Archiv für den Monat: Juni 2012

abbezahlt

wenn ich mir das so anschaue, kann ich bestimmt guten Gewissens behaupten, dass mein Kredit für die Wohnung abbezahlt ist.

Um da ganz sicher zu gehen, werde ich allerdings in der kommenden Woche bei der Bank vorbeigehen und diese paar Euros noch einzahlen.

Alb-Extrem

die Ausschreibung für diesen Rad-Marathon hörte sich schon beeindruckend an: 210km und 3400 Höhenmeter. Mein Ziel dafür war: unter 8h Fahrtzeit und weniger 10h insgesamt unterwegs zu sein.
Was mich aber mindestens genauso herausforderte war die Startzeit zwischen 5.30 und 6.30.
Wie auch immer: Ich habe keines der drei Ziele geschafft. Ich war erst um 6:36 am Start, habe 8:07:40 für die Strecke gebraucht und war insgesamt mit allen Pausen doch fast 11 Stunden unterwegs.
Und noch ein paar Zahlen: Durchschnittsgeschwindigkeit: 24.4km/h, Durchschnittspuls 143 Schläge pro Minute, etwa 66o0 Kalorien verbrannt. (Im Kopf ab und zu den Song „The Roof is on Fire“ gehabt und den Refrain umgedichtet: „Burn, Kalorien, Burn“ – weiter bin ich nicht gekommen.)
An der Strecke standen auch ein paar Profi-Fotografen und haben Bilder geschossen

Irgendwann zwischendrin gab es ein Straßenschild nach „Weilerstoffel“, bei dem das „W“ durch einen Baum verdeckt wurde. Auch hier fügte meine Phantasie – sehr motivationssteigernd – ein „G“ ein.

Das nächste Projekt: „Rund um den Bodensee

Klapprad-WM

letztes Jahr (vielleicht ist es auch schon zwei oder drei Jahre her) habe ich mal etwas von dieser Klapprad-WM im Allgäu gelesen. Und damals dachte ich mir: Jupp – genau mein Ding; da muss ich mal mitmachen.
Und jetzt hat mich mein Kalender wieder daran erinnert.
Also mit den Miet-Transporter geschnappt, mit dem Klapprad und viel Werkzeug beladen und ab nach Pfronten.

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Auto fahren!

am 31. März 2011 habe ich mein Auto abgegeben. Und seitdem bin ich nicht mehr selbst gefahren. Und auch kaum bei anderen mitgefahren. Hier in der Großstadt hat ein Auto wahrlich keinen großen Nutzen.
Aber jetzt war es soweit. Ich will am Wochenende sowohl ins Allgäu fahren und außerdem sollte ich zu einer absolut „unchristlichen Zeit“ (~5:45!) in Ottenbach sein. Genau – dieses Ottenbach, das kein Mensch kennt und wo nicht mal tagsüber ein Zug/Bus hinfährt. Also wurde es wieder mal Zeit für ein Auto. Und als ich dem Mietwagen-Verleiher sagte, dass ich auch Fahrräder transportieren will, hat er mir gleich mal einen Transporter angedreht:

Er war etwas verwundert, dass ich ein Bild mit diesem Auto machen lassen wollte. Normalerweise machen das wohl nur die Personen, die eine S-Klasse oder „dicke BMWs“ ausleihen.

Stoppen / Trampen

Mein Ziel ist: Nordholz.
Wie kommt man da wohl hin, an einem Donnerstag Abend?!
Ich habe keine Möglichkeit gefunden, also sieht der Plan so aus: Mit dem Zug möglichst nahe dort hin und dann den Rest mit dem Daumen an der Straße stehend erledigen. Wie früher, als solche Stopper noch normal an den Straßen waren. Heute sieht man ja kaum noch welche.
Und – es hat tatsächlich funktioniert. Ich musste die Strecke von ca. 10km zwar in zwei Autos zurücklegen. Aber dafür hatte ich bei beiden nicht mal fünf Minuten warten müssen.

„Raumschiff Enterprise“

als Stuttgart 21 Gegner muss man sich öfters anhören, dass man „Fortschritts-Verweigerer“ sei. Meiner Meinung nach ist es allerdings nicht besonders fortschrittlich, mehrere Milliarden Euro ohne großen Vorteil „zu verbuddeln“. Da gibt es sicherlich bessere Einsatz-Möglichkeiten.
Ob einer dieser „fortschrittlichen S21 Befürworter“ solch einen neumodischen Flaschenöffner in dieser innovativen Form besitzt?

Das Bier ist übrigens „Resist S21“ der Rösslebräu Ehingen; mit dem Untertitel „Eins für alle, alle gegen Stuttgart 21“. Und: „21 Cent pro Flasche gehen an den Widerstand“. Ich will gar nicht so genau wissen, wie viel Geld ich auf diese Weise schon in diese Bewegung gepumpt habe.

Fahnen-Meer

ist es wirklich nötig, nach dem allerersten EM-Spiel schon einen Autokorso zu veranstalten? Noch dazu, wenn man als Mit-Favorit bei dem Turnier gilt? Und überall diese Fahnen.
Mir fällt gerade ein Bild aus einem Fahnengeschäft in Toronto in die Hände. Dort gibt es alle möglichen Fahnen: Deutschland, Friesland (!) und sogar noch so ’ne ganz alte sonderbare Deutschland-Fahne.

Und jetzt merkt man auch mal einen der wenigen Nachteile, in einer der größten deutschen Städte zu wohnen. Es ist jeden Abend mindestens ein hupender Autokorso, der sich durch die Stadt schlängelt. Es gibt immer eine genügend große Anhängerschaft von jedem teilnehmenden Land.