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viele Fronten!

wenn man sich fast täglich dafür einsetzt, dass die eigene Stadt fahrradfreundlicher und somit auch lebenswerter wird, stößt man auf Widerstände aller Art.
Zum einen ist da die Politik, die freiwillig nichts ändern will und die man sprichwörtlich zum Jagen tragen muss. Wie oft haben wir bei den Unterschriften-Sammlungen zum Radentscheid die Frage gehört, wieso eine solche Initiative in einer grün regierten Stadt und einem grün regierten Land überhaupt nötig ist (und auch bis heute leider keine Antwort darauf gefunden).
Dann ist da die Verwaltung, die immer wieder Beschlüsse der Politik bestenfalls ignoriert oder gar aktiv boykottiert. Man könnte dabei z.B. das Verkehrsentwicklungskonzept 2030 (VEK2030) nennen, das bereits 2009 erstellt wurde und in dem auf weit über 100 Seiten viele gute Sachen stehen. Aber die Stadt sieht heute eigentlich noch genauso aus, wie vor diesem Beschluss. Es gibt auch einen Beschluss zu „Stuttgart laufd nai“, also zur autofreien Innenstadt von Juli 2017 (mehr). Aber auch hier passierte in den letzten zweieinhalb Jahren eigentlich nix; lediglich auf einer 350m langen Straße wurden die „KFZ frei“ Schilder mit „Lieferverkehr frei“, „Taxi frei“ und „Rollstuhlfahrer frei“ Schilder ausgetauscht. Dass der Gemeinderatsbeschluss vom Februar 2019 zur Übernahme der Ziele des Radentscheids bisher noch überhaupt nicht in der Verwaltung angekommen ist, muss ich wohl nicht erwähnen.

Heute soll es aber um die lokale Presse gehen. Leider gibt es in Stuttgart nur eine einzige Zeitung mit einer größeren Auflage. Diese kommt in zwei Aufmachungen daher, die allerdings üblicherweise den identischen Inhalt bei lediglich anders gestalteten Titelseiten hat. Die eher in gelb gehaltene Stuttgarter Zeitung und die eher blaue Stuttgarer Nachrichten. Ich spreche eigentlich nur von der Stuttgarter Zeitung, weil die Nachrichten aufgrund ihrer großen VfB-/Fussball-Prioritäten von mir noch viel mehr ignoriert wird.
Beide haben jedoch z.B. im letzten Jahr den Hashtag #Stuttgartparktfair aufgegriffen und es als verwerflich dargestellt, indem sie es als „Internet-Pranger“ beschrieben, dass auf Twitter von wenigen kleinen Accounts unter diesem Schlagwort falsch parkende Autos mit erkennbarem Kennzeichen veröffentlicht werden. In ihrem vorauseilenden Gehorsam, um diese Falschparker:innen so gut als möglich zu schützen und den Status der Autostadt zu zementieren, haben sie dann mit ihrer enormen Reichweite ein paar Screenshots dieser twitter-Benutzer veröffentlicht. Die Namen und Profilbilder der Twitter-Benutzer sind in der Galerie des Artikels sichtbar, die Kennzeichen der Falschparker wurden unkenntlich gemacht.
Das ist vermutlich eher ein „Internet-Pranger“: die Stuttgarter Zeitung hat auf twitter über 120.000 Follower, die von ihr an den Pranger gestellten Benutzer haben gerade mal 70-110.

Ein anderes Beispiel, das ganz gut die Denkweise der Stuttgarter Zeitung und ihrer Recherche-Fähigkeiten darstellt ist der Bericht über die längst fälligen Änderungen an der Fahrradstraße. Anstatt irgend etwas Positives an der (wie bereits oben genannten und längst überfälligen) Umsetzung des mehrheitlich gefassten Gemeinderatsbeschlusses zu erwähnen oder eben auf prozessliche Verzögerungen einzugehen, kann die Stuttgarter Zeitung nichts anderes denken als: „Autos unerwünscht an der Eberhardstraße“ – wie gesagt, es handelte sich bisher schon um eine Fahrradstraße! Dass schon der erste Satz im zweiten Absatz keinen Sinn mehr macht, ist schon fast nebensächlich („Susanne Scherz, Leiterin der Abteilung Straßenverkehr beim Amt für öffentliche Ordnung nach, macht klar, dass Kuhns Bekannte nun umdenken müssen.“). Was aber meiner Meinung nach schon etwas peinlich ist: dass der Name des „Tiefbauers“ Hutt mehrmals falsch als Huth geschrieben ist.

