Ich habe Interesse, bitte kontaktieren sie mich“ geschrieben haben, werde ich am Ende vermutlich auch mit einer Standard-Antwort abspeisen. Von den ansprechenden Antworten habe ich jetzt mal ca. 15 Besichtungungstermine für Sonntag und Montag ausgemacht. Bei vielen Anfragen sind die potentiellen Mieter erschreckend offen. Es wird das Gehalt, die Lebensplanung, alle möglichen Bürgschaften und Schufa-Auskünfte, etc. bereitgestellt. Das sind Informationen, die ich gar nicht wissen will. Mir würde eine „Handschlag“-Wohnungsübergabe ausreichen. Offenbar sind diese Suchenden schon durch viele Besichtigungen gegangen, bei denen jegliche Informationen abgefragt werden (vielleicht ist es auch nur ein Entscheidungsproblem bei den „professionellen“ Maklern/Vermietern).
Es scheint tatsächlich zu stimmen, dass der Stuttgarter Wohnungsmarkt einer der härtesten ist.

letzter Arbeitstag

bisher war mein „großer Urlaub“ immer noch ganz schön weit weg.
Klar, stand das Datum schon länger mehr oder weniger fest und ich habe den ersten Flug schon gebucht. Aber so richtig konkret war das bisher für mich alles noch nicht. Obwohl ich schon gefühlte 1000x von meinen Plänen erzählt habe, was ich im kommenden Jahr alles so machen will/werde/könnte.
Heute im Büro ist es schon konkreter geworden. Ich habe nach über sechs Jahren die letzte eMail an die Kollegen verschickt, ich habe einen undefinierten Abwesenheits-Assistenten aktiviert und eine Regel definiert, die wirklich alle meine einkommenden eMails löscht. Das ist schon ein ungewohntes und komisches Gefühl gewesen.

Und ich habe noch einen Kuchen bekommen, auf dem eine Rhabarber-Weltkarte drauf war. Vor allem mein erstes Ziel Kanada kann man dort erkennen – und mit etwas Phantasie auch den Rest. ;~)

mein Kuchen mit der Rhabarber-Weltkarte

mein Kuchen mit der Rhabarber-Weltkarte