Archiv für den Monat: Januar 2015

3x Ingwer-Tee

es passiert schon recht selten, dass ich abends beim „Ausgehen“ auf Ingwer-Tee zurückgreife. Es ist meine letzte Hoffung, das langsam aufkommende Fieber (was wird da wohl kommen?) zu bekämpfen/ignorieren.
3x Ingwertee, was wird das wohl?
Danach habe ich festgestellt, dass es nichts geholfen hat. 🙁

(nicht nur) Pop Freaks, Teil 2

und weiter geht’s mit (nicht nur) den Pop Freaks Veranstaltungen.
Den Anfang macht diese Woche eine sehr seltsame und extrem langweilige Lesung mit dem Titel ‚Go Ost‘. Trotzdem ist sie (zumindest Anfangs noch) sehr gut besucht. Es geht, soweit ich das verstanden habe, um die Subkultur in der DDR und noch weiter im Osten Europas. Nicht mein Thema und keinerlei Vorwissen meinerseits vorhanden: Reinfall.
Dann doch lieber wieder ein Konzert, es kommen sogar noch zwei:
– Jens Friebe + Gerwald, in dem Fall wieder mit einem gig-blog Bericht und meinen Fotos
– Half Girl + Luise Pop, auch wieder mit gig-blog Bericht und meinen Fotos. Als ich die Bands gefragt habe, ob ich fotografieren darf, habe ich die Antwort bekommen: „aber nur wenn wir gut aussehen“. Hm, ich denke, dass ich mich mit den Bildern nicht unbedingt verstecken muss.

Und dann noch ein Konzert wo anders: LAING + Dagobert in den Wagenhallen (Bericht und Fotos). Auch eine seltsame Kombination. Das LAING Publikum kam mit Dagobert auf jeden Fall nicht klar – und ich habe es jetzt zum ersten Mal geschafft, ihn live zu sehen. Man merkt dem – ich nenne es mal verächtlich ‚Radio-Publikum‘, das halt ein oder zweimal im Jahr auf ein Konzert geht – irgendwie deutlich an, dass es froh ist, als die Vorband fertig war. Ich hingegen konnte, wie mein gig-blog-Autor, mit LAING nicht so viel anfangen. Mir war nicht nur das ganze Konzert (fast 2h) zu lang, ich fand auch, dass jeder einzelne Song viel zu sehr in die Länge gezogen wurde. Naja, den Fans hat’s gefallen und neue sind vermutlich nicht dazu gekommen….

Sedlmeir

ja, er ist wieder da! Nach dem großartigen Wohnzimmer-Konzert im letzten Herbst, ist er schon wieder in der Stadt; sogar im Galao: Sedlmeir! Das passt zwar nicht ganz so gut zusammen, aber trotzdem schaue ich mir das an.
Kurz vor dem Konzert kommt Sedlmeir noch zu mir, obwohl ich ziemlich weit hinten sitze, und fragt mich, ob ich ein paar Handy-Fotos schießen könnte. „Äh, ja – aber die werden halt scheiße!“ Egal, Fotos sind Fotos. Nagut.
Der Auftritt ist natürlich wieder super – die Bilder (auch natürlich) nicht.
Das ist noch das Beste, was an dem Abend auf meinem Smartphone gelandet ist und auch noch ziemlich bearbeitet werden musste.
Sedlmeir im Stuttgarter Galao

Steckdosen

da ich bei den vorherigen Klein-Renovierungen öfters mal gesehen habe, dass meine Elektro-Installation nicht mehr auf dem aktuellen Stand der Zeit ist, dachte ich mir, dass ich in dem gerade „entkernten“ Zimmer auch noch ein paar neue Steckdosen einbaue. Ob und wie ich die dann auch anschließe, steht erst mal noch in den Sternen.
Aber ich habe auf jeden Fall schon mal ein paar Löcher gebohrt und soweit angepasst, dass ich dort bald mal diese Steckdosen-Dosen reingipsen kann. Und dabei fallen solche Bohrkerne an.
Steckdosen-Bohrkern
Übrig bleiben dann zwei Löcher – in einem Fall sogar drei….
Renovierungen, immer noch mittendrin
Kleiner Tipp: Ein normaler Schlagborer ist mit solchen Bohrkronen ziemlich überfordert. In mehreren Minuten habe ich damit nicht so viel geschafft, wie mit einem vernünftigen Bohrhammer in wenigen Sekunden. Yeah – vernünftiges Werkzeug ist immer noch das beste!