Und am Montag, 20. Januar, kam mal wieder so ein Artikel, in dem die Stuttgarter Zeitung ihre Meinung über Radfahrer:innen kundtun musste. Am 7. Januar war es morgens offensichtlich sehr glatt. Das habe ich auf meinen privaten Social Media Kanälen mitbekommen. Bis ich allerdings morgens mal aufstehe und ins Büro radle, ist das Thema Glatteis normalerweise immer wieder erledigt. Die Stuttgarter Zeitung erwäht anfangs, dass es viele Meldungen über bei Glatteis gestürzte Radler:innen gegeben hat und dass nur durch gegenseitige Warnungen der Radfahrer:innen untereinander und durch angepasste Geschwindigkeit nicht mehr passiert ist.
Eine kurze Erklärung für alle Autofahrer:innen unter meinen Lesern: angepasste Geschwindigkeit ist das Reduzieren der Geschwindigkeit, damit man das Fahrzeug bei jeder Situation noch unter Kontrolle hat.
Den Artikel haben sie dann damit geschlossen, den Radfahrer:innen grundsätzlich mal Lügen zu unterstellen:
"Die Wahrheit" darf nicht fehlen
Wie gesagt, ich war nicht betroffen. Aber mir sind verschiedene Dinge klar:
1. ich brauche keinen Radunfall bei der Polizei melden. Nach den bisherigen Erfahrungen nimmt sie das gar nicht oder nur sehr widerwillig auf. Einen Alleinunfall zu melden bringt mir auch überhaupt nichts.
2. aufgrund niedriger Geschwindigkeit und zu erwartenden Rutschpartien passierte bei den Glatteis-Unfällen normal nichts schwerwiegendes, vielleicht ein paar Schürfwunden und blaue Flecken. Dafür stundenlang in eines der chronisch überfüllten Krankenhäuser zu gehen, wird niemand machen (außerdem gibt es noch mehr in Stuttgart, als die beiden genannten.)
Dennoch sind diese üblichen, geringen Verletzungen keine Ausrede, die Rad-Infrastruktur nicht in Schuss zu halten!
3. bei der Wettersituation, wie am 7. Januar, als einfach überall Glatteis war und auch die Autos jede Menge Unfälle erzeugten, wird kein:e Radfahrer:in bei Minusgraden auf der Straße liegen bleiben um auf einen Rettungswagen zu warten. Solange es irgendwie geht, wird man sich wieder aufs Rad setzen und die Fahrt beenden.
Auch hier: das ist kein Grund, dass die Radinfrastruktur nachrangig behandelt wird!

Zum Glück gibt es noch die Kontext Wochenzeitung, die uns ab und an etwas Rückenwind bei unserem Engagement für eine lebenswerte Stadt gibt. Und vielleicht erreicht der oder die neue Oberbürgermeister:in nächstes Jahr in der Verwaltung mehr, als der sehr blass gebliebene Kuhn. Und die Politik hat auch probiert, einen ambitionierten Doppelhaushalt aufzustellen. Bleibt nur zu hoffen, dass sie auch hinterher ist, dass alles nun auch so umgesetzt wird und nicht mit der Abstimmung die Verantwortung dafür wie eine heiße Kartoffel fallen gelassen hat.

Fahrradgaragen

das Thema „Fahrradgaragen“ wird schon seit einiger Zeit in Stuttgart diskutiert. Ich habe mich schon recht früh in das Thema eingearbeitet und daher kenne ich mich daher relativ gut aus. Das merke ich auch daran, dass viele Leute davon noch überhaupt gar nichts wissen oder bei mir Details erfragen.

Daher möchte ich es, nachdem die erste Fahrrad-Garage in Stuttgart nun seit wenigen Tagen steht, hier mal etwas aufarbeiten. Sollte etwas falsch sein oder fehlen, einfach kurz Bescheid geben.

Angefangen hat es, meines Wissens nach, mit diesem Antrag, der im Oktober 2017 zum Doppelhaushalt 2018/2019 der Stadt Stuttgart gestellt wurde, #419/2017:
–> https://www.domino1.stuttgart.de/web/ksd/ksdRedSystem.nsf/0/F34F17E55FB079EAC12581BE0047BBD5
Der Inhalt von Punkt 3b, auf einen Satz zusammenfasst: Die Stadt soll 60 Fahrradgaragen, speziell für hochwertige Pedelecs und Lastenräder in den Wohngebieten für die Bewohner:innen bauen und kriegt dafür 400.000€. Er wurde im entsprechenden Unterausschuss angenommen, wenn auch mit einer nur knappen Mehrheit. Daraufhin ist jedoch nichts passiert, was man als Außenstehender bemerkt haben könnte.

