Archiv für den Monat: April 2015

Trainingslager /7

letzter Tag. Es geht – natürlich – wieder in die Berge. Und irgendwie macht das – vor allem bei dem Wetter – auch Spaß, immer wieder in dieses Gebirge zu fahren.
immer nach oben!
Irgendwann ist man auch immer oben – und dann geht’s ab. Geschwindigkeiten über 70km/h waren eigentlich täglich dran. Und dann ab und zu mal ein paar Notbremsungen, weil die Serpentine doch enger als gedacht wurde. Aber hej – das wird schon immer irgendwie gehen. Sogar das eine mal, als ich etwas mehr Platz brauchte und tatsächlich mal ein Auto entgegen kam und die Straße dadurch ziemlich eng wurde und auf einmal alle Sicherheitspuffer aufgebraucht wurden – dafür sind sie da.Gebirge.
Kein Wunder, dass der Tourguide besonders an längeren oder steileren Abfahrten warnte, dass wir doch etwas aufpassen sollten (und zufällig immer mich anschaute).
Neben dem Bosch-Trikot, das ich jeden Tag anhabe, gab es heute Mittag sogar einen Apfel, auf dessen Etikett auch Bosch zu lesen war.
Bosch Trikot und Bosch Äpfel

Trainingslager /6

und wieder ein Tag auf dem Rad. Diesmal ein Blick aus dem Peloton. Schön, wie hier schon alles grün ist. Und von Regen haben wir hier auch noch nichts gesehen, dafür bis zu 27°C, während in Deutschland der Winter fast nochmal einbricht – zumindest scheint es jeden Tag ausgiebig zu regnen.der Blick aus dem Peloton
Und hier ist mal ein Blick zurück in ein Tal aus dem wir gekommen sind. Unten links ist die Straße zu sehen, im Hintergrund ein massives Gebirge.
So ganz kann ich mich mit der „im Kreis Fahrerei“ noch nicht anfreunden. Die ersten und letzten 20/30km sind doch immer gleich (und auch nicht besonders toll), aber es hat schon einen großen Vorteil, wenn man sich nicht um so Dinge wie Gepäck oder das nächtliche Hotel kümmern muss.das beeindruckende Gebirge (und unten links die Straße)
Im Hotel ist auch ein Vertreter einer Firma, die elektrische Muskel-Entspannungs-/Aufbau-Geräte verkaufen. Das kann man auch jeden Tag kostenlos probieren. Eine Sitzung dauert 24min und da ich noch genügend Zeit bis zum Essen hatte und auch niemand anderes anstand, habe ich das gleich zweimal hintereinander probiert.
Ob’s was hilft? Keine Ahnung – die anderen Tage hatte ich auch keinen Muskelkater und vermutlich bringt das stundenlange Radfahren mehr, als eine dreiviertel Stunde am Strom rumliegend. Es sieht aber interessant aus, wie da alles wild hin und her zuckt.
Muskelentspannung-/Aufbau durch Strom

Trainingslager /5

und wieder geht ein Tag vorbei, an dem ich die meiste Zeit im Sattel saß. Die bereits angesprochenen guten Straßen kann man in diesem Bild recht gut sehen. Das war auch mal wieder nachdem ich etwas schneller voraus gefahren bin und dann eben Zeit hatte, um ein paar Bildchen zu schießen.
eine Gruppe Rennradfahrer bei Cambrils
Und auch für solche „Touri-Bilder“ hatte ich Zeit. Es ist das kleine Dörfchen Tivissa auf etwa 300m, hinter dem ersten 500m Bergkamm.irgendein Dorf im HinterlandUnd – wie es sich für den 1. April gehört – habe ich auch mal wieder etwas Quatsch gemacht. Allerdings erst, als ich wieder zurück im Hotel war:
Maschiiiiiiiin! Der Carbon-Höllenreiter!

Trainingslager /4

heute ist „trainingsfrei“ das stand zwar für morgen auf dem Plan, aber da heute Sturmwarnung angesagt ist, wird der freie Tag eben nach vorne gezogen. Wir fahren trotzdem, ohne richtigen Plan und mit einer sehr gemischten Gruppe. In einem Örtchen treffen wir ein anderes Team aus unserem Hotel, von denen zwei zusammengerauscht sind und sich dabei die Räder (nur) geschrottet haben.
In einem der folgenden Orte mache ich da mit und verfange mich bei langsamer Schrittgeschwindigkeit in einem Gullideckel und mache einen Zeitlupe-Überschlag. Passiert ist nix, außer dass der Helm und ein Knie ein paar Kratzer abbekommt. Was soll’s – das gehört dazu.
Impressionen aus Cambrils