Pop Freaks

letztes Jahr war ich dummerweise bei den meisten Pop Freaks Konzerten in Australien. Dieses Jahr werde ich das aber besser machen und zu allen Veranstaltungen (da sind auch ein paar Lesungen dabei) hingehen. Gerade im Januar ist das ganze kulturelle Leben in Stuttgart sowieso etwas am Boden, da muss man sich vermutlich auch selten gegen eine andere gute Veranstaltung entscheiden; zur Sicherheit schaue ich aber lieber trotzdem nicht. ;~)
Im ersten Schwung sind diese drei Veranstaltungen dabei gewesen:
– Der Nino aus Wien – hier der zugehörige gig-blog Bericht mit Bildern von mir
– Klaus Johann Grobe + JFR Moon – auch hierzu gibt es einen gig-blog Bericht mit Bildern von mir
– Lesung mit Gereon Klug, a.k.a. Hans E. Platte – und selbstverständlich gibt es einen gig-blog Bericht mit – dreimal dürft ihr raten, wer die Fotos gemacht hat….
Wenn die Veranstaltungen täglich reinflattern, ich nebenbei noch im Büro sitze und dazwischen auch noch die Fotos bearbeiten und abgeben muss, bleibt natürlich keine Zeit, sich irgendwie vorzubereiten. Das muss ja aber auch gar nicht sein, da sowieso schon alles gut sein wird. Und diese Gereon Klug Lesung hat mich echt überrascht – das war das erste Mal, dass ich eine Lesung wirklich witzig fand und der Typ ist sehr sympatisch (und ich hatte bisher noch nie was von ihm gehört, tststs).
Gereon Klug bei seiner (fast) ausverkauften Lesung

Laufschuhe

meine hochmotivierten Lauf-Zeiten sind vorbei. Aber gerade im Winter, wenn man kein (oder nur recht schlecht) Rad fahren kann, greife ich doch zwangsweise auf diesen Sport zurück. Meine aktuellen Schuhe sind allerdings auch schon etwas in die Tage/Jahre gekommen, daher mussten mal wieder neue her. Im Laufladen war der Verkäufer noch skeptisch, ob ich wirklich diese „unterstützenden“ Schuhe bräuchte, als ich mich auf so ein Glas/Spiegel-Gestell stellte, war ihm aber sofort klar, dass es wohl tatsächlich der Fall ist. Also das passende Modell rausgesucht, schnell vor dem Haus hoch- und runter gesprungen, doch noch eine Nummer größer probiert, nochmal springen und diese dann genommen. Bezahlt und fertig. Lieber so – vor allem, wenn ich wirklich im Frühjahr wieder an einen Halbmarathon denken will – als irgendwelche Schuhe im Internet bestellen, selbst wenn sie dort günstiger sind.
Jetzt steht dem neuen Lauftraining nix mehr im Wege (abgesehen von der fehlenden Kondition).
Das ist übrigens der aktuelle Vergleich der neuen Laufschuhe nach ihrem ersten und der alten nach ihrem letzten Lauf.
neue Laufschuhe
Wie die alten damals neu aussahen, vor allem im Vergleich zu den alten davor, kann man hier sehen….

Reisen vs. Ankunft

ich bin schon wieder seit über einem Jahr zurück von meiner Radtour durch Australien. Ziemlich am Anfang habe ich dort eine Familie (mit Hund) getroffen, die über ein Jahr durch Australien reisen wollten – ebenfalls per Fahrrad. An Teile der Diskussion mit ihnen an diesem Abend kann ich mich noch heute erinnern und sie haben mich sicherlich mehr beeinflusst als ich auf den ersten Blick eingestehen kann. Ihnen geht es vor allem um ein nachhaltiges Zusammenleben der Menschheit. Dazu gehörten auch die (zurecht provokanten) Aussage, dass auf ihrer Reise durchaus auch „Roadkill“ auf dem Speiseplan steht. [Roadkill sind alle Lebenwesen, die vom Straßenverkehr getötet werden, was in Australien sehr viel ist.] Ansonsten scheinen sie ein ziemlich großes Wissen über die Flora und Fauna Australiens zu besitzen und haben in ihrem Blog regelmäßig darüber aufgeklärt, welche Pflanzen in freier Wildbahn essbar und nahrhaft sind. Mir sind meist weder die Pflanzen bekannt noch die englisch/lateinischen Namen davon.
Alles in allem ein sehr inspirierendes Treffen und auf eben ihrer Homepage habe ich heute gelesen, dass auch sie wieder in ihrem Zuhause angekommen sind. Diese Homepage habe ich im letzten Jahr regelmäßig verfolgt und konnte auch öfters Begriffe lesen, die auch hier langsam ins Bewusstsein kommen, wie z.B. Community/Urban Garden (inkl. Food-Sharing) oder auch Critical Mass.

Thrombozyten

auch im neuen Jahr geht es mit den Thrombozyten-Spenden weiter. Heute habe ich mal nachgefragt: es dürfen wohl angeblich wirklich nur „2 von 10 Menschen, grob geschätzt“ sowas überhaupt spenden. Und ich bin dabei, hm….
So in etwa sieht es dann aus, wenn das eigene Blut in diese Maschine läuft.
Thrombozyten-Spende-Maschine
Dort wird es dann zentrifugiert und wieder zurück in die Blutbahn gepumpt. Es dauert insgesamt ca. 75min.