Im Oktober 2018, also etwa ein Jahr nach dem Beschluss, hat der Zweirat Stuttgart diesen Antrag öffentlich gemacht und auch mit Hilfe des Stuttgarter Magazins Lift innerhalb kurzer Zeit mehrere Hundert Interessierte Stuttgarter Einwohner:innen gefunden, die einen solchen sicheren (Lasten-) Radparkplatz haben wollen.
–> https://zweirat-stuttgart.de/2018/10/19/die-stadt-will-fahrrad-garagen-bauen/
Die Interessierten wurden kartiert und es waren schnell viele Stellen, wo die geforderten vier Parteien in unmittelbarer Nähe wohnten. Damit hätte man sofort diesen Auftrag des Gemeinderates umsetzen können.
Die Reaktion der Stadt war jedoch verwirrend. Anstatt sich für die Initiative zu bedanken, wurde sehr schnell vom Stadtsprecher verkündet, dass es „nicht stimme“. Bis heute hat er jedoch noch keine Antwort darauf gegeben, was an der Zweirat-Darstellung falsch sein soll. Dann legte er nach und behauptet, dass „der [Gemeinde-] Rad das nicht beschlossen“ hätte, worauf er sogar von einer Gemeinderätin korrigiert wurde.
–> https://twitter.com/svmatis/status/1054748676411809792
Was der Hintergrund dieser Aussagen des Stadtsprechers ist, ist bis heute nicht bekannt.

In Februar 2019, vermutlich auf Druck des Radentscheid Stuttgart, wurde diese Seite auf der Homepage der Stadt veröffentlicht:
–> https://www.stuttgart.de/item/show/466797/1/3/668707
Auch hier ist wieder zu lesen, dass die Stadt Radgaragen in Wohngebieten erstellen will. Von Lastenrädern ist schon nichts mehr zu lesen. Ein Konzept solle im Sommer vorgestellt werden.
Am 9. Juli 2019 stand das Thema Fahrradgaragen dann auf der Agenda des Radforums PG1. Dieses Radforum ist zwar eine öffentliche Veranstaltung, die jedoch nicht öffentlich beworben wird. Hier wurde ein Bild von einer potentiellen Fahrradgarage gezeigt. Da war klar, dass Lastenräder dort sicherlich nicht rein passen werden. Auch der angedachte Ort unter der Paulinenbrücke ließ die Interessierten verwundert zurück. Das ist definitiv kein Wohngebiet. Ob ich das damals gezeigte Bild veröffentlichen darf, ist mir aktuell nicht klar, es ist aber schon sehr nah an der aktuell aufgestellten Garage.
Letztendlich wurde gesagt, dass dies nun ein Pilot sei (Quelle). Ich kann mich erinnern, dass diese Pilotphase nun erstmal zwei Jahre gehen soll (Quelle), bevor irgend welche weiteren Überlegungen und Planungen durchgeführt werden. Schnell war man auch dabei, eine Entgeltordnung für diese Garagen zu erstellen. Während Autofahrer:innen in Stuttgart lediglich 30,70€ für einen Anwohnerparkausweis zahlen müssen, ist ein solcher Stellplatz in dieser Garage für 90€ im Jahresabo oder für 1€ pro Tag buchbar.

Zu den angesprochenen, angeblich rechtlichen Problemen:
1. gibt es alleine im Stuttgarter Westen etwa 9.500 Parkplätze (Untersuchung dazu). Hiervon nun ganze zehn Parkplätze für solche Fahrradgaragen umzuwidmen, sollte doch absolut kein Problem sein. Erst recht nicht in einer Stadt, die zumindest irgendwie probiert den Eindruck zu vermitteln, eine „echte Fahrradstadt“ (Quelle dazu) sein zu wollen.
2. habe ich in Leipzig gelernt, wie sie Fahrradbügel auf die Straße/Parkplätze bringen konnten. Sie haben die weißen Straßenbegrenzungslinien einfach um diese Fahrradparkplätze gezogen. Somit waren sie nicht mehr Teil der Straße, sondern man konnte damit alles andere anstellen. Es gibt also kreative Lösungen, wenn man etwas umsetzen will. Während anderswo Lösungen suchen, hat man in Stuttgart immer wieder den Eindruck, dass hier mit viel Aufwand immer wieder nur Ausreden gesucht werden.
3. gibt es diverse Städte in Europa und auch in Deutschland, die es schon geschafft (oder soll man schreiben „gewollt“) haben, sichere Fahrradstellplätze für die Anwohner:innen bereitzustellen, siehe hier.

Mein Vorschlag wäre ja, dass diese Fahrradgaragen in die Wohngegenden mitten auf die Straßen gestellt werden. Diese werden aktuell fast immer nur als bequeme und ampelfreie Durchgangsstraßen genutzt. Diese neuen Garagen könnten daraus dann viele Sackgassen machen, mit einem roten Fahrradweg, der trotzdem noch durch führt; sie ständen direkt vor den Häusern der Radbesitzer:innen, würden sogar keine dieser ach-so-wichtigen Parkplätze wegnehmen und eine Art „Superblock-Straßennetz“ erzeugen, mit dem andere Städte schon sehr gute Erfahrungen gemacht haben (Quelle). Nebenbei wird der Autoverkehr deutlich reduziert und um diese Garagen könnten noch kleine Parks, Bäume oder eben freie öffentliche Räume entstehen, wo Menschen mitten in der Stadt dann leben können und nicht nur toter Platz für fahrende oder parkende Autos bereitgestellt wird. In relativ kurzer Zeit würde die Anzahl der Autos dadurch stark sinken und man gewinnt weiteren, wertvollen Platz für die Stadtbewohner:innen.
Das stelle ich mir unter einer #Fahrradstadt oder einer lebenswerten Stadt vor.

Fazit
Inzwischen sind über zwei Jahre seit dem beschriebenen Antrag vergangen. Es gibt keine einzige Fahrradgarage in Wohngebieten, obwohl es schon 60 sein sollten. Von dem beantragten Geld ist nichts für den eigentlichen Zweck verwendet worden. Es gibt jetzt nur diesen einen Pilotversuch, der über zwei Jahre laufen wird, bis die Stadt über das weitere Vorgehen entscheidet. Lastenräder kann man in dieser Garage überhaupt nicht abstellen.
Es fällt mir schwer, an dieser ganzen Geschichte etwas positives zu sehen. Und ich will gar nicht daran denken, dass es in anderen Bereichen, wo ich mich nicht eingearbeitet habe, ganz ähnlich läuft.

Update: mittlerweile wird das Thema auch in den Stadtteilen diskutiert und kritisch gesehen. Im Stuttgarter Westen sollen in paar Pilotstandorte gesucht werden, allerdings ist dort kaum ein Platz zu finden. Selbst der lokale Bezirksbeirat traut sich nicht an einen einzigen Autostellplatz heran, sondern kommt nur auf die Idee, diese Garagen auf Bürgersteige und öffentliche Plätze zu stellen. So wird das nix!
Hier noch zwei Beiträge aus der Stuttgarter Zeitung, vom 4.2. und vom 21.2.

Radverkehrs-Förderung

die Überschrift ist natürlich etwas provokant. „Der Stuttgarter“ weiß, dass es hier de facto keine Radverkehrs-Förderung gibt, obwohl die Stadt Stuttgart diese Mär bei jeder sich bietenden Gelegenheit erzählt. Diese steile These will ich mit diesem Beispiel belegen:
Letzten Sommer/Herbst stand eine große Renovierung der Straße „Am Kräherwald“ an. Die Straße wurde neu asphaltiert und dabei der schon vorhandene Gehweg verbreitert; dabei wurden an allen kreuzenden Straßen und bei Bushaltestellen Fahrräder und zugehörige Pfeile darauf gemalt. Die beiden Spuren der Straße sind zu großen Teilen mit einer durchgezogenen Linie getrennt, im weiteren Verlauf kommen auch noch ein paar Fußgänger-Inseln.
Und der absolute Coup der Stadt: Dies ist nun ein Fußweg! Zwar für Fahrräder frei, jedoch bedeutet diese Beschilderung, dass ich als Radfahrer nur Schrittgeschwindigkeit(!) fahren darf.

neu gebauter Gehweg mit aufgemaltem Fahrrad

neu gebauter Gehweg mit aufgemaltem Fahrrad

Im weiteren Verlauf des Weges war noch eine Baustelle, also habe ich anfangs noch gedacht, dass dieses Fußgänger-Schild nur temporär aufgestellt ist bis die Baustelle fertig ist. Pustekuchen – die Baustelle ist weg, diese Beschilderung bleibt da. Kurz darauf habe ich im Stuttgarter ADFC-Mitgliedermagazin gelesen, dass die Stadt das von Anfang an so geplant hat (s.u).

Liebe Stadt Stuttgart: Verpflichtet denjenigen, der/die dies geplant hat, alle seine/ihre Vorgesetzten und alle Ausführenden, dort mal einen Monat täglich zu pendeln, gerne auch in der aktuellen Dunkelheit. Entweder in Schrittgeschwindigkeit auf dem Fußweg oder im aggressiven (Feierabend-) Autoverkehr, der natürlich trotz durchgezogener Linie sehr knapp überholt; es ist eine der wenigen Straßen, wo der Autoverkehr fast ungestört von Ampeln und noch 50km/h schnell fahren darf. Genau von diesen „freie Fahrt für freie Bürger“-Autofahrern wird man auch noch ständig angehupt, weil sie von dieser bescheuerten Fahrrad-Regelung natürlich nicht ausgehen, überall die Fahrräder auf dem breiten Gehweg sehen und die falsche Annahme treffen, dass es ein Radweg sei. Da kommt irgendein Instinkt zu Tage und der Radfahrende wird als zu bekämpfender Feind behandelt oder er/sie nur wieder – ebenfalls recht negativ – als „KampfradlerIn“ angesehen.
Und wenn diese Personen das körperlich und geistig überlebt haben, bitte wieder alle zurück ans Reißbrett und alles nochmal von vorne!
Dass die Polizei Stuttgart („Dein Freund und Helfer“) dort mal Abstands-Kontrollen durchführt, das Anhupen direkt vor Ort als Nötigung ahndet oder wenigstens zumindest Informationskampagnen startet ist nach meiner bisherigen Erfahrung hier natürlich nicht zu erwarten.

Auszug aus der ADFC-Mitglieder-Zeitschrift

Auszug aus der ADFC-Mitglieder-Zeitschrift

„nicht unkritisch“

am Nikolaus-Tag sind in Stuttgart ein paar Leute (so etwa 200) in Nikolaus-Kostümen auf dem Fahrrad durch die Stadt gefahren. Gerade hier in Stuttgart, wo die Polizei mit allen Mitteln versucht, den Radfahrern das Leben so schwer wie möglich zu machen und z.B. die Critical Mass zur regelmäßigen Anmeldung zwingt, ist das natürlich ein besonderer Frevel gegen die Staatsmacht.
Ich wiederhole: die in dem Fall meist jungen Menschen sind einfach mit dem Rad durch die Stadt gefahren. Sie haben nichts beschädigt oder sich sonstwie illegal verhalten („keine Zwischenfälle“ – na klar, es waren ja auch nur ein paar Radfahrer!).
Sie sind einfach nur Fahrrad gefahren. 200 Leute in einer Stadt mit etwa 600.000 Einwohnern, einer Metropol-Region mit etwa drei Millionen Einwohnern. Viele andere Städte wären froh um eine solche lebendige Rad-Szene, würden eine solche unterstützen und in Zusammenarbeit die städtische Infrastruktur verbessern.
Die Stuttgarter Polizei wird in einem Zeitungsbericht über diese Aktion damit zitiert, dass sie diese Aktion „nicht unkritisch“ findet, die Stuttgarter Zeitung schreibt die völlig unpassende Floskel dazu, dass die Radfahrer „die Stadt unsicher gemacht“ hätten.

Ja, auch das ist leider die Autostadt Stuttgart: Es wird „kritisch“ gesehen, wenn man Rad fährt und gleich davon ausgegangen, dass man damit jemanden oder etwas „unsicher“ macht. Und das mitten in einer weiteren Feinstaub-Warnung, deren Ende noch nicht in Sicht ist.

Stuttgarts „Hauptradroute 1“

Stuttgart hat diverse Probleme mit dem MIV (motorisierten Individual-Verkehr):

  • mögliche, bzw. wahrscheinliche, gesundheitliche Folgen durch Feinstaub von Verbrennungsrückständen, Brems- und Reifenabrieb
  • Staus – Stuttgart ist immer wieder „Stauhauptstadt“
  • Platzbedarf – in der ganzen Stadt ist eine unheimlich große Fläche für Autos vorgesehen, seien es nun Parkplätze oder Straßen. Und jede/r hat das Gefühl, dass er/sie keinen Parkplatz hat (mit welchem Recht eigentlich?) und dass es viel  zu wenige Straßen gibt.
  • Lärm: die Anzahl von extra laut fahrenden Autofahrern kommt mir in letzten Zeit immer größer vor, sei es an Ampeln (dieser unsägliche „Kavaliersstart“) oder an den hier oft vorkommenden Steigungen, gerne in Wohngebieten mit Rechts-vor-Links Regelungen

Die Lösung wäre eigentlich recht einfach und wird von Stuttgart auch gerne sehr halbherzig beworben, ich nenne hier nur mal die gefloppte Kampagne #Stuttgartsteigtum
(Achtung, nach dem Klick gibt’s viel zu lesen!)
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Fahrradstadt Stuttgart

ich kriege öfters mal zu hören, dass die Stadt Stuttgart ja gar nicht so schlimm ist, was das Thema „Radfahren“ angeht, angeblich soll hier die Polizei das große Problem sein. Diese zweite Aussage stimmt mit meinen Erfahrungen überein, aber wenn ich mir so eine Verkehrsführung anschaue (die ja von der Stadt Stuttgart gemacht wird, oder?) dann zweifle ich schon auch an der Kompetenz der Stadtverwaltung.

Radfahrer-Paradoxon in Stuttgart

Radfahrer-Paradoxon in Stuttgart

Heute sehe ich zum Beispiel diese Schilder-Batterie am Berliner Platz (auf der gegenüberliegenden Straßenseite ist auch noch mindestens eines bzgl. dieses „Radweges“), die mir v.l.n.r. sagen, dass „Fahrräder frei“ sind, sogar einen „benutzungspflichtigen Radweg“ anordnen und gleichzeitig die Durchfahrt für Fahrräder komplett verbieten; konsequenterweise steht das Schild dann auch auf diesem extra angelegten Radweg. Vor diesem Paradoxon steht der städtische Radfahrer des öfteren, vermutlich nicht nur in Stuttgart – und dann wird sich gewundert, wieso sich die Radfahrer manchmal eben nicht an die Regeln halten (ja, welche denn überhaupt?) und sich ihre eigenen machen.
Wenn ich so etwas sehen muss, ist es natürlich schwierig, seriös und anständig zu bleiben. Ich frage mich, wie wenig Kompetenzen man haben muss, um bei der Stadt Stuttgart zu arbeiten, wie schnell ist man dort wohl schon überqualifiziert? Selbst wenn der „Schreibtisch-Täter“, der dieses Schild angeordnet haben könnte, diesen Fehler (un-)bewusst gemacht hat, wie zum Teufel kann die Person, die das rechte Schild aufgestellt hat (das ist das neuste), das einfach so machen? Jedes Kleinkind kann erkennen, dass sich das blaue und das rot/weiße Schild widersprechen, dazu braucht es noch nicht mal lesen können!
Wenn ich in meinem Job solche kapitalen Fehler begehen würde, hätte ich große Probleme diese bei meinen Vorgesetzten zu begründen; jegliche Leistungszulagen sowie mögliche Beförderungschancen wären futsch.

über Radwege in Stuttgart

auf twitter brachte ich heute in einer Diskussion die Stuttgarter Heilbronner Straße ins Spiel. Das ist ein Bundesstraße (B27), die mit jeweils zwei Spuren in jede Richtung den Stuttgarter Norden mit dem Zentrum verbindet, dazwischen führen noch Schienen der Stadtbahn.
Auf dieser Straße soll man nach Wunsch der Stadt Stuttgart vermutlich nicht mit dem Fahrrad fahren, daher ist zumindest in Richtung Stadt-auswärts ein benutzungspflichtiger Radweg in beide (!) Richtungen angeordnet. Das wurde mir nicht geglaubt und mit alten google Streetview-Bildern versucht, meine Aussage zu widerlegen. Also habe ich heute die Kamera geschnappt, mich aufs Rad gesetzt und berichte von dort.
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Baden-Württemberg im „Neuland“

heute bin ich über einen Tweet der Landesregierung BW gestoßen, bei der sie meinten, dass sie den Rad- und Fussverkehr, sowie den ÖPNV „massiv“ fördern würden. Dazu wurde dann noch die Zahl von 27,5Mio€ für das Jahr 2015 genannt. Klar, 27,5Mio€ sind eine ganze Stange Geld, wenn so ein Lotto-Jackpot ansteht, dann spiele ich da auch gerne mal mit, weil ich damit einiges sinnvolles anfangen könnte. Wenn man diese Menge Geld für diese drei, doch recht verschiedenen Arten aufteilen muss bleibt nicht mehr so viel übrig. Und wenn man dann noch überlegt, dass es für das komplette Land Baden-Württemberg sein soll, ist das doch eher ein Tropfen auf den viel-besagten heißen Stein. Nebenbei bemerkt hatte das Land Baden-Württemberg im Jahr 2015 einen Haushalt von etwa 43,5Mrd€. Somit habe ich ausgerechnet, dass BW 0,06% des Haushaltes für Fahrräder, Fussgänger und ÖPNV ausgibt.
Und auch hier frage ich mich wieder: Wenn man das als „massive Förderung“ verkaufen will -meinen die das dann echt ernst oder ist da eine riesengroße Priese Ironie dabei? Oder wissen sie es nicht besser und sind von der Zahl 27,5Mio€ beeindruckt?

Nebenbei: Ja, der ganze Haushalt ist veröffentlicht. Entweder aufgeteilt in 16 Einzelpläne oder als ein einziges Dokument mit 4330 Seiten (hier, diese Seite hat sogar noch „frames“, die habe ich ja schon laaaaange nicht mehr gesehen). Man bekommt damit alle Daten, die man haben möchte, so z.B. auch den kompletten Haushalt, wenn man da lang genug durchscrollt und die Ein- und Ausgaben aller Einzelpläne zusammenrechnet.
Allerdings „können wir [in BW] doch alles“, oder? Schon mal einen Blick ins benachbarte Bayern geworfen? Die haben den kompletten Haushalt für jedes Jahr auf „Offener Haushalt“ veröffentlicht. Die letzte (und einzige) Info von BW ist dort von 2010 (was so ungefähr zu den verwendeten „frames“ der statistik-bw Seite entspricht).

Fahrrad-Polizei, erstes Treffen

letztens habe ich irgendwo gelesen, dass sich jemand darüber gewundert hat, dass er/sie die Fahrrad-Polizei in Stuttgart noch nirgends gesehen hat; dabei soll es die doch schon seit einem Jahr geben. Abgesehen davon, dass die ihre Räder laut Statistik quasi nicht bewegen, habe ich damals geantwortet, dass das doch ein gutes Zeichen ist. Denn die Fahrrad-Polizei wird definitiv (was andere Städte schon bewiesen haben) ein primäres Augenmerk auf Radfahrer haben.

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Statistik der Stuttgarter Fahrrad-Polizei

heute steht in den Stuttgarter Nachrichten ein kurzer Bericht darüber, dass die Stuttgarter Polizei inzwischen seit einem Jahr eine Fahrrad-Staffel unterhält. Das wird zwar als Erfolg verkauft, für mich sind das jedoch niederschmetternde Zahlen:

16 Leute fahren mit acht Rädern und haben es in einem ganzen Jahr gerade mal geschafft 5700km zu fahren. Ganz nebenbei habe ich seit dem 1.1.2016 bis heute 5631km aufgezeichnet (dabei fehlen noch jede Menge Kilometer, da ich gerade in der Stadt beim Einkaufen oder zu Konzerten keinen Tracker einschalte); so ganz nebenbei, neben meinem 40h Job und neben meinen ehrenamtlichen Tätigkeiten. Aber zurück zur Polizei: Das heißt also, dass jedes Fahrrad etwa 700km bewegt wurde – in einem ganzen Jahr, von zwei Leuten! Also etwa 350km pro Polizist pro Jahr. Das ist weniger als ein Kilometer pro Tag (>1km/Tag!). Und dafür haben sie 800h gebraucht, bei 16 Personen also 50h pro Person pro Jahr, weniger als eine Stunde in der Woche, also etwa 8min pro Tag.
Aber der viel größere Witz ist ja die nächste Zahl:
51 Straftaten und 81 Ordnungswidrigkeiten
Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. 16 Polizisten schaffen es gerade mal, weniger als eine Straftat pro Woche und etwa sechs Ordnungswidrigkeiten pro Monat (s e c h s  pro M o n a t!) zu bearbeiten.
Jeden Tag, wenn ich ins Büro fahre, höre ich nach auf zu zählen, nachdem ich das dritten Auto im Parkverbot, auf dem Radweg parkend, über eine rote Ampel fahrend, die Vorfahrt missachtend, etc. sehe. Und das alles passiert innerhalb weniger Minuten. Diese Zahlen sollte nicht mal ein Social-Media-Praktikant mit minimalstem Verstand als Erfolg verkaufen wollen. Das ist in meinen Augen sicherlich keine positive Bilanz, das fällt für mich eher in die Kategorie „Arbeitsverweigerung“.

neue Spülmaschine

irgendwie hat die alte Spülmaschine den Geist aufgegeben. Sie pumpt einfach so lange Wasser rein, bis es vorne wieder rausläuft; und das dann stundenlang. Mit irgendeinem Programm fängt sie nicht an, es wird nur (wenig) Wasser reingepumpt. Meine Laien-Diagnose ist, dass da irgendein Schwimmer evtl. kaputt ist und eben kein Signal gibt, dass es mal langsam reicht. Da ich aber weder fundierteres Wissen dazu habe und auch echt keine Lust dazu habe, dieses alte Ding noch irgendwie zu reparieren, besorge ich mir einfach eine neue.
Nächstes Problem: Wie kriege ich die nach Hause? Für 10€ könnte man die sich zwar liefern lassen – aber wieso soll ein LKW durch die Stadt fahren, nur um meine Spülmaschine zu mir zu bringen? Ich erzähle ständig, dass man kein Auto (und erst recht keine LKWs) für den privaten Gebrauch benötigt – da muss ich dann auch mit gutem Beispiel voran gehen!
Ich habe mir ein Pedelec inkl. Anhänger beim freien Lastenrad-Verleih hier in Stuttgart ausgeliehen! Eigentlich wollte ich das Rapid-Rad, aber das war gerade nicht verfügbar, daher eben diese Anhänger-Lösung. Mit der aufgeladenen Spülmaschine und einem Sackkarren sah das dann so aus:
Spülmaschinentransport per Fahrrad
Dabei musste ich auch über den Killesberg, das sind etwa 100 Höhenmeter – ist mit der elektronischen Unterstützung allerdings überhaupt kein Problem! Wird echt Zeit, dass ich auch mal mein eigenes Lastenrad kriege! ;~)
Auf der Fahrt wurde ich einmal von einem Auto (aus Reutlingen, RT) angehupt – Volldepp. Dabei dachte ich mir: Jedes Mal, wenn ich angehupt werde, fahre ich einmal völlig sinnlos mit so einem Gefährt langsam durch die Stadt. Bis es auch der letzte Autofahrer gelernt hat.
Zuhause musste ich meine Aussage „ist doch nur eine Spülmaschine, die wiegt doch nix“ revidieren. Wenn man sie mit dem Sackkarren in den zweiten Stock hochziehen darf/muss, wird sie von Stufe zu Stufe schwerer. Aber sie ist jetzt da – irgendwann muss ich das Spielchen wohl andersrum machen, die alte muss ja schließlich auch mal weg. Braucht sie jemand? Wird verschenkt!