Altglas und alter Boden

an einem schönen Samstag Vormittag im Januar, kurz nach Silvester, durch die Stadt laufen und dann bei einem größeren Getränke-Markt vorbeikommen. Zufällig steht dort auch noch ein Altglas-Sammelcontainer – der die Flut von leeren Sektflaschen nicht mehr aufnehmen konnte.
die Reste von Silvester

Inzwischen tut sich auch wieder etwas auf der Baustelle. Der komplette Sperrholzboden ist jetzt draußen
Renovierungen, mittendrin
und ich habe den drunter liegenden Bretterboden freigelegt. Sieht das gut aus? Ich kann sowas ja nicht beurteilen. Auf jeden Fall wird jetzt jeder Schritt und Tritt den ich in dem Raum mache von lautem Knarzen begleitet. Das will ich nicht, also muss wohl wieder ein neuer Holzboden reingelegt werden, bevor ich (Klick-)Parkett verlegen kann.
alter Holzbretter-Boden

Bild-Idee

ich bin ja immer noch auf der Suche nach DER Bild-Idee – irgendwelche ganz besonderen Fotos, die man so noch nie gesehen hat, die noch niemand gemacht hat, die noch nicht mal jemand so gedacht hat. Bis jetzt habe ich das noch nicht geschafft, allerdings komme ich ab und zu in diesem Internet an Bildern vorbei, bei denen ich denke: Mist – das hätte ich doch auch mal so machen können. Tja – und wieder zu spät….
Mit dieser Idee komme ich dem Ziel vermutlich auch nicht näher, aber trotzdem sieht es interessant aus (finde ich). Irgendwann mache ich vielleicht/hoffentlich mal eine größere Serie davon.

vielleicht werden das ja mal DIE neuen Fotos?!

Achja, so wie ich das anti-facebook ello bisher verstanden habe, ist es genau der richtige Platz für solche Bilder. Daher hatte ich es auch zuerst dort gepostet.

NO Pegida!

ich muss zugeben, dass ich mich ziemlich lange nicht um Pegida und Hogesa gekümmert habe. Ich dachte, dass es nur kurzfristige Phänomene sind (welcher Art auch immer), die sich relativ schnell wieder legen. Jetzt habe ich es in einer ruhigen Minute doch mal geschafft, mich auf Wikipedia etwas einzulesen. Naja, alleine der ausgeschriebene Titel von Pegida ist ja schon ziemlich bescheuert. Was ich aber ziemlich bedenklich finde, sind viele Äußerungen von offensichtlich sehr rassistischen Menschen in den sozialen Netzwerken. Nebenbei verstehen die dann auch nicht mal was sie da sagen; „ich bin kein Nazi, aber“ – DOCH, DOCH, DOCH! Ich wette, dass 99% aller Sätze, die so anfangen genau das beschreiben: Der Aussagen-tätiger ist ein verdammter Rassist! Die NoPegida-Stuttgart Demo kam da wie gerufen, trotz Temperaturen um die 0°C mal wieder mit ein paar tausend anderen normalen Leuten auf die Strasse zu gehen.
No Pegida Demo in Stuttgart
Und das blöde Geschwätz der Pegida-Idioten von wegen „wir sind das Volk“ fasst dieses Plakat doch ganz gut zusammen:

Brückentag im Büro

ich gehe ja ganz gerne an diesen ganzen Brückentagen ins Büro. Man hat einfach mal etwas Ruhe, um sich um Dinge zu kümmern, die das restliche Jahr liegen bleiben. Aber wenn man von einer Temperatur von unter 15°C „begrüßt“ wird, überlegt man sich das doch eher zweimal, ob man dort bleibt. Der entscheidende Pluspunkt: die Kantine hat offen!
Also irgendwie schauen, dass man die Zeit in der Kälte halbwegs gut rumkriegt; und halt doch nicht soviel „wegschafft“ wie man eigentlich dachte, weil man sich ständig wieder aufwärmen muss….
keine 15°C im Büro!

Konzerte 2014

wie in den letzten Jahren gibt es auf dieses Jahr wieder eine kleine Statistik über all meine besuchten Konzerte 2014.
Insgesamt waren es vermutlich 241 Bands (190, wenn man das NXNE-Festival herausrechnen möchte); aufgeteilt waren diese auf 174 (129) Konzerte. Evtl. hab ich noch das ein oder andere vergessen, schließlich bin ich kein perfekter Chronist.
Konzerte, die ich irgendwie besonders fand, habe ich kursiv gemacht; „besonders“ könnte sein, dass ich es besonders gut fand, dass meine Erwartungen komplett übertroffen wurden, dass ich endlich mal „das eine Lied“ live gehört habe, oder halt sonst einfach alles mehr oder weniger zusammen passte. Man sieht, sowas kommt inzwischen doch recht selten bei mir vor.
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