Moop Mama oder: diese Polizei

über twitter mitbekommen, dass es heute ein Guerilla-Konzert der Band Moop Mama gibt. Dieses facebook hat sich allerdings dazu entschieden, mir diese Info nicht zu zeigen, scheiß-Laden!
Über dieses Konzert habe ich beim gig-blog schon etwas geschrieben (ja, sowas kommt auch sehr selten mal vor); was dort nicht so ausführlich beschrieben ist: der Kontakt mit der Polizei.
Fotografierend um die Band herumlaufend habe ich natürlich schon gesehen, wie die Polizei angefahren kam. Kurz darauf waren die Beamten schon bei den Musikern und haben den Auftritt unter einem lauten Pfeifkonzert der zwei/drei/vierhundert Zuschauer beendet. Ich habe aus Dokumentations-Gründen weiter fotografiert. Als die Polizei mit der Band „fertig“ war, kam einer zu mir und wollte meine Daten aufnehmen. Die wollte ich ihm nicht geben, auch seine Begründung, dass er nicht will, dass seine Bilder auf facebook landen, war für mich kein Grund, ihm meine Daten zu geben. Mein Einwand, dass ich als Fotograf selbstverständlich die Rechtslage der Personen-/Streetfotografie (auch im öffentlichen Raum) kenne und wahrlich kein Interesse daran habe, gerade sein Portrait zu veröffentlichen, aber seinen Wunsch nun kenne und ihn befolgen werde, kam bei ihm offenbar nicht an. Als er also merkte, dass er mit dieser hanebüchenen Begründung nicht weiter kam, änderte er seine Strategie und unterzog mich einer „allgemeinen Personenkontrolle“. Darauf willigte ich nur ein, wenn ich auch seinen Ausweis sehen dürfte. Dazu sei er nicht verpflichtet, entgegnete er mir, er bräuchte mir nur seinen Namen und die Dienstnummer nennen. Leider kenne ich mich mit diesen Gesetzen (noch) nicht so genau aus und musste daher wohl oder übel einwilligen. Er schrieb meine Daten auf seinen Notizblock und danach frage ich nach seinem Namen und Dienstnummer, um es in mein Smartphone zu schreiben. Er nannte mir aber nur Name und Revier. Als ich nach der angesprochenen Dienstnummer fragte, sagte er mir, dass es sowas gar nicht gibt und nur „im Film“ verwendet wird. Darauf angesprochen, dass er mir doch gerade genau diese Info selbst gegeben hat, meinte er nur, dass es halt so ist, er nur eine Personalnummer habe und die völlig irrelevant sei. Ob der genannte Allerwelts-Name auch gelogen war, kann wohl nur das/ein Polizeirevier herausfinden.
Tja – so steht man als „normaler Bürger“, der die Rechtslage offenbar besser als die Ordnungshüter kennt, wieder mal ziemlich blöd da.
Ich muss mal überlegen, was ich aus der Situation noch mache….
mit der Polizei bei Moop Mama

Stuttgarter Straßen-Besonderheiten

das interessante am Pendeln per Fahrrad ist ja, dass man nicht immer die gleiche U-Bahn/S-Bahn/Bus-Strecken nehmen muss, sondern jedes Mal eine mehr oder weniger andere Route aus der schier unbegrenzten Straßenauswahl der großen Stadt wählen kann. Heute, z.B., bin ich mal durch die Lenbachstraße gefahren. Dabei sind mir die schwarz/weißen Fahrbahn-Markierungen aufgefallen. Normalerweise stehen die nicht innerhalb einer Stadt und erst recht nicht auf dem Gehweg. In dieser Stadt, in dieser Straße schon. Warum? Keine Ahnung. Ist aber wieder typisch, dass jede andere Verkehrsart dem Autoverkehr untergeordnet wird. Man hätte, wenn man die Dinger unbedingt braucht, sie ja auch in jeweils kleinen Verkehrsinselchen auf der Straße unterbringen können, vermutlich sind sie ja auch nur für den Autoverkehr gedacht. Stattdessen wird der Gehweg merklich eingeschränkt. Würde ich mit einem Auto so weit auf dem Gehweg parken, bekäme ich zurecht einen Strafzettel.
Stuttgarter Straßenbesonderheiten /1
Dabei ist mir wieder diese seltsame Parkplatz-Markierung eingefallen. Diese ist in der Reinsburgstraße. Auch hier ist mir der Hintergrund völlig unbekannt. Ich bin kein Profi in der StVO und meine beiden Fahrschulausbildungen sind schon etwas her, aber davon habe ich noch nie etwas gehört. Und gesehen habe ich so eine seltsame Parkplatz-Verlängerung auch noch nirgendwo anders. Ich könnte mir vorstellen, dass irgendein „cleverer“ Stadtplaner sich dabei etwas gedacht hat, vielleicht so etwas in Richtung „Radweg“. Aber klar wird das halt nicht.
Stuttgarter Straßenbesonderheiten